+49 (0) 2605 98 01 0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2013

2013 (3)

Dienstag, 02 Dezember 2014 14:47

September - Dezember 2014

geschrieben von

5erEinschulungEinschulsfeier unserer neuen Fünftklässler

Am 20. August sind vier neue 5. Klassen am Kurfürst-Balduin-Gymnasium feierlich empfangen worden. In einem bunten Programm lernten sie ihre zukünftige Schule kennen.
Zunächst fand ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zum Thema „Einen neuen Anfang wagen…“ in der Stiftskirche St. Martin und St. Severus statt.
Anschließend gestaltete das Kurfürst-Balduin-Gymnasium eine Feier in der festlich geschmückten Turnhalle. Motivierende Reden der Direktorin Frau Dazert-Balthasar und der Orientierungsstufenleiterin Frau Hoffmann stimmten die neuen 5. Klassen sowie deren Eltern auf den Schulalltag ein. Schüler der 6. Klassen sangen unter Leitung und (Gitarren-)begleitung von Herrn Junglas und Herrn Grober ein fröhliches Willkommenslied, bei dem auch die Eltern, Lehrer und Schüler kräftig mitmachen konnten. Danach begeisterten Jungen und Mädchen des Gymnasiums mit sportlichen Leistungen: Sie tanzten im Gangnam Style (Leitung Elke Stenzel) und erstaunten mit akrobatischen Leistungen auf Turnkästen (Leitung Franz Esser).
Nun kam, worauf alle gespannt gewartet haben: Die Klassenlehrer riefen ihre Schüler auf und führten sie in die jeweiligen Klassenräume. Dort lernten sie ihre Mitschüler und Klassenlehrer kennen.
Derweilen erhielten die Eltern weitere Informationen über den Schulalltag. Gegen 12 Uhr versammelten sich alle neuen Schüler und ihre Eltern wieder in der Turnhalle und gingen gemeinsam nach Hause.

auto2013Achtung Auto! - Verkehrssicherheitstraining am Gymnasium Münstermaifeld

Bremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit, Anschnallgurt, Sitzerhöhung. Zu Beginn ihrer Schullaufbahn am Kurfürst-Balduin-Gymnasium erhalten alle Fünftklässler spannende und lehrreiche Trainingseinheit zur Sicherheit im Straßenverkehr. Spielerisch erfahren sie unter der fachkundigen Anleitung des ADAC den Unterschied zwischen Bremsweg und Anhalteweg, müssen schätzen, wo es sicher ist, die Straße zu überqueren, staunen über die Fehleinschätzungen, erfahren, wie sehr die einfache Frage des Ausbilders nach dem gestrigen Mittagessen die Reaktionszeit ihrer Mitschüler verlängert und dürfen abschließend sogar noch eine Vollbremsung bei Tempo 30 als Beifahrer miterleben.
Die 90 Minuten Verkehrssicherheitstraining vergingen schnell und die begeisterten Kinder der fünften Klassen werden sich künftig souveräner im Straßenverkehr verhalten können.

 

Lesenfranz2013

Vorlesewettbewerb Französisch

Am 25. Oktober 2013 war es wieder so weit und in der gemütlichen Unterhaltungsbibliothek hieß es zu Beginn der 2. Stunde: „Bienvenu au concours de lecture“ bei der Begrüßung durch Frau Hörter. Die zuvor ermittelten Sieger aller Französischklassen aus den Jahrgangsstufen 6 und 7 für die erste Fremdsprache und aus den Stufen 7 und 8 für die zweite Fremdsprache präsentierten zunächst einen bekannten Text, den sie im Unterricht mit ihren Französischlehrerinnen bzw. ihrem Französischlehrer eingeübt hatten. Die Aufregung der Kandidaten und Kandidatinnen war naturgemäß groß und die Kinder waren froh, dass eine Freundin bzw. ein Freund zur moralischen Unterstützung im Publikum saß. Doch schließlich meisterten alle ihre Aufgabe bravourös und beeindruckten die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Anna Schog, den Schülerinnen des Französisch-Leistungskurses Daphne Will und Leonie Görgen sowie den Französischlehrerinnen Frau Hörter und Frau Michels. 

Nach einer kurzen Pause folgte der schwierigere Teil: Ein Ausschnitt der den Schülern unbekannten Lektüre „Quinze jours pour réussir“ musste so fehlerfrei wie möglich vorgelesen und dabei durfte auch die Betonung nicht vergessen werden.

Schließlich war sich die Jury einig: Kilian Le Marec aus der Klasse 6a ist Schulsieger und wurde nicht nur mit der Dvd „La guerre des boutons“ belohnt, sondern darf das Kurfürst-Balduin-Gymnasium außerdem im Februar 2014 beim Regionalentscheid in Koblenz vertreten. Knapp dahinter folgten Lea Wagner (7c) und Pia Pütz (8b) als Zweit- und Drittplazierte.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten für ihre tolle Leistung und als kleinen Trostpreis eine französische Lektüre! Merci à toutes et à tous pour la participation et à l’année prochaine !

