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Theater AG macht KuBa-Gym zur Heilanstalt

Pension 18kleinDie Theater AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums präsentierte in ihrer diesjährigen Januar-Aufführung die Komödie „Pension Schöller“ von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs. Bereits zum wiederholten Male kann die Theater AG aufgrund der Vielzahl theaterbegeisterter Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum zwei Aufführungen bieten.

Die Wintervorstellung wurde von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 11 dargeboten. Anfang April werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 Molières Geizigen auf die Bühne bringen, die Aufführung der „Pension Schöller“ bereicherten sie durch die Übernahme der zahlreichen Statistenrollen.
Gutsbesitzer Philipp Klapproth (Raúl Simon) möchte am Stammtisch mit einem exklusiven Erlebnis prahlen, dem Besuch einer „echten Irrenanstalt“. Dazu konsultiert er seinen Neffen Alfred (Felix Frieb-Preis) in Berlin und verspricht ihm finanzielle Unterstützung bei einer Geschäftsgründung, wenn er ihm eine Irrenanstalt von innen zeigt. Alfreds Freund Ernst Kißling (Mark Monecke) empfiehlt ihm, seinem Onkel doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste recht exzentrisch sind.
Alfred lässt sich auf den Bluff ein und deklariert die Gäste der Pension vor seinem Onkel zu Patienten einer Heilanstalt um. Bei einer Abendveranstaltung lernt man sich kennen und kommt sich zum Teil näher. Philipp Klapproth, der die Gäste wirklich für Irre hält, amüsiert sich zunächst prächtig. Derart verrückte Leute zu treffen, hätte er nie zu hoffen gewagt. Beispielsweise Gröber (Gregory Mumm), der alle strammstehen lässt, weil er glaubt ein Major a. D. zu sein. Oder die durchgeknallte Josephine Krüger (Emely Junker), die jedem erzählt, sie sei eine Schriftstellerin. Und nicht zuletzt Eugen Rümpel (Elias Tetzlaff), den es trotz eines massiven Sprachfehlers, er kann kein „L“ sprechen, zur Bühne zieht. Klapproths Nerven werden jedoch im Laufe des Abends zum Zerreißen gespannt und als durch den Weltenbummler Fritz Bernhardy (Oliver Kosub) Leoparden ins Spiel kommen, flieht er panisch.
Die Situation eskaliert, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein provinzielles Gut, von den vermeintlichen Irren besucht wird. Klapproth versucht, seiner verwitweten Schwester Ulrike Sprosser (Johanna Rennau) die seltsamen Vorgänge in seinem Haus mit den Verrücktheiten seiner ungebetenen Gäste zu erklären und bittet den vermeintlichen Leiter der Heilanstalt, Pensionsbesitzer Schöller (Felix Krechel), um sein Kommen.          
Bei seiner Ankunft trifft Schöller zunächst auf Klapproths verzweifelte Schwester Ulrike und klärt diese darüber auf, dass seine Pension keine Heilanstalt und die Gäste keineswegs Patienten sind. Ulrike reagiert sehr betroffen und ruft auf Schöllers Rat einen Arzt, da sich ihre Vermutung mehr und mehr bestätigt, dass ihr Bruder selbst verrückt geworden ist. Schließlich wird Klapproth, der als gefährlich eingestuft wird, in Zwangsjacke abgeführt.    
Den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern unter der Regie von Stefan Kliemt gelang es, ihren Zuschauern in der vollbesetzten Stadthalle einen pointierten Theaterabend mit verschrobenen, dabei aber durchaus liebenswerten Figuren zu bieten. Das begeisterte Publikum wurde von der lebendigen Aufführung mit ihren überdrehten Dialogen und witzigen Pointen mitgerissen und reagierte mit herzlichem Gelächter und Applaus. Ein großes Dankeschön galt den Schülerinnen und Schülern des Schminkteams und der Technik, die maßgeblich zum Erfolg der Aufführung beitrugen. Erfreulicherweise sind an den beiden Aufführungsabenden insgesamt 953,44 Euro zusammengekommen, mit denen in diesem Jahr eine Schule in Indien unterstützt werden soll, die durch ein Unwetter zerstört wurde.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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