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Fachübergreifendes und fächerverbindendes Projekt am KuBa

Projekt11Homepage 18Am Schuljahresende beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangstufe des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen einer Projektwoche, die seit 1998 jährlich in der MSS11 stattfindet und sich als eine sinnvolle Maßnahme neben dem normalen Unterricht an unserem MINT-EC-Gymnasium etabliert hat, mit fachübergreifenden und fächerverbindenden Fragestellungen.

In diesem Jahr wurden die Themen „Essen – Glücksort der Zukunft?!“ und „Energie ohne Kohle und Öl – utopisch oder überlebensnotwendig?“ bearbeitet. Die 85 Schülerinnen und Schüler erarbeiteten im Vorfeld der Projektwoche in verschiedenen Fächern über einen Zeitraum von sechs Wochen und dann intensiv in der eigentlichen Projektwoche vom 13. bis 20. Juni eine fachübergreifende Fragestellung zu einem der oben genannten Themen, um letztlich fachübergreifende Antworten zu finden. Dabei widmeten sich die Schülerinnen und Schüler hochmotiviert außerhalb von Notengebung und betreut von 10 Lehrerinnen und Lehrern aktuellen Fragestellungen, die sie schließlich in einer methodisch überzeugenden Präsentation vor großem Publikum beantworteten.  
In diesem Jahr beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler, die das Thema Essen gewählt hatten, schwerpunktmäßig mit Stadtentwicklung und Stadtplanung. Um die Schüler mit den Problematiken und Errungenschaften Essens direkt vor Ort zu konfrontieren, recherchierte und arbeitete die Gruppe in den ersten drei Tagen in Essen. Vor Ort konnte den Fragestellungen nachgegangen werden, welche Auswirkungen der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat und ob Essen für die Zukunft gerüstet ist. Zurück in Münstermaifeld wurden dann in den folgenden beiden Tagen die vielfältigen Eindrücke und Ergebnisse ausgetauscht und in einer Präsentation zusammengefasst.
Hinsichtlich der Energieproblematik beantworteten die Schülerinnen und Schüler aus der Sicht verschiedener Fächer, ob aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren und gespeichert werden könnte, dass diese alternative Energieversorgung Kohle und Öl als Energieträger ablösen könnte. Sie erkannten ein riesiges Potential, so dass sie die Frage positiv beantworteten.
Ein Highlight des Projektes war der Besuch des Wasserstoffelektromobilitätszentrums HyCologne in Köln-Hürth und der anschließende Besuch des Braunkohletagebaus in Garzweiler. Schülern wie Lehrern stand bei HyCologne ein Wasserstoffelektroauto für Testfahrten zur Verfügung. Eine weitere Testfahrt unternahm die gesamte Gruppe mit dem Wasserstoffelektrobus, der innerhalb von fünf Minuten mit Wasserstoff voll betankt werden kann. Danach besuchte die Gruppe den Braunkohletagebau. Die immensen Eingriffe in die Landschaft wie auch die Tatsache, dass ganze Orte für den Kohleabbau verschwinden, hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinsichtlich der konventionellen Energiegewinnung.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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