 

DregerWahlkampfspots der großen Parteien

Witzig, ironisch, manchmal bitterböse und voller Klichees und Stereotype sind die fünf Filmbeiträge, die als Ergebnis einer politischen Comedy-Arbeit im Sozialkundeunterricht der Jahrgangsstufe 11 entstanden sind. Vor allem inspiriert durch die „heute-show“ mit Oliver Welke, aber auch anderen Comedy- und Kabarett-Veranstaltungen, fand diese „Lernmethode“ einen Weg ins Klassenzimmer und den politischen Unterricht. 22 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses am Kuba-Gym in Münstermaifeld kreiierten in Gruppen kurze Wahlkampfspots für die CDU/CSU, die SPD, die FDP, Bündnis90/Die Grünen sowie Die Linke, die Mark Dreger, ehemaliger Schüler des Gymnasiums und nun studierter Finanzbeamter professionell aufzeichnete. In umfangreichen Vorarbeiten über „brandaktuelle“ wirtschafts-, sozial und finanzpolitische Themenfelder, aber auch Außen- und Verteidigungspolitik der „großen Parteien“, gestalteten die Schüler Rollen der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, die sie selbst einnahmen und satirisch überzogen – mit viel Lust und Laune – vor der Kamera spielten. Zu sehen ist z.B. eine ergreifende Rede Gregor Gysi`s – gekonnt gespielt von „Rinderzüchter“ Nils Berressem, der - professionell eingespielt - vor applaudierenden Parteitagsteilnehmern der Linken spricht. Aber auch Rainer Brüderle (Sandra Pauly) oder Angela Merkel (Alexander Laux) zeigten Wahlversprechen auf, die die Bundesrepublik zu mehr Wohlstand und Stabilitiät oder auch nicht bringen werden.
Jürgen Trittin (Jonas Wissen) schüttete den Wählern einen Korb an Sozialleistungen aus, die die Grünen vor allem aus der Erhöhung der Reichensteuer finanzieren möchten. Eine „superreiche Dame“ (gespielt von Annalena Löcher) wurde praktisch entkleidet und „beraubt“ (gespielt von Franzi Ditandy und Carolin Hinzen), um die vielen Finanzlöcher des „Grünenprogramms“ zu stopfen. Peer Steinbrück, gut gespielt von Yannik Heidger, las sein sozialdemokratisches Wahlprogramm vor laufender Angabe über die minütliche Zunahme seiner Vortragseinkünfte vor. Der Auftrag, gewohnte Denkstrukturen in Frage zu stellen und den (Spitzen-)Politikern „einen Spiegel“des politisch-gesellschaftlichen Geschehens vorzuhalten, gefiel den Kursteilnehmern, trotz den anstrengenden „filmtechnischen“Vorarbeiten, u.a. dem Schreiben von „Drehbüchern“ und Herbeizaubern von Requisiten bis hin zu Schminkübungen für den Augenblick, wenn es heißt: „Spot an….“.

NahlesFrauenpolitik und mehr - Diskussion mit Andrea Nahles

Alle Leistungskurse Sozialkunde der Jahrgangsstufen 11-13 erlebten eine engagierte Rednerin, die auf Einladung des Leistungskurses 11 (Frau Langen) zum Thema: Frauenpolitik an die Schule kam. Die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, die immer noch schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die politisch kluge Lösungen vor Ort benötigen, bis hin zu Mindestlohn- und Rentenfragen waren Diskussionsthemen mit der Generalsekretärin der SPD. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich vor allem sehr interessiert über die Ausführungen von Andrea Nahles über ihre eigenen Erfahrungen zwischen komplexen „Politikbetrieb“ in der Bundeshauptstadt bzw. deutschlandweit und ihren Rollen als Ehefrau und Mutter. Moderator R.Thielen, Schulleiterin M. Dazert-Balthasar und das gesamte Plenum verabschiedeten die Bundespolitikerin jedoch nicht eher, bevor sie noch eine Reihe an Fragen zu brandaktuellen Politik- und Wirtschaftsthemen aus Berlin beantwortete.

jusozilkJunge Union zu Gast im Kuba-Gym

Lukas Brachtendorf und Martin Reis sind beide in einer der mitgliedsstärksten ugendorganisationen von Parteien aktiv: der Jungen Union mit annähernd 600 Mitgliedern im LK Mayen-Koblenz.

