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Theater-AG des KuBa auf Kreuzfahrt durch Ägypten

TodNilHomepageMit dem 1937 verfassten Stück „Tod auf dem Nil“ von Agatha Christie hob sich wieder einmal der Vorhang für eine Aufführung der Theater-AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in der Münstermaifelder Stadthalle. Am Wochenende vor den Osterferien nahmen die jungen Darstellerinnen und Darsteller ihr Publikum mit auf eine Kreuzfahrt durch Ägypten, die wohl alle Zuschauer mit sich riss.

Das mit großem Engagement eingeübte Stück wurde nicht nur beeindruckend gespielt, sondern hatte auch einige überraschende Wendepunkte und regte jeden zum Rätseln an.
Die junge, hübsche Millionenerbin Kay Ridgeway (Anne Steiner) hat sich Hals über Kopf in den eher weniger wohlhabenden Simon Mostyn (Arne Emrich) verliebt und ihn geheiratet. Auf ihrer Hochzeitsreise werden sie jedoch immer wieder von Jaqueline "Jacky" Severac (Luci Münstermann), der Ex-Verlobten des Bräutigams, verfolgt, bis sie schließlich eine Kreuzfahrt über den Nil antreten. Doch wie der Zufall es will, sind alle hasserfüllten Neider von Kay, inklusive Jacky, ebenfalls auf dem Schiff, und begleiten das frisch vermählte Paar auf ihrer Reise. Dazu gehören unter anderem ihr Onkel Domherr Hudson (Till van Loo), der sich erhofft, das Geld selber zu erben, ihre Dienerin Louise (Catherine Pree), welche ihre Herrin nicht besonders gut leiden kann, und die Autorin Miss Winterbottom (Christiane Königs), welche einen ehrlosen Artikel über Kay verfasst hat und daraufhin von ihr verklagt wurde.
Es kommt, wie es kommen muss: Während die betrunkene Jacky Simon vor Wut in das Bein schießt und Dr. Madea (Joy Böffgen), Smith (Jan Liesenfeld) und Christina Grand (Amelie Glück) sowohl den Verletzten verarzten, als sich auch um die aufgelöste Jacky kümmern, wird Kay ermordet. Nun ist der Spürsinn der mitreisenden Privatdetektivin Olivia Baker (Lara Böddener) gefragt, der die schwere Aufgabe zufällt, den Täter zu finden. Was dieses erschwert: Alle Anwesenden hatten ein Motiv. Sowohl die eifersüchtige Jacqueline, die verachtende Miss Winterbottom, Kays Onkel Domherr Hudson, wie auch Louise oder der mitreisende Smith, der Kay vorher schon als Parasit bezeichnete.
Die Ermittlungen beginnen: Die Mordwaffe wird aufgefunden, die tödliche Schusswunde am Kopf von Kay wird inspiziert und Theorien werden aufgestellt. Je tiefer die Detektivin in die verwickelte Affäre eintaucht, desto verzwickter wird es. Als die Lösung zum Greifen nahe scheint, wird die verdächtige Louise, die den Mord mit angesehen hat, erschossen. Am Ende kommt dann schließlich der überraschende Wendepunkt. Es war der angeblich trauernde Simon selber, der Kay erschossen hat. Er hatte sie bloß geheiratet, um an das Vermögen zu kommen und ein glückliches Leben mit Jacky führen zu können, von welcher der gesamte Plan stammte. Simons Verletzung war nur vorgetäuscht, er erschoss seine Frau, während sich alle um Jacky kümmerten. Dann schoss er sich selbst ins Knie, um nicht verdächtig zu wirken. Der Mord an Louise wurde von Jacqueline verübt, nachdem diese zu erkennen gegeben hatte, dass sie den beiden als Zeuge gefährlich werden könne. Als Olivia Baker dies herausfindet, sieht Jacky keinen anderen Ausweg, als sich und ihren Geliebten zu erschießen, womit das Stück endet.
Die Inszenierung unter der Regie von Maren Unstedde, Tina Miquel und Stefan Kliemt, die erneut ein für die Mitglieder der Truppe passendes Stück gefunden, diese mit viel Fingerspitzengefühl gekonnt geführt und in eine Aufführung eingebunden haben, war überaus spannend, lebhaft und zum Miträtseln anregend. Nicht nur die Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern auch viele hinter den Kulissen haben mit großem Eifer zu dem Erfolg beigetragen. Dazu gehören unter anderem das Schminkteam, ehemalige Schülerinnen und Schüler, das Technikteam und die Souffleusen. Der Erlös von 1650 Euro, welcher durch Eintrittsgeld, Spenden und Zuschuss der Schule zusammen kam, wird an das Kinderheim TLC in Johannesburg in Südafrika gespendet.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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