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Ruanda AG

Die Partnerschaft, die das Kurfürst-Balduin-Gymnasium seit nunmehr fast 30 Jahren mit dem Institut St. Aloys in Kibungo, Ruanda verbindet, wird von der Ruanda AG getragen. Derzeit ist das ein loser Zusammenschluss von Schülerinnen und Schülern, die sich immer wieder neu für einzelne Projekte zusammenfinden. Regelmäßig bietet die Ruanda AG das „Cafe Ruanda“ am „Tag der offenen Tür“ unserer Schule an. Ebenso regelmäßig lädt die Ruanda AG die Schülerinnen und Schüler des 10. Schuljahres ein, sich an der „Aktion Tagwerk“ zu beteiligen und so unsere Partnerschule in Ruanda zu unterstützen. Außerdem gibt es immer wieder einzelne Veranstaltungen oder Aktionen der Ruanda AG, über die wir auf unserer Homepage berichten wollen.

RuandaCafeRuanda-Café: Tage der offenen Tür

In all den Jahren war das Ruanda-Café, das einmal jährlich am „Tag der offenen Tür“ seine Pforten öffnet, eine der wichtigsten Aktivitäten der Ruanda-AG. Der „Tag der offenen Tür“ dient dazu, unsere Schule interessierten Eltern vorzustellen, die überlegen ihre Kinder im kommenden Sommer an unserer Schule einzuschulen. Neben Vorträgen und Schulführungen ist der Austausch über die Eindrücke an diesem Tag ganz wichtig. Das geschieht am besten bei Kaffee und Kuchen. Deshalb bietet das Ruanda-Café seit Jahren an diesem Tag ein besonderes Ambiente.
Die Cafeteria ist afrikanisch geschmückt. Schülerinnen und Schüler bedienen im Café, eine große Auswahl an Torten und Kuchen wartet auf die Gäste. Alles, was verkauft wird, wurde von den Eltern der jeweiligen 5. Schuljahre gespendet. Der Ertrag des Ruanda-Cafés kommt unserer Partnerschule zugute. Mehrere hundert Euro sind das in jedem Jahr. Die Schülerinnen und Schüler opfern ihre Freizeit und arbeiten ehrenamtlich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in Afrika, um die Lehrbedingungen an unserer Partnerschule zu verbessern. Und im Ruanda-Café muss richtig mit angepackt werden, gerade auch noch mal, wenn die Eltern die Schule schon wieder verlassen haben und die Cafeteria für den Normalbetrieb am nächsten Schultag wieder hergerichtet werden muss.

Teilnahme an den Ruanda-Tagen des Landes Rheinland-Pfalz Ein weiterer wichtiger Termin im jährlichen Kalender der Ruanda-AG ist der Ruanda-Tag des Landes Rheinland-Pfalz. Denn an diesem Tag kommen von überall im Land Menschen zusammen, die sich in der Partnerschaftsarbeit engagieren. Hier ist der ideale Ort, um Kontakte zu knüpfen und neue Ideen für die Partnerschaft zu sammeln. Mit den Jahren trifft man auch immer wieder viele alte Bekannte.TagRLP
Mit einem eigenen Stand war die Ruanda-AG im Jahre 2010 in Prüm und im Jahr 2012 in Mainz vertreten. Besonders eindrücklich war der Ruanda-Tag auf der Bundesgartenschau in Koblenz im Jahr 2011. Auf dem Buga-Gelände gab es für die Schülergruppe viel zu erleben. Sehr gut ist auch immer das ruandische Essen bei dieser Veranstaltung. Auch 2015 ist der Besuch des Ruanda-Tages auf der Landesgartenschau in Landau bereits fest eingeplant.