Die Mitorganisation von Wahlkämpfen, Unterstützung von Kandidaten zu den verschiedenen Parlamenten, Bündelung und Weiterleitung von politischen Interessen junger Menschen zwischen 14 und 35 Jahren stehen auf dem umfangreichen Programm, ebenso wie das Bemühen, neue Mitglieder zu rekrutieren und auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene mit sogenannten politischen Anträgen „mitzumischen“. Beide Jungpolitiker verstehen die Junge Union als relativ autonome, selbständige Einheit(en) im Verbund mit der großen Schwesterpartei, der CDU. Mitglieder der Jungen Union partizipieren vor allem von der Professionalität der CDU-Abgeordneten und von deren kompetenten Fortbildungsprogrammen beispielsweise in Sachen Rhetorik oder Kommunikation. Als sehr lehrreich und dankbar schilderte Lukas sein Praktikum bei MdB Dr. M. Fuchs aus Koblenz in Berlin bzw. das von Martin bei der Bundestagsabgeordneten Frau Heil.
Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Sozialkunde 12 (Leitung Frau Langen) staunten nicht schlecht, die komplexen Strukturen der Parteiorganisation kennenzulernen.
„Hatzenport, Moselkern, Lasserg“, so betonte Lukas, auch ein ehemaliger Schüler des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums, „sind 3 Ortsgemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft, aber eingebettet in unterschiedliche Gebietskörperschaften und Zuständigkeiten bis hin zu unterschiedlicher Angehörigkeit zu bestimmten Wahlkreisen“. Es komme vor, dass daher die Junge Union eher mit jungen Gleichgesinnten im Norden des großen Landkreises zusammenkomme und sich untereinander kennenlerne, als mit Verbänden z.B. aus dem benachbarten Landkreis Cochem-Zell. Nach einem informativen Einblick in den verfassungsrechtlichen Auftrag der innerparteilichen Demokratie, berichtete Martin Reis, JU-Vorsitzender der Stadt Mayen, von einem wahrlich bunten Strauß an Aktivitäten der Jungen Union: Von Veranstaltungen zum Kennenlernen der Heimat, wie Besichtigungen von historischen und kulturellen Denkmälern, bis hin zu geselligen Kanufahrten auf der Lahn, Besuchen von Musikevents oder Spendenaktionen für „gute Zwecke“. Besonders „gerührt“ zeigten sich die jungen Männer von der Zusammenarbeit mit der Senioren-Union. Hier sei man nicht nur über die Themen Rente und Pflegeleistungen im Gespräch, sondern auch über „lebensumspannende Themen“, die von der Jugendorganisation als sehr förderlich empfunden werden. Politikverdrossenheit ist für beide Studenten kein großes Thema, da für sie gilt: Verantwortung zu übernehmen und an der Gestaltung gesellschaftspolitischen Lebens mitzuarbeiten, was alle zuhörenden Schüler „spüren“ konnten. Nach dem Besuch von Andrea Nahles und Clemens Hoch konnten sich die Kuba-Schüler nun wieder ein Stück mehr in die komplexe „politische Welt vor Ort“ einlassen.

wwierschemHausmeister des KuBa-Gymnasiums in den Ruhestand verabschiedet

Am Dienstag, den 26. November 2013 versammelte sich die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums, um ihren Hausmeister Werner Wierschem nach 33 Jahren Einsatz am und für das KuBa-Gymnasium in den Ruhestand zu verabschieden. Auch der Landrat Dr. Saftig nahm in seiner Funktion als oberster Dienstherr an der Verabschiedung teil und brachte damit auch seinerseits die Wertschätzung von Werner Wierschem zum Ausdruck. Mit ihm als Mitarbeiter der Verwaltung und ständige Ansprechpartner des Hausmeisters waren auch Herr Busch, Herr Walter und Herr Hegemann gekommen.
Seit dem 01. Januar 1981 war Werner Wierschem als Hausmeister am Kurfürst-Balduin-Gymnasium tätig. Die Hausmeistertätigkeit am Gymnasium wird durch die umfangreichen Außenanlagen geprägt, die eine intensive Betreuung erfordern. Somit war Werner Wierschem für die Pflege und Unterhaltung der Gebäude und der sächlichen Ausstattung verantwortlich, eine Aufgabe, die er stets pflichtbewusst und gewissenschaft erfüllte. Hausmeister in einer Schule bedeutet jedoch noch viel mehr. So war er auch Ansprechpartner und oft genug Nothelfer für Kolleginnen und Kollegen und insbesondere Schülerinnen und Schüler. Diese schätzen vor allem seinen Pausenverkauf, den Ausspruch „Gudn Lutsch“ wird so schnell sicher niemand vergessen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft schätzten seine Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft.
Privat war Werner Wierschem ein erfolgreicher Motorsportler. Er feierte unter anderem im Jahr 1980 Rennerfolge als Formel III-Fahrer bei diversen Bergrennen.
Die Schulgemeinschaft dankt Werner Wierschem für seine langjährige Tätigkeit und wünscht ihm Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für den neuen Lebensabschnitt.
Mit Werner Wierschem wurde auch Alexander Abt verabschiedet, der ihm seit mehreren Jahren als Hilfe zur Seite stand. Die Schulgemeinschaft dankt auch Alexander Abt für die Unterstützung des Hausmeisters und den Einsatz für die Schule und wünscht ihm alles Gute.

