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Am Kuba regiert der Geiz

Geizige 19Am ersten Freitag und Samstag im April hatte die Theater AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums zu ihrer zweiten Aufführung in diesem Jahr in die Stadthalle eingeladen. Dieses Mal stand die Komödie „Der Geizige“ von Molière auf dem Programm.

Und so fanden sich die zahlreich erschienenen Theaterfans im 17. Jahrhundert im Hause Harpagons (Oliver Meiner) wieder, in dem der Geiz die Tagesordnung bestimmt. Harpagon treibt es auf die Spitze, als er seine beiden Kinder Cléante (Tobias Uth) und Elise (Samira Christmann) ungefragt an verwitwete Reiche reiferen Alters mit dem Ziel der Vermögensvermehrung verheiraten möchte. Er selbst hingegen beabsichtigt, die an ein entbehrungsreiches Leben gewohnte Mariane (Tara Zerwas) zu ehelichen, ohne zu wissen, dass sich zwischen Cléante und Mariane eine Liebesbeziehung entwickelt hat.    
Durch Zufall hat Cléante erfahren, dass sein Vater in Besitz einer stattlichen Geldsumme ist, die er aufgrund seiner panischen Angst vor Diebstahl in einer Schatulle im Garten vergraben hat. Als Harpagon trotz des Wissens um die Beziehung seines Sohnes zu Mariane keinen Abstand von seinen Heiratsplänen nehmen möchte, entwendet Cléantes Diener La Flèche (Jakob Bergmaier) in seinem Auftrag die kostbare Schatulle. Auch Elise weigert sich, den Heiratsplänen des Vaters zu folgen, denn sie und der Hausdiener Valère (Dennis Lossen) haben sich heimlich verlobt.
Als Harpagon den Diebstahl seiner Schatulle bemerkt, fällt er in tiefe Verzweiflung und zieht die Polizei unter Aufsicht des Kommissärs (Gero Strobel) sowie des Schreibers (Frederick Thiele) hinzu. Im Zuge der Ermittlungen gerät Valère aufgrund eines Tipps von Maître Jacques (Jan Liesenfeld) in Verdacht. Der mittlerweile eingetroffene Anselme (Jan Kirchgässner), für Elise als Ehemann vorgesehen, verzichtet auf seine Hochzeit und durch die Berichte von Valère und Mariane stellt sich heraus, dass er deren Vater ist. Als herzensguter Vater überlässt er seinen Kindern die Wahl eines passenden Ehepartners. Schließlich lässt Harpagon von seinen Heiratsplänen ab, da sein Geld für ihn an erster Stelle steht, woraufhin Cléante die Schatulle von La Flèche holen lässt und sie seinem Vater übergibt.
Neben dem hohen schauspielerischen Niveau der jungen Darstellerinnen und Darsteller begeisterte das Publikum auch die außergewöhnliche Maske, welche nicht nur charakteristisch für die Entstehungszeit des Stückes ist, sondern darüber hinaus die überspitzte Darstellung der Komödie unterstützte, die von der Technik ins rechte Licht gesetzt wurde.
Die Regisseure Christina Miquel und Stefan Kliemt boten dem Publikum eine mitreißende und kurzweilige Aufführung, was an vielen Stellen zu herzlichem Gelächter führte. Insbesondere gelang es ihnen, die Vielzahl theaterbegeisterter junger Schauspielerinnen und Schauspieler an passender Stelle in das Stück einzubinden. Und so freuen sich alle Beteiligten auf die nächste Aufführung der Theater AG.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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