In Kontakt bleiben: Die Briefe

Wichtigstes Mittel der Kommunikation zwischen den Partnerschulen bleiben bislang Briefe. Hier erfährt man immer wieder Neues über die aktuelle Entwicklung bei den Partnern.
Im Jahre 2009/2010 wechselte die offizielle Zweitsprache in Ruanda vom Französischen zum Englischen. Das kommt mir entgegen, da ich leider kein Französisch spreche. So schreibe ich meine Briefe an die Partnerschule auf Englisch. Die Antworten kommen aber immer noch auf Französisch. Damit laufe ich dann immer erst einmal zu den Kolleginnen oder  Kollegen, die Französisch unterrichten und mir den Brief übersetzen müssen. Vielleicht geht es meinem Briefpartner in Ruanda ja mit meinen englischen Briefen genauso.
Einmal im Jahr ein Brief ist das Minimum. Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen alle Vierteljahre zu schreiben. Aber das ist im Alltag schwer durchzuhalten. Immerhin bin ich der aktivere Briefeschreiber. Direktor  Karerangabo hat allerdings nebenher ja auch noch eine Schule zu leiten.
Vielleicht wird alles einfacher, wenn es eine zuverlässige E-mail-Verbindung gibt. Aber die Briefe haben auch ihr Gutes. Man schreibt nicht nur aus aktuellem Anlass, sondern ab und an setzt man sich hin und schreibt all das auf, was sich in den letzten Monaten so zugetragen hat und was für die Partner von Interesse sein könnte.

BesuchRuandaRuanda bringt Kuba zum Tanzen

Schülerinnen und Schüler des 9. Schuljahres des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums (Kuba-Gym.) erhielten Besuch von einer Schüler-Tanzgruppe aus dem Partnerland von Rheinland-Pfalz, Ruanda.
In einem zweistündigen Gespräch wurden erste Brücken geschlagen. „Wie, denkt ihr, ist das Leben in Afrika?“ fragten die Schüler aus Ruanda, die auch einen Film mitgebracht hatten, der ihr Alltagsleben zeigt. Erstaunt waren die deutschen Schüler darüber, wie wenig Freizeit ihre ruandischen Altersgenossen haben. Den Schülern aus Afrika kam das Leben in Deutschland einsam vor. „Hier geschieht so wenig in der Gemeinschaft.“
Nach dem Austausch wurde getanzt. Die Tanzgruppe präsentierte traditionelle und moderne Tänze aus ihrem Land. Zum Abschluss wurden  die einheimischen Schülerinnen und Schüler eingeladen mitzumachen, was sie auch mit Begeisterung taten.

Neue Wassertanks und Computer
Mit dem großen finanziellen Ertrag des Afrika-Tages 2010 konnten wir unserer Partnerschule effektiv helfen. Zunächst schrieben wir einen Brief und erkundigten uns nach den Wünschen unserer Partner. In Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsbüro des Landes Rheinland-Pfalz in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, wurde von unserer Partnerschule ein  Plan aufgestellt, was mit dem Geld geschehen soll. 4000 Euro, diese runde Summe, hatten wir zur Verfügung gestellt. Umgerechnet waren das damals
3.276.000 FRW (Ruandische Franc oder Amafaranga, wie der Name der Währung in der Landessprache lautet). Dafür sollten zwei große Zisternen (Wassertanks, die jeweils 10.000 Liter fassen), 16 Computer und 7 Wallcharts angeschafft werden. Nachdem alles geprüft und für gut befunden wurde, konnten die Anschaffungen dann getätigt werden. Immer unter den wachsamen Augen des Partnerschaftsbüros, das für uns überprüft, dass das zur Verfügung gestellte Geld auch wirklich zweckgemäß verwendet wird. Im Januar 2012 hatten wir dann schließlich den Abschlussbericht in den Händen. Mit allen Rechnungen, vielen Stempeln und Unterschriften. Für uns gibt dieser Abschlussbericht die Sicherheit, dass wir das uns anvertraute Spendengeld seiner Bestimmung gemäß eingesetzt haben.

Renovierung der Küche

Nachdem Wassertanks und Computer für unsere Partnerschule angeschafft worden waren, hatten wir bereits knapp zwei Jahre später, dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Schülerinnen und Schüler bei  verschiedenen kleineren Aktivitäten (vor allem dem Ruanda-Cafe), erneut die Möglichkeit, einen Brief an unsere Partnerschule schreiben, in dem wir ihnen abermals unsere Hilfe bei der Modernisierung der Schule anbieten konnten. Zurück kam im Mai 2014 ein Brief, in dem die Schule vorschlug, das Geld in die Renovierung der Schulküche zu stecken. Unsere Partnerschule ist sowohl eine Tagesschule, die von Schülerinnen und Schülern aus der Umgebung besucht wird, als auch ein Internat, in dem Schülerinnen und Schüler von weiter her leben. Diese Schüler müssen verpflegt werden und so wird in unserer Partnerschule täglich für viele hundert Schüler gekocht. Allerdings darf man sich die Küche dort, nicht wie eine Großküche bei uns vorstellen. Gekocht wird in sehr großen Töpfen auf dem offenen Feuer. Die Töpfe werden mit Maismehl und Wasser gefüllt, was dann unter ständigem Rühren zu einem Maisbrei wird. Auch Reis, Gemüse oder Fleisch kann man in diesen großen Töpfen kochen. Fleisch gibt es aber nur sehr, sehr selten. Wenn die Töpfe gefüllt sind, sind die so schwer, dass niemand sie von der Feuerstelle wegbewegen könnte. Wenn das Essen gar ist, werden sie leer geschöpft und dann gewaschen. Bisher hat die Küche keinen Rauchabzug. Das bedeutet, dass die Köchinnen die ganze Zeit im Qualm des Feuers stehen, während sie das Essen zubereiten. Auf die Dauer belastet das ganz schön die Gesundheit. Außerdem sind die Töpfe im jahrelangen Gebrauch schadhaft geworden. Diese Küche braucht also dringend eine Renovierung und wir unterstützen unsere Partnerschule gern bei der Anschaffung neuer Töpfe und bei der Errichtung neuer Feuerstellen, die jetzt so angelegt werden sollen, dass der Rauch nach außen zieht und nicht mehr in die Kochhütte. Auch dieses Projekt wird wieder über das Innenministerium in Mainz und das Partnerschaftsbüro in Kigali abgewickelt und wir hoffen schon bald von unserer Partnerschule Nachricht zu bekommen, dass die neue Küche fertig geworden ist.

Beteiligung an der Aktion Tagwerk

Was die Aktion Tagwerk ist, muss man eigentlich nicht mehr erklären. Dennoch sei hier die Idee hinter der Aktion kurz in den Worten beschrieben, die die Aktion Tagwerk selbst dafür gewählt hat:
„Dein Tag für Afrika“ ist eine bundesweite Kampagne für Schülerinnen und Schüler jeden Alters und aller Schulformen.
Organisiert und veranstaltet wird die Kampagne seit 2003 vom Verein Aktion Tagwerk. Die Idee von „Dein Tag für Afrika“ ist ganz einfach: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten und spenden ihren Lohn für Bildungsprojekte in sechs afrikanischen Ländern. Somit setzen sich die Kinder und Jugendlichen in Deutschland aktiv für Gleichaltrige in Afrika ein. Unterstützt werden mit dem Erlös der Kampagne Bildungsprojekte des Tagwerk-Projektpartners Human Help Network und des Kooperationspartners Brot für die Welt in Burundi, Ruanda, Südafrika, Uganda, der Elfenbeinküste und Ghana.
Aus: https://www.aktion-tagwerk.de/die-kampagne/dein-tag-fuer-afrika/

Die Ruanda AG hatte sich schon öfter an der Aktion Tagwerk beteiligt, zuletzt im Jahr 2009. Nach einer längeren Pause gab es dann im Jahr 2013 einen Neustart. Waren es zuvor Schülerinnen und Schüler gewesen, die sich in der Ruanda AG engagiert hatten und die ihr Engagement dann durch eine Mitarbeit bei der Aktion Tagwerk ergänzt hatten, so hat das Kurfürst-Balduin-Gymnasium im Jahr 2013 entschieden, alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse 10 zu bitten, sich an der Aktion zu beteiligen. Abweichend vom jeweiligen bundesweiten Aktionstag der Kampagne wird seither in jedem Jahr ein Termin für die Aktion Tagwerk unserer Schule festgesetzt. Der Grund dafür ist, dass vermieden werden soll, dass Schülerinnen und Schüler an einem Tag fehlen, an dem schriftliche Überprüfungen an der Schule stattfinden. So liegt unser Aktionstag immer relativ nah an den Sommerferien.
Der erste Aktionstag dieses neuen Typs war der 17. Juni 2013. Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Aktion und arbeiten in Betrieben auf dem Maifeld oder im Haushalt. Auch ein Jahr später waren Schülerinnen und Schüler aktiv, u.a. in einem Drogeriemarkt, einer Hausschlachterei, einem Elektrogeschäft, einem Seniorenzentrum, im Metallbau oder im Haushalt und Garten von Familie oder Nachbarn. In jedem Jahr sind jeweils mehrere hundert Euro zusammengekommen, die zwischen der Aktion Tagwerk und unserer Partnerschule je zur Hälfte geteilt wurden. Mit dem Geld für unsere Partnerschule haben wir die oben beschriebenen Projekte mitfinanziert. 