 

delf2013DELF-Diplom

Bereits im Juni war es soweit: Nach intensiver Vorbereitung auf die verschiedenen Teilbereiche der Prüfung unter der Leitung von Frau Hörter und Frau Michels haben insgesamt 16 motivierte, fleißige und französischaffine Schülerinnen und Schüler erfolgreich die DELF-Prüfung abgelegt. Einige „alte Hasen“ nahmen bereits zum zweiten Mal teil und trauten sich an die anspruchsvollste Stufe, die man in der Schule wählen kann, heran, nämlich das Niveau B2. 

Das vorläufige Ergebnis wurde zwar schon vor den Sommerferien bekannt gegeben, doch mussten sich alle bis zum Winter gedulden, um die offiziellen Diplome in den Händen zu halten.
Alle Schülerinnen und Schüler können zurecht stolz auf sich sein!
Die Vorbereitung für die nächste Prüfungsrunde ist bereits in vollem Gange und weitere Interessenten sind in der DELF-AG jederzeit herzlich willkommen.

Dienstag, 02 Dezember 2014 14:35

April-Juni 2013

geschrieben von

BalesGleichstellungsbeauftrage am KuBa

Auf Einladung des Leistungskurses Sozialkunde 11 kam Lea Bales, seit 6 Jahren Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, in den Unterricht am Gymnasium Münstermaifeld.
Die Schüler staunten nicht schlecht, welche vielfältigen Aufgaben Frau Bales im beruflichen Alltag zu bewältigen hat: neben der Aufstellung und Mitwirkung bei sog. Frauenförderplänen sowie von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist sie Ansprechpartnerin z.B. in Sachen „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, Impulsgeber für neue Projekte wie „Mehr Frauen in die Kommunalparlamente“ bzw. Konzeptgestalterin in Sachen Fort- und Weiterbildungen in Zusammenarbeit mit den verschiedensten politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Kräften der Region, wie z.B. IHK, Handwerkskammer, Unternehmen, Banken oder die Agentur für Arbeit.
Neu für die zukünftigen Abiturienten war der sog. „Equal Pay Day“, der Tag der Entgeldgleichung am 21.3.2013, an dem Frau Bales von Sonderaktionen im Raum Koblenz berichtete. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, so die Referentin,“muss ständig eingefordert werden“. Mit Engagement und mutiger Frische analysierte sie das Für und Wider einer Frauenquote, zurzeit aktuelles Thema für die Besetzung von Vorstands- und Aufsichtsratsplätzen in großen Dax-Unternehmen.
„Am meisten Freude macht mir der weitere Auf- und Ausbau eines Netzwerkes“, so die Antwort von Frau Bales auf die Frage einer Schülerin, mit dessen Hilfe sie effizient und effektiv für die Gleichberechtigung von Mann und Frau streiten kann. Es freue sie aber auch, dass im Landkreis Mayen-Koblenz parteiübergreifend an einem Strang gezogen werde. Abschließend lud sie die Schülerinnen und Schüler zu weiteren Veranstaltungen mit ihr als Gleichstellungsbeauftragte ein, so zum Thema: Facebook – Medienkompetenztraining in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz.

 

finanzEhemaliger Schülersprecher zurück am KuBa: Steuern und Finanzen – Kein Buch mit 7 Siegeln

Von Steuerhinterziehung über die „Reichensteuer“ bis zur Steuergerechtigkeit spannte sich der Bogen, den Fabian Krämer und Florian Becker, beide Diplom-Finanzwirte, tätig in Koblenz, den Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 vorstellten.

Fabian Krämer genoss es sichtlich, als Experte der Finanzverwaltung mit den Oberstufenschülern zu diskutieren. „Ich war Schülersprecher an dieser Schule“, erklärte er dem Plenum, „bevor ich 2008 hier mein Abitur machte“. Gerne gebe er nun sein Fachwissen an die zukünftigen Abiturienten weiter, auch als Dank an seine schöne Schulzeit am KuBa-Gymnasium. Sehr kompetent und gespickt mit einer Brise Humor nahmen sie die Schüler mit auf die fachliche Reise in die Welt der verschiedenen Steuerarten, nicht ohne die neuen Steuern, wie Luftverkehrssteuer bzw. Brennelementesteuer zu thematisieren. Auch historische Geschichten, z.B. zur Einführung der Sektsteuer 1916, überraschten das Publikum. Anhand der Steuerspirale 2011 konnten die größten Einnahmequellen des Staates, die Umsatz- und die Einkommenssteuer festgemacht werden. Schnell erkannten die Schüler die wichtigen Eckdaten beim Einkommenssteuertarif, wie Grundfreibetrag, Eingangssteuer, Progressionszonen, Proportionalzone, Spitzensteuersatz bzw. Reichensteuer – alles Daten, deren zukünftige Gestaltung im anlaufenden Bundestagswahlkampf der Parteien eine große Rolle spielen.
Steuerhinterziehung, ein aktuelles Thema, nicht nur nach dem Scheitern eines Steuerabkommens mit der Schweiz, sondern auch z.B. den Präsidenten des FC Bayern, Uli Hoeneß betreffend, sei kein Kavaliersdelikt. „Die hierdurch verursachten Finanzverluste treffen letztlich den Bürger, dem wichtige Einnahmen z.B. zum Straßenausbau bzw. für Bildungsinvestitionen fehlen“. Nicht zu vergessen den Auftrag der Abgeordneten nach dem Grundgesetz (die Schuldenbremse), die Staatsverschuldung in Bund und Ländern zu reduzieren. Sehr aufmerksam bewegten sich die Schüler auf dem noch relativ unbekannten Diskussionsparkett für mehr Steuergerechtigkeit. An drei Fallbeispielen analysierten die Schüler – bei unterschiedlichen Einkünften - als Singlehaushalt, als Familie mit einem bzw. mehreren Kindern die derzeitige Steuererhebung.
Abschließend zeigten die beiden Referenten auf, wie das Studium zum Dipl. Finanzwirt aussieht. „Studieren mit Gehalt“, so Florian Becker, „sei ein guter Anreiz mit einer Fülle an lohnenden Perspektiven“. Der große Applaus der Zuhörer gab der Idee Recht, die beiden Experten auch im nächsten Jahr wieder an das Gymnasium einzuladen!

JuniorAward"Tatort Eifel" - Junior Award

Schülerinnen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums aus Münstermaifeld gewinnen 1. Preis
Vier Schülerinnen der Klasse 9a des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld gewannen den 1. Preis in ihrer Altersklasse des zum Krimifestival „Tatort Eifel“ ausgeschriebenen Wettbewerbs. Im SWR Funkhaus wurden am Nachmittag des 07.05.2013 alle Preisträger geehrt und erhielten ihre Urkunden von Ministerin Doris Ahnen.
Den Schülerinnen Charlene Billigmann, Paula Mertes, Eva Pinger und Michelle Weiler war es gelungen, den von Jugendbuchautor Ralf Kramp verfassten Anfang einer Kriminalgeschichte „ohne Mord und Totschlag“ auszugestalten. In seiner Laudatio lobte Ralf Kramp die parallel erzählten Perspektiven, die spannende und logische Entwicklung der Handlung sowie die herausragende Verwendung unterschiedlicher Motive. Die vier Mädchen dürfen ihren Krimi jetzt zum Drehbuch umschreiben und im Juni unter professioneller Anleitung verfilmen. [© M. Schneider, 08.05.2013]

religionPastor Müller stellt sich kritischen Fragen

"Warum sind wir getrennt?" "Was eint uns noch heute?" "Wie sieht Kirche von morgen aus?" Oberstufenschüler verschiedener Konfession gestalten gemeinsamen Religionsunterricht.

Martin Müller, evangelischer Religions- und Geschichtslehrer sowie Pastor am Kurfürst-Balduin-Gymnasium, freute sich auf die Einladung seines Religionskursus (Jahrgangsstufe 12) zum gemeinsamen Unterricht mit den katholischen Schülerinnen und Schülern, unter der Kursleitung von S. Langen. Fabian Schüller, Julia Rothenhäusler und Franziska Bieg führten die Zuhörer zunächst fachkundig in die Geschichte der Entstehung der beiden Konfessionen und deren heutigen strukturellen Aufbau in der Bundesrepublik Deutschland ein, bevor sie die zentralen Unterschiede der Glaubensrichtungen aufzeigten: im Kirchen- und Amtsverständnis oder in der Sakramentenlehre. Beide Kirchen sind heute von aktuellen Missbrauchsfällen und Kirchenaustritten gezeichnet, bei der katholischen Kirche kommen hinzu: Problemstau und Priestermangel, Zank um das Zölibat oder Forderungen nach Frauenordination. Pastor Müller bezog Stellung zu den Fragen der Schüler – hauptsächlich bezüglich Kirchenkrise bzw. die Konfession übergreifende Glaubenskrise. Er zeichnete im Ansatz eine Zukunft der Kirche, die eine starke Besinnung auf Jesus und sein Programm beinhaltet. Die jetzige Krise stellt womöglich auch eine Chance zu einem erneuten Aufbruch dar, Gläubige beider Konfessionen verantwortungsvoll zur gemeinsamen Glaubensarbeit zu rufen, eine Bilanz, der auch die „katholische Seite“ beipflichtete.

elterntag2013Dritter Elternbrückentag sucht Wege für ein gutes Miteinander von Eltern, Schülern und Lehrern

