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KuBa-Alumni berichten

Ehemalige 20Als ein Baustein der schulischen Informationsangebote, die den Übertritt in die gymnasiale Oberstufe erleichtern sollen, berichteten sieben KuBa-Alumni den Schülerinnen und Schülern der aktuellen Jahrgangsstufen 9 und 10 von ihrer Oberstufenzeit sowie ihren Lebenswegen und Erfahrungen nach dem Abitur.

Im Fokus der einzelnen Werdegänge stand dabei jeweils auch, inwieweit die (Oberstufen-) Schulzeit im Allgemeinen sowie die Kurswahl im Speziellen Einfluss auf die individuelle Karriere genommen haben.
Vom Abitur-Jahrgang 2018 waren dabei an ihre alte Wirkungsstätte Pauline Pfennigsdorf und David Muckermann zurückgekehrt, aus dem Abitur-Jahrgang 2017 Yasmin Adler, Lara Böddener und Julia Maskiera, Alexander Muckermann, der sein Abitur 2015 erlangt hatte sowie Matthias Sonnhoff mit Abitur 2012.
Für Yasmin Adler, die angestellt bei der Firma Weig in Mayen ein duales Studium absolviert, war einerseits die schulische Ausbildung im Hinblick auf das Erlernen von Präsentationstechniken gewinnbringend, anderseits lag sie mit der Wahl von Englisch und Französisch als Leistungskurse richtig, da sie ihre Fremdsprachenkenntnisse nun sehr gut im Bereich Kundenkontakte nutzen kann. Bezüglich ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Uni Mannheim hätte sie in der Rückschau allerdings besser Mathematik statt Sozialkunde als drittes Leistungsfach gewählt.
Julia Maskiera gab zu, dass sie sich lange Zeit unklar über ihren Berufswunsch gewesen war und sich deshalb bei ihrer Leistungskurswahl mit Biologie, Französisch und Sozialkunde drei Fächer aus drei grundsätzlich verschiedenen Bereichen ausgesucht hatte. Für ihr Studium der Psychologie an der Uni Köln hob auch sie die Bedeutung der Mathematik hervor, wobei sie in den Anfangssemestern auch von ihren Biologie-Kenntnissen profitiert hatte. Rückblickend hätte sie für ihren Werdegang lieber den Englisch-Leistungskurs gewählt, auch für Sozialkunde hatte sie in ihrem Studium bislang keine Verwendung.
Dagegen hatte Lara Böddener ihre Leistungskurswahl mit Biologie, Chemie und Englisch an ihrem konkreten Berufswunsch Medizin ausgerichtet und berichtete, dass sie bei ihrem Medizinstudium über die Bundeswehr an der Uni Mainz bislang sehr von den Vorkenntnissen in Bio und Chemie profitieren konnte. Sie gab aber auch an, dass die Schule im Allgemeinen sie gut vorbereitet hatte und ihr der Einstieg ins Studium sehr leicht gefallen war.
Auch für Alexander Muckermann war sein Berufswunsch der Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr frühzeitig klar gewesen. Dementsprechend richtig war für ihn die Wahl des Englisch-Leistungskurses gewesen, da die Fremdsprache integraler Bestandteil seiner Tätigkeit, beispielsweise bei Auslandsaufenthalten wie auf Stützpunkten in den USA, ist. Aber auch Kenntnisse aus dem Chemie-Grundkurs hatte er nutzen können. Für sein Studium der Politikwissenschaften und internationalen Beziehungen an der Bundeswehr-Universität Hamburg sah er sich durch die Schule und vor allem durch seinen Deutsch-Leistungskurs gut vorbereitet, während er sein drittes Leistungsfach Geschichte aus purem Interesse gewählt hatte.
Für Pauline Pfennigsdorf wiederum, die an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Vallendar Betriebswirtschaftslehre studiert, war ihr Studienwunsch während der Schulzeit noch nicht klar gewesen. Von ihren gewählten Leistungskursen Englisch, Französisch und Mathematik konnte sie bislang eher Englisch nutzen, sah sich jedoch in diesem Fach durch die schulische Ausbildung gut aufgestellt, während das Studium an sich bislang wenig Anknüpfungspunkte zur Schule bot. Dagegen profitiert sie von dem in der Schule erlernten Arbeiten in Gruppen, jetzt Teams, und der dabei nötigen Übernahme von Verantwortung.
Matthias Sonnhoff, der nach dem Abitur zunächst an der Uni Göttingen Forstbetrieb und Waldnutzung studiert hatte, bevor er ein Jahr in der Unternehmensberatung tätig war und jetzt an der Uni Freiburg im Bereich Forst- und Umweltpolitik promoviert, gab den Schülerinnen und Schülern den Rat, diejenigen Fächer als Leistungskurse zu wählen, die ihnen Spaß machen. Dieses Prinzip hatte er bei seiner Wahl von Chemie, Mathematik und Sozialkunde als Leistungsfächer auch berücksichtigt. Im Rückblick erachtete er, wie zuvor Pauline Pfennigsdorf, gerade die Gruppenarbeiten als wichtig, jedoch auch außerunterrichtlich im Zuge der gemeinsamen Vorbereitung auf Kursarbeiten und Abiturprüfungen.
Auch der zweite anwesende Vertreter der Familie Muckermann, David, der ebenfalls den Weg Offizierslaufbahn eingeschlagen hat, empfand die schulische Ausbildung in der Rückschau als gelungen, so dass er auf sein Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Bundeswehr-Uni Hamburg wirklich gut vorbereitet wurde. Er gab an, dass er bei seinen Leistungskursen Englisch aus Spaß, Mathematik wegen der Noten und Geschichte als „Lückenfüller“ gewählt hatte. Aus persönlicher Erfahrung empfahl David Muckermann das Lernen in der Oberstufe, gerade für Kursarbeiten und die Abiturprüfungen, ernst zu nehmen.
Die Alumni stimmten darin überein, dass bei der Fachwahl das persönliche Interesse an erster Stelle stehen und man die Oberstufe von Anfang an mit dem nötigen Engagement bestreiten sollte sowie, dass im Vergleich zu einem Studium die Anforderungen an der Schule doch „überschaubar“ waren.
Das KuBa dankt den Ehemaligen herzlich für ihren Besuch sowie die Entscheidungshilfen, die sie den aktuellen Schülerinnen und Schülern durch ihre Berichte gegeben haben.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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