SprachAGKiswahili AG

Ende des Jahres 2011 entstand die Idee mit Schülerinnen und Schülern des 5. Schuljahres eine Kiswahili AG zu gründen. Und so haben wir uns vierzehntägig nachmittags getroffen, um Sprache und Kultur Ostafrikas zu studieren.
„Habari yako?“ - „Nzuri!“ wie man sich begrüßt hatten alle schnell gelernt. Auch die Zahlen (moja, mbili, tatu … bis ishirini / zwanzig) lernten sich ganz gut. Schwieriger war die Grammatik, denn die ist so ganz anders als im Deutschen. Auch die Uhrzeit machte uns zu schaffen, musste man doch immer 6 Stunden dazu zählen oder abziehen, denn der Tag beginnt in Ostafrika um 6 Uhr morgens und endet um 6 Uhr abends. So gibt es 12 Tages- und 12 Nachtstunden. Was wir 12 Uhr mittags nennen ist so 6 Uhr mittags, 3 Uhr nachts ist 9 Uhr nachts.
Richtig schwierig wurde es dann mit den Substantiven der verschiedenen Wortklassen. Immerhin hatten diese Wortklassen lustige Namen: Da gab es die m-/wa- Klasse oder noch besser die ki-/vi- Klasse.
Nach eineinhalb Jahren hatten wir genug gelernt, aber wir hatten viel Freude dabei.

Zusammenarbeit mit „ejo-connect“

Im Herbst 2014 erreichte unsere Schule eine Einladung zu einem Treffen  am 17.10.2014 in Koblenz unter dem Motto „Ruanda AGs – Impulsgeber einer lebendigen  (Schul-) Partnerschaft“.  Für unsere Ruanda AG nahmen 4 Schülerinnen der Klasse 11 an diesem Treffen teil: Neele Strenge, Ellen Röser, Julia Caffine und Janine Grün. Kein ganz selbstverständlicher Einsatz, denn dass Treffen fand am letzten Schultag vor den Herbstferien statt und während alle anderen in die Ferien starteten fuhr die Ruanda AG zu ihrem Termin.
Beim Austausch mit den Ruanda AGs der anderen Schulen wurde uns deutlich, welch einen hohen Stellenwert mittlerweile Reisen nach Ruanda für die Schulpartnerschaften, aber vor allem auch für die Arbeit in den AGs haben.
Gleichzeitig wurde uns aber auch bewusst, welche Schwierigkeiten mit einer solchen Reise verbunden sind und, dass zumindest vorläufig eine Reise einer Schülergruppe nach Ruanda für uns nicht in Frage kommt. Dafür bietet das Treffen der Ruanda AGs eine gute Plattform des Austausches, denn es ist immer bereichernd zu sehen, wie es die anderen machen. Auch, dass wir jetzt über E-mail mit den anderen Teilnehmern des Treffens verbunden sind, stärkt das Gefühl mit dem eigenen Engagement nicht allein zu sein, sondern Teil einer größeren Gemeinschaft von jungen Menschen, die sich für die Partnerschaft mit Ruanda einsetzen.