Nach 2011 und 2012 fand am vergangenen Samstag, 25. Mai 2013, der mittlerweile dritte „Elternbrückentag“ am Kurfürst-Balduin-Gymnasium statt. Der Elternbrückentag will eine Brücke bauen zwischen Schule und Elternhaus, aber auch zwischen Eltern und Lehrern bzw. Eltern und Schülern. Inhaltlich kehrte dieser Elternbrückentag mit dem Motto „Komm mit! - Geh weg! Loslassen und eigene Lebensgestaltung zulassen“ und dem Thema Pubertät zu seinen Anfängen vor zwei Jahren zurück.
Zu Beginn stellten zwei Schüler des Gymnasiums, Florian Wilbert und Niklas Wahl, ihr Können auf dem Klavier und der Flöte unter Beweis und lieferten so den feierlichen Rahmen für das Kommende. Nachdem die Schulleiterin Madeleine Dazert-Balthasar die Teilnehmer und Referenten in der Schule herzlich willkommen geheißen hatte, zeigte Frau Dr. Rösgen, die Leiterin der Lebensberatungsstelle Koblenz, mit ihrem Vortrag „Loslassen und die eigene Lebensgestaltung zulassen“ Chancen für ein gelungenes Miteinander von Eltern und Jugendlichen auf. Jugendliche brauchen ihre Eltern als kritische Begleiter auf dem Weg erwachsen zu werden. Die Auseinandersetzungen zwischen Eltern und Jugendlichen sind notwendig und ein wichtiger Bestandteil der Erziehung. Die Teilnehmer gingen in vielen Nachfragen auf das Gehörte ein: „Setzt man den Kindern besser enge Grenzen, damit sie die Grenzen überschreiten können und die Eltern mit diesen Grenzüberschreitungen leben können?“ war eine Frage, oder: „Wie gehe ich mit dem Satz um: Aber der oder die andere hat das auch bzw. darf das auch?“
In den nachfolgenden Arbeitsgruppen ging es dann in Kleingruppen um Teilaspekte: „Kommunikation zwischen Eltern und Jugendlichen“, „Ich spreche mit dir – was kommt bei dir an“, „Das Leben zutrauen – Loslassen und Halt geben“, „Pubertät – Tickt das Hirn anders“ und „Jugend und Medien im digitalen Zeitalter“ waren die Workshops überschrieben. Die Dipl.- Sozialarbeiterin Ursula Beck, von der Lebensberatungsstelle Mayen, Ursel Kübler, Beraterin für Schulentwicklung des Pädagogischen Landesinstituts, Hella Ralfs-Horeis, die pädagogischen Leiterin der Ev. Schmiedelanstalten und Frank Lafleur aus dem Schulpsychologischen Beratungszentrum Mayen bildeten mit Frau Dr. Rösgen ein überaus kompetentes Team, um auf alle Anfragen eingehen zu können. Nur die Zeit setzte dem Wissensdurst der Eltern Grenzen. Wenn die Veranstaltung mit viereinhalb Stunden auch nicht gerade einen engen Zeitrahmen gesetzt hatte, so fanden doch nicht alle Teilnehmer noch Gelegenheit sich an den Ständen von Jugendrotkreuz, Pfadfindern, Selbstverteidigung „Wing-Tsun“ und Kinder-Technik-Feriencamps noch über sinnvolle Freizeitangebote für ihre Kinder zu informieren.

Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch finanzielle Unterstützung des Landes, des Fördervereins und der Kreissparkasse Mayen, vor allem aber durch das ehrenamtliche Engagement der Eltern aus dem Schulelternbeirat der Schule. Sie hatten in einer sechsmonatigen Vorbereitung die Veranstaltung geplant und viele Stunden in den Auf- und Abbau, das Vorbereiten von Kaffee, Brötchen und Kuchen investiert. Stellvertretend für diese engagierten Eltern begrüßte der Schulelternsprecher Andreas Lipp die Gäste. Einen kleinen Wermutstropfen stellte die, in Relation zum ersten Elternbrückentag, kleine Teilnehmerzahl von 50 Eltern dar. Hierüber, aber vor allem über die spannenden neuen Erkenntnisse wurde dann noch ausgiebig bei gutem Essen im Anschluss in der Schulcafeteria debattiert.

