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“Do you hear the people sing?”

Frühlingskonzert2 19... Das war die alles entscheidende Frage, die das große Finale des diesjährigen Frühlingskonzerts des KuBa-Chores am Samstag, dem 25. Mai 2019 einläutete.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen hatten die über 50 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Musiklehrer Ulrich Bauer in die bis auf den letzten Platz besetzte Stadthalle Münstermaifeld eingeladen und eröffneten den Abend passend mit dem traditionellen Einzugslied, dem Kanon „Spring“. Nach einer kurzen Begrüßung ging es weiter mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „O Täler weit, o Höhen“ für Chor a cappella, bei dem die Stimmgewalt des gesamten Chores gleich zu Beginn eindrucksvoll zum Tragen kam. Nach einem ersten Ausflug in die Popmusik der vergangenen Jahrzehnte („Streets of London“ und Michael Jacksons „Heal the World“ – hier glänzten Johanna Hommes, Philipp Roden, Hendrikje Wolf und Bryan Fuhrmann mit Soli) folgte mit Elton Johns „Your Song“ eine Uraufführung, hatte Ulrich Bauer diesen Song doch eigens als Duett für Alina Schnorpfeil und Bryan Fuhrmann arrangiert und nun erstmals zur Aufführung gebracht.
Der Kammerchor, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie den Ehemaligen, nahm das Publikum anschließend mit in die Zeit der Renaissance und präsentierte vier Stücke, die auch Shakespeare und Queen Elizabeth I. so schon gehört haben könnten, bevor die Bühne ganz Justine Scholl gehörte, die die Zuhörer mit einer berührenden Version des Songs „No Angel“ von Birdy verzauberte.
Eine gänzliche andere Stimmung verbreitete anschließend der gesamte Chor mit dem Filmklassiker „Singin’ in the Rain“ (Solo: Melanie Ritschdorff), der – obwohl aus dem Jahre 1929 stammend – bis zum heutigen Tag ein echter Klassiker ist und das Publikum fröhlich mitwippen ließ, sowie dem im Original rein instrumentalen „Take Five“. Wer sich schon einmal an einem 5/4-Takt versucht hat, weiß um die Schwierigkeit dieses Stücks, die vom Chor aber wunderbar leicht klingend mehr als erfolgreich gemeistert wurde. Mit dem Queen-Meisterwerk „Bohemian Rhapsody“ verabschiedete sich das Ensemble mit einem absoluten Highlight des Abends anschließend in die Pause.
Rund 20 Minuten und die ein oder andere Erfrischung später wurde es romantisch mit der Liebesballade „Somewhere Only We Know“, die der Jugendchor (Solo: Marius Schmitz) überzeugend zart und dennoch kraftvoll interpretierte. Mit „Cups“ aus dem Film Pitch Perfect folgte direkt ein weiterer Höhepunkt: Hier wurde ein eigentlich recht unbekannter Country-Song mit einem charakteristischen Rhythmus unterlegt, der – von Bechern („Cups“) gespielt – dem Song weltweit zu großer Berühmtheit verholfen hat und nun auch das Maifelder Publikum begeisterte. Zu Recht gab es für diese Darbietung tosenden Applaus.
Einer der erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres, der Musikfilm „The Greatest Showman“ – eine Hommage an den Zirkuspionier P. T. Barnum –, hatte mit drei Stücken ebenfalls großen Anteil am Konzertprogramm. Marius Schmitz glänzte zunächst mit der Powerballade „Never Enough“, bevor der große Chor zunächst „A Million Dreams“ (Solo: Gregor Loosen) und anschließend den mit einem Golden Globe und einer Oscarnominierung geadelten Song „This is Me“ (Solo: Lisa Gärtner, Johanna Rennau und Sara Westenberg) erneut stimmgewaltig präsentierte.
Es folgte Lea Wagner mit einer gefühlvollen Interpretation von Sam Smiths „Too Good at Goodbyes“, begleitet von Pia Christmann am Klavier, bevor der große Chor mit einem Querschnitt aus dem Musical-Epos „Les Misérables“ (Solo: Alisha Scholl, Lilly Michels, Johanna Rennau, Louisa Heibert, Gregor Loosen und Bryan Fuhrmann) von Claude-Michel Schönberg das offizielle Programm des Abends beendete.
Schulleiterin Christiane Hofmann zeigte sich tief beeindruckt von der Leistung dieser „generationsübergreifenden Gemeinschaft“ und dankte den Schülerinnen, Schülern und Ehemaligen sowie insbesondere Chorleiter Ulrich Bauer für ihr großes Engagement. Besondere Erwähnung fand hier auch der ehemalige Schüler des KuBa Florian Wilbert, der den Chor wunderbar ausdrucksstark und stimmungsvoll am Klavier durch den Abend begleitet hatte. Auch das Publikum war nachhaltig begeistert und entließ das Ensemble nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Und so erklang es schließlich noch einmal: „Do you hear the people sing?“ Wir haben es gehört. Und wie.

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