SchulkücheDie neue Schulküche ist fertig

Unsere Partnerschule, das Institut St. Aloys – ASPEK in Kibungo, Ruanda hat eine neue Schulküche. Diese Nachricht erreichte uns jetzt. Im August 2014 hatte unsere Schule 4000 Euro, die die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Aktionen der Ruanda AG eingenommen hatten bzw. die von Schülern, Eltern und Lehrern für unsere Partnerschule gespendet worden waren, über das Innenministerium von Rheinland-Pfalz an unsere Partnerschule weitergeleitet. Dort war die Schulküche dringend renovierungsbedürftig, wie die jetzt geschickten Fotos auch noch einmal eindringlich vor Augen führen. Mit dem Geld konnten 2 neue riesige Kochgelegenheiten mit einem Fassungsvermögen von 400 bzw. 350 Litern angeschafft werden. Die neuen „Töpfe“ erleichtern den Köchinnen die Arbeit ungemein. Am Institut St. Aloys sind viele Schülerinnen und Schüler, die dort  im Internat leben und natürlich muss jeden Tag für diese Schüler gekocht werden. Die neuen Kochgelegenheiten sind energiesparend, vor allem aber reduzieren sie die Gesundheitsbelastung für die Köchinnen erheblich, die früher viel von dem Rauch des offenen Feuers bei ihrer Arbeit einatmeten. Die Anschaffung der beiden Kochstellen kostete insgesamt 3.440.000 ruandesische Franc (FRW) und genaue Aufstellungen belegen, dass das von uns gesandte Geld vollständig für diesen Zweck Verwendung fand. Überprüft wird diese Hilfe vom Partnerschaftsbüro des Landes Rheinland-Pfalz in Kigali, wo genau kontrolliert wird, dass die Spenden auch sachgemäß verwendet werden. Wir freuen uns, dass wir unseren Partnern auf diese Weise helfen können und werden auch weiterhin durch verschiedene Aktionen Geld für unsere Partnerschule sammeln.

Ausblick in die Zukunft

Grundpfeiler der Arbeit der Ruanda AG werden wohl auch in Zukunft das Café Ruanda und die Beteiligung am Aktionstag der Aktion Tagwerk bleiben. Daneben werden wir uns sicher bemühen auch in Zukunft Gäste aus Ruanda an unserer Schule willkommen zu heißen. Der direkte Kontakt zu Menschen, die Ruanda und die Lebenswirklichkeit dort aus eigenem Erleben oder zumindest aus eigener Anschauung kennen, ist durch nichts zu ersetzen.
Insofern war es auch ein weiterer Schritt zu noch mehr Engagement für die Partnerschaft mit Afrika allgemein und mit dem Institut St. Aloys im speziellen, dass zur Vorbereitung des diesjährigen „Aktion Tagwerk“-Einsatzes zwei Vertreter der Organisation zu uns an die Schule gekommen sind und die Arbeit der Aktion Tagwerk selbst vorgestellt haben. Am 8. Mai kamen alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 im Forum unserer Schule zusammen, um zu hören, was genau sie am Aktionstag erwartet, welche Möglichkeiten des Engagements sich bieten und vor allem auch, was mit dem Geld geschieht, dass sie dann erarbeiten werden.
Eines Tages wird es auch Möglichkeiten einer direkteren Kommunikation mit unserer Partnerschule geben. Dann wird vielleicht auch der direkte Austausch von Schülern zu Schülern möglich.
Bis dahin arbeiten wir an unserer Schule auch daran vor Ort bei uns Dinge so zu verändern, dass ein gutes Zusammenleben aller Menschen auf dieser Welt besser möglich wird. Wir wollen „Fairtrade“-Schule werden und es gibt schon viele Ideen, wie wir durch den Verkauf fair gehandelter Waren in unserem Schulalltag einen kleinen Beitrag dazu leisten können.
So würden wir gerne einen „Fair-o-mat“ bei uns aufstellen, also einen Verkaufsautomaten für fair gehandelte Produkte. Derzeit laufen die Planungen für ein Fußballturnier und eine Althandy-Sammelaktion, um das Geld für die Aufstellung eines solchen Geräts zusammen zu bekommen. Wir sind überzeugt, wenn unsere Schule im Kleinen ein Stückchen fairer handelt, hat das auch seine Auswirkung auf die Welt und auf das Bewusstsein der Menschen, die wir an unserer Schule ausbilden und natürlich auch die, die dort arbeiten.
Und vielleicht fliegen wir auch eines Tages mal nach Ruanda, zum Institut St. Aloys …

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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