Dienstag, 02 Dezember 2014 08:24

Januar - März 2013

geschrieben von

FranzKuBa-Schülerinnen des Leistungskurses Französisch 12 als Literaturkritiker

Beim Prix des lycéens allemands handelt es sich um einen Literaturwettbewerb für die gymnasiale Oberstufe, der von der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin, in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien, der Leipziger Buchmesse und dem Klett Verlag organisiert wird.
Die Schülerinnen erhielten vor Beginn der Sommerferien 2012 ein Bücherpaket von 4 aktuellen französischen Jugendromanen in der Originalsprache ,die sie zunächst in individueller Lektüre, danach in Gruppenarbeit analysierten und bewerteten. Im Rahmen einer öffentlichen Jurysitzung am 4.Februar 2013 in Anwesenheit der Schulleiterin Frau Dazert-Balthasar und des Leisungskurses Französisch 11 von Frau Miquel präsentierten die Schülerinnen die einzelnen Werke und nominierten nach einer anschließenden Diskussion ihren Siegertitel. Die Wahl fiel auf <<Un cargo pour Berlin>> von Fred Paronuzzi. Die Protagonistin des Romans Nour –Licht auf Arabisch- ist eine herausragende Schülerin, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt. Um sich ihren Traum vom Gymnasium erfüllen zu können arbeitet sie neben der Schule im Hause ihrer Schulleiterin. Dort verliebt sie sich in den charmanten Idriss, der sie verführt und von dem sie schwanger wird. Um die Familienehre zu retten, arrangiert der Vater die Heirat mit einem alten Witwer. Um der Zwangsheirat zu entkommen, überredet Nour Tariq, ihren Freund aus Kindertagen, zur Flucht. Ziel der Reise ist Berlin. Der Roman vermittelt eine Vorstellung vom Einfluss der arabischen Traditionen, insbesondere von der Unterdrückung der Frau und verdeutlicht die Gründe,die junge Menschen aus dem Maghreb, hier aus dem armen Algerien, dazu bringen , die Flucht in den reichen Westen – Symbol der Freiheit und des Wohlstandes- zu wagen.

Ein spannender Roman über das aktuelle Thema der Migration ! Im Anschluss an die Wahl des Siegertitels bestimmte der Kurs eine Delegierte für die Landesjury am 19.Februar2013 in Mainz. Die Wahl fiel auf Defne Deneri, die in Begleitung ihrerLehrerin Frau Müller-Dumont das Kurfürst-Balduin-Gymnasium auf der Landesjurysitzung Rheinland-Pfalz vertreten wird. Mit anderen Schülerdelegierten wählen die Schülerinnen und Schüler nach einer öffentlichen Debatte dort ebenfalls einen Favoriten und einen Delegierten für die Bundesjury auf der Leipziger Buchmesse im März 2013. Dort wird in Anwesenheit der Autoren der Gesamtsieger gekürt, der den Prix des lycéens allemands erhält.
Weitere Informationen und die Veröffentlichung des Siegers : www.institutfrancais.de/mainz
(G. Müller-Dumont)
 
FrauenMehr Frauen in die Kommunalpolitik
Lea Balles, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, begrüßte ...
die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Sozialkunde des Kurfürst-Balduin-Gymnasium aus Münstermaifeld im Kreishaus in Koblenz zu einer informativen Vortragsveranstaltung für Frauen und Männer: „Demokratie fängt in der Gemeinde an“.
Vor allem die jungen Schülerinnen setzten sich mit den Gedanken auseinander, wie es wäre, zukünftig im Gemeinderat mitzuarbeiten. Ulrike Nauheim-Schrobeck, Dozentin an der FH für öffentliche Verwaltung in Mayen, zeigte den Schülern, wie Kommunalpolitik funktioniert und welche kommunalen Spielregeln beachtet werden müssen. Cathrin Bacher, Dipl. Verwaltungswirtin, erklärte anhand des Sitzungsdienstprogrammes „Session“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das Intranet für Ratsmitglieder mit Informationen über Sitzungstermine, Sitzungsvorlagen und Beschlüsse. Ein derart sachkundiger Informationsabend über Kommunalrecht trägt sicherlich mit dazu bei, das zukünftig mehr Frauen in die Räte gehen. Weitere  Qualifizierungsmaßnahmen finden im Rahmen des Mentoring-Projektes „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ statt, ein einjähriges Trainingsprogramm für Politikeinsteigerinnen im Landkreis Mayen-Koblenz

 

EUSoziKuBa-Schüler in Brüssel

Ob Griechenland-Krise, möglicher Austritt Englands aus der EU, Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bis hin zum Eintritt Kroatiens in die Europäische Union waren Themen, die Schüler der Jahrgangsstufe 13 an den Europaabgeordneten Dr. Werner Langen stellten. Die
Leistungsgruppe Sozialkunde war auf Einladung des Abgeordneten nach Straßburg gereist, mitten in die Sitzungswoche des Europäischen Parlaments. Hier begegneten sie auch Francois Hollande, der eine Rede vor dem EU-Parlament hielt. Live verfolgten die Schüler des Kurfürst-Balduin-Gymnasium aus Münstermaifeld die Wortgefechte im EU-Parlament über den zukünftigen Haushalt 2014 bis 2020. „Das ist unbedingt ein Muss für jeden Schüler hier nach Straßburg zu kommen“, so die begeisterte Aussage von Caro Schmidt. „Die Debatte um das gleichzeitige Sparen und das Ankurbeln des Wachstums im Euo-Raum ist faszinierend“, meinte Max Löffel interessiert. Steffi Koch dankte im Namen der Schule Dr. Werner Langen und seiner ebenfalls engagierten Mitarbeiterin, Lena Rietmann, für diesen erlebnisreichen  Einblick in europäische Politik.

 
     

JugendBWJugendoffizierin informiert KuBaNer

Jugendoffizierin Kristin Hilbert informiert Schüler über Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Rolle der Frauen beim Militär.
Frau Hauptmann Hilbert nahm die Schüler der Leistungskurse mit auf eine sicherheitspolitische Weltreise, die von Krieg, Unterdrückung, Terror und vielen Not leidenden Menschen erzählte und der Rolle der Bundeswehr, die sich in Mali, im Kosovo, am Horn von Afrika oder in Afghanistan für die Schaffung von Frieden einsetzt. „Es sind jährlich abzustimmende Mandate, womit der  Bundestag Auslandseinsätze der Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nationen, der Nato oder der EU legitimiert“, so berichtete die junge und sehr engagierte Jugendoffizierin.
Für etwa 4 Monate gehen die Soldatinnen und Soldaten ins Ausland. Dabei geht es nicht nur um militärische Verteidigung von bestimmten Ethnien, Schutz von sog. Ozeanriesen, die Öl über die Weltmeere transportieren oder den Kampf gegen religiös motivierten Terrorismus, sondern auch um den zivilen Aufbau von Staatsstrukturen, Polizei und bestimmten Verwaltungseinheiten. Frieden ist als Prozess zu begreifen, weg vom Waffeneinsatz hin zu einem positiven Frieden, der Grund- und Menschenrechte ermöglicht, soziale, ökonomische und ökologische  Ziele verwirklichen hilft.

Dank von Paulina Sauerborn (siehe Foto), die die Kurse über das Thema „Frauen bei der Bundeswehr“ – Geschichte, Rechtslage und aktuelle Situation vorab schlau gemacht hatte – stand Frau Hilbert den vielen Fragen auch hierzu Rede und Antwort,  inwiefern die Frauen tatsächlich in dieser „ letzten Männerdomäne“ gleichberechtigt sind. Offen berichtete sie über Mängel bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Karriere bei der Bundeswehr. So stehen zum Beispiel betriebseigene Kindergärten, ausreichende Teilzeitstellen für Männer und Frauen auf der Agenda einer gendergerechten Politik.
Frau Hauptmann erhielt viel Applaus bei den jungen Menschen, die jedoch den Berufstitel nicht ganz nachvollziehen konnten.
 

 

JugendPolitik

Mehr Jugend in die Kommunalparlamente

Abiturientin informiert jüngere Schüler

Katharina interessiert sich schon seit langem für Politik auf allen Ebenen, weshalb sie in der gymnasialen Oberstufe auch Leistungskurs Sozialkunde gewählt hat und seit August 2012 am Mentoringprojekt des Landkreises Mayen-Koblenz: „Mehr Frauen in die Räte“ mitmacht. Dass ihr Politik im Blut liegt, so berichtet sie den Schülerinnen und Schülern des LK Sozialkunde 11, auf deren Einladung sie im Kurs ist, hätte sie ihrem Vater zu verdanken. Handzettel verteilen, Plakate kleben, Diskussionen und Gespräche mit Bürgern zu hören hat sie schon von klein auf fasziniert und gelernt. Um jetzt so richtig fit in Sachen Kommunalpolitik zu werden und mögliche Ängste davor zu verlieren, besucht sie seit knapp 8 Monaten Seminare und Kurse, zuletzt ein Rhetoriktraining, organisiert von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Lea Bales. Den interessierten Mitschülern erzählt sie dann auch, dass sie eine „starke Frau“ an ihrer Seite hat, die sie mit auf Ratssitzungen bzw. Sitzungen bestimmter Ausschüsse mitnimmt: die Ortsbürgermeisterin von Ochtendung, Rita Hirsch. „Nicht nur die Stimme der Frauen, generell der Jugend“, so K. Mahncke, „muss in unserer Region gestärkt werden“. Sie empfiehlt den Jugendlichen, den Ortsbürgermeister oder ein Ratsmitglied vor Ort aufzusuchen. „Fragt, wie ihr mitwirken und wie ihr zum nächsten Rat kandidieren könnt“. Die nächsten Kommunalwahlen stehen nämlich vor der Tür: 2014 werden Gemeinderäte, Verbandsgemeinderat und Kreistag wieder für die nächsten 5 Jahre gewählt.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

  • Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld
  • +49 (0) 2605 98 01 0
  • sekretariat@kubagym.de
  • Unser Standort

designed by pixenHAHN ...frisches Webha(h)ndwerk ;-)