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Berlin, wir kommen!

Berlin 19Brandenburger Tor, Fernsehturm, Reichstagsgebäude – einen vagen Eindruck von Berlin hatten fast alle 104 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, als sie sich kurz nach Schuljahresbeginn montagsmorgens um 6.00 Uhr gemeinsam mit acht Lehrern auf den Weg in die Bundeshauptstadt machten, um diesen „Schmelztiegel der deutschen Geschichte“ ausführlich zu erkunden.

Nach staufreier Fahrt war es schließlich der Berliner Funkturm, der die nahende Ankunft der beiden Busse in ihrer jeweiligen Unterkunft ankündigte. Zeit zum Ausruhen blieb aber keine – die Großstadt rief! Einem ersten Besuch am Potsdamer Platz mit seinem markanten Faltdach folgte bei einsetzender Dunkelheit eine Einstimmung auf die folgende Woche mit einer Film-, Licht- und Tonproduktion an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses, die in entspannter Open-Air-Kino-Atmosphäre am Spreeufer einen Streifzug durch die wichtigsten Stationen der Geschichte der Bundesrepublik bot.
Wo „die da oben“ tagtäglich Politik machen, konnten die Hauptstadtreisenden am nächsten Tag hautnah erleben, stand doch ein Besuch im Deutschen Bundestag inklusive Abgeordnetengespräch an. Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der politische Alltag eines Abgeordneten lagen den Schülerinnen und Schülern hier besonders am Herzen, wie sie durch rege Nachfragen unter Beweis stellten.
Da Berlin nicht nur in der aktuellen, sondern auch der historischen Politik Deutschlands eine zentrale Rolle spielt, standen auch die Informationsstätte des Holocaust-Mahnmals sowie eine Führung durch die Ausstellung „Topographie des Terrors“ auf dem Programm, wo den Schülerinnen und Schülern sehr eindrucksvoll das Grauen des Naziterrors vor Augen geführt wurde. Nur wenige Schritte weiter prägt ein gänzlich anderes historisches Denkmal das Stadtbild – die Berliner Mauer als Zeichen der Teilung Deutschlands. Durch den Besuch von Checkpoint Charlie und Fechtermahnmal, hauptsächlich aber durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen wurde den Schülerinnen und Schülern dieses Kapitel der deutschen Geschichte erlebbar gemacht. Insbesondere das Stasi-Gefängnis, durch das die vier Klassen von Zeitzeugen, die selbst als Gefangene hier eingesessen haben, geführt wurden, hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Natürlich kam auch das Sightseeing der wesentlichen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz. So sahen die Klassen – oft vorgestellt durch zu Hause vorbereitete Referate – u.a. die East Side Gallery, den Alexanderplatz oder die Hackeschen Höfe und konnten bei Spaziergängen oder einer Schiffstour durch die Stadt den besonderen Flair Berlins aufsaugen. Auch ihre Freizeit wussten die Schülerinnen und Schüler gut zu nutzen und erkundeten verschiedene Museen, Stadtteile oder Parks auf eigene Faust, bevor sie den Abend oft in kleineren oder größeren Gruppen gemeinsam ausklingen ließen. Eines der zahlreichen Highlights war sicherlich auch der Discobesuch am Donnerstag, der selbst die skeptischsten Besucher schlussendlich begeistert zurückließ.
Nach einer rundum gelungenen Klassenfahrt kamen die Reisenden freitagsnachts zwar müde und erschöpft, aber glücklich und voller schöner Erinnerungen wieder in Münstermaifeld an. Aus dem zunächst vagen Eindruck ist nach fünf spannenden Tagen ein klares Bild geworden und eins steht für alle Beteiligten fest – Berlin, wir kommen wieder!

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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