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2015

2015 (5)

Montag, 09 Mai 2016 07:55

Theatre@KuBaGym

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EnglischtheaterEnglischunterricht der besonderen Art erlebten 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 und 7 des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums Münstermaifeld am letzten Mittwoch: Das Tourneetheater Theatre@School inszenierte das Musical „Aldrick Castle“ und nahm das begeisterte Publikum mit auf eine Abenteuerreise in das England des 17. Jahrhunderts:
Auf einem Klassenausflug gerät der neugierige Schüler Tom bei seinen Streifzügen durch das alte Gemäuer des Schlosses in ein Zeitloch und landet im Jahre 1622. Dort lernt er das Küchenmädchen Sally kennen, das über die miserablen Lebensverhältnisse klagt. Tom begibt sich auf eine Abenteuerreise, auf der er die böse Gräfin besiegt und die Gefangenen aus dem Kerker befreit. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Englischlehrkräfte waren vom Talent der beiden Schauspieler Shawney Ross und Elliot Burton, die in unterschiedliche Rollen schlüpften, begeistert. In einem sich anschließenden Podiumsgespräch stellten die neugierigen Zuschauer viele Fragen und konnten ihre Englischkenntnisse in einem authentischen Kontext anwenden. So blieb dem Publikum am Ende des Austauschs mit den Darstellern nur zu sagen: Goodbye and hopefully see you soon!

Mittwoch, 03 Februar 2016 07:58

Musikalische Vielfalt auf hohem Niveau

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Kaffekonzert15Bereits zum sechsten Mal in Folge öffneten sich am Sonntag, 17.1.2016 die Türen des alten Musiksaals. Es hat sich wohl inzwischen herumgesprochen, dass bei den Kaffeekonzerten junge Künstler auf hohem Niveau ihr Programm für den bevorstehenden Wettbewerb „Jugend musiziert“ präsentieren. Und so durften sich die Musiker in diesem Jahr über einen bis zum letzten Platz gefüllten Musikraum freuen.
Das Eis für den Nachmittag brach das Gesangsduo Thalia Azrak und Antonia Busse (beide Sopran), die von Cynthia Grose am Klavier begleitet wurden. Stimmgewaltig boten die beiden jungen Frauen neben Duetten von Antonio Vivaldi und Samuel Barber auch ein anmutig dargebotenes türkisches Volkslied in Originalsprache und zeigten selbst erfahrenen Konzertbesuchern, wie viele musikalische Schätze es noch zu heben gilt.
Simon König trat dann mit seiner Violine zunächst allein auf die Bühne und interpretierte ein Adagio von Johann Sebastian Bach für Solovioline. Beeindruckend gestaltete es danach „Nigun“ aus der „Baal–Shem–Suite“ von Ernest Bloch; den auf weite Strecken melancholischen Duktus „sang“ der junge Künstler regelrecht auf seinem Instrument und entführte die gebannt lauschenden Zuhörer in eine ganz andere Welt.
Das Trio Jorja Jung (Klarinette), Florian Jakob (Querflöte) und Clara Plechinger (Klavier) musizierten in beeindruckender Harmonie Werke von Caspar Kummer und Guillaume Connesson. Bei Connessons „Techno Parade“ setzten Jorja Jung lyrische Klarinettentöne, Florian Jakobs zum Teil schrille gestoßene Flötentöne und Clara Plechinger kraftvoll gespielte Akkorde ein. Gerade die rhythmisch–perkussiven Elemente dieses Stückes boten den Zuhörern unerwartete Klangerlebnisse und zeigten, dass die drei jungen Künstler zu einem komplexen Zusammenspiel fähig sind.
In der folgenden Pause konnten sich Zuhörer und Künstler an einem reich gedeckten Kuchenbuffet stärken und bei einer Tasse Kaffee oder Tee kamen viele schnell über das gerade Gehörte ins Gespräch.
Den zweiten Teil des Kaffeekonzertes eröffnete das Trio bestehend aus Ellen Paul (Violine) und Sophie Vallendar (Violine) und Anastasia Kalter (Klavier). Die drei verzauberten das Publikum mit einer anspruchsvollen Sonate von Joseph Haydn aus der Zeit der Wiener Klassik. Dabei waren schwer zu entscheiden, ob man das vor allem im langsamen Satz mit seinen Verzierungen perfekte Zusammenspiel der beiden Violonistinnen oder die überaus musikalische Begleitung der Pianistin mehr bewundern sollte. Auf jeden Fall war es ein Ohrenschmaus, dem Trio lauschen zu dürfen.
Den Abschluss des Konzertes gestalteten die Sängerinnen Tabea Adams (Sopran) und die vorher schon als Pianistin aufgetretene Clara Plechinger (Mezzosopran), die von Florian Wilbert am Klavier begleitet wurden. Das Repertoire des Trios bot dabei eine beachtliche Bandbreite und enthielt neben einem Duett aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Susanna“ auch Dimitri Schostakowitschs „Die fürsorgliche Mutter zur Tante“ und die Shakespeare–Vertonung „It was a Lover and his Lass“ von John Rutter. Letzteres interpretierten die drei witzig–frech, dass sowohl der Komponist als auch der Dichter ihre helle Freude daran gehabt hätten.
Das Publikum dankte den jungen Interpreten mit langanhaltendem Applaus und der Zusage, beim bevorstehenden Wettbewerb alle Daumen zu drücken und im kommenden Jahr wieder zu kommen, wenn es heißt: Das Kurfürst–Balduin–Gymnasium lädt ein zum Kaffeekonzert.
Stefan Kliemt

Mittwoch, 03 Februar 2016 07:55

Jahreskonzert der KuBa-BigBand

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BigBandPressefotoBereits zum zweiten Mal hatte die Big Band des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums am Donnerstag vor den Weihnachtsferien zu ihrem Jahreskonzert eingeladen. Und so waren trotz vorweihnachtlicher Termindichte zahlreiche Fans der Einladung in die Münstermaifelder Stadthalle gefolgt. Sie konnten sich nicht nur über ein Weihnachtsspecial, sondern auch über das 5-jährige Jubiläum der Leitung der Big Band von Stefan Grober freuen.
In den folgen zwei Stunden präsentierte die Big Band ein breites Spektrum an Stilistiken, von Weihnachtsliedern über alte Swingklassiker bis hin zu südamerikanischen Latin-Songs.
Nach dem Klassiker „Oh Tannenbaum“, den Florian Wilbert mit einem Solo am Klavier zum Glänzen brachte, ging es erstmal wenig weihnachtlich mit den Simpsons weiter. Nach einer Ballade, die die neuen Talente Alicia Geibel und Kimberly Löcher als Gesangssolistinnen vortrugen, folgten mit „Switch in Time“ und „Good news“ zwei Darbietungen aus dem Swing, bei denen sich das Publikum durch Stefan Grober auch theoretisch mit dem Musikstil vertraut machen konnte. Insbesondere Jan Wilhelmy überzeugte mit seinem Posaunensolo. In der Folge wurde es mit dem „Christmas Song“, vorgetragen von den beiden Teilnehmern der Funk AG Florian Wilbert und Jan Wilhelmy, wieder weihnachtlich. Der erste Teil des Konzertes endete mit drei Stücken aus dem Rockbereich.
Nach zwei Darbietungen der Funk AG und „To make you feel my love“, wiederum vorgetragen von den beiden Sängerinnen Alicia Geibel und Kimberly Löcher, kam mit „White Christmas“ wieder Weihnachtsstimmung auf. Hier überraschte Stephan Naunheim als Weihnachtsmann mit seinem Gesang. Bei „Leise rieselt der Schnee“ war schließlich das Publikum gefordert, das die Musik der Big Band mit Gesang tatkräftig unterstützte.  
Das Konzert endete mit dem Latinsong „Tiger of San Pedro“ und Weihnachtsliedern aus den USA.
Aus dem homogenen Big Band-Sound traten solistisch Florian Adams, Clemens Brachtendorf, Alisha Gilles, Daniel Harwardt, Christina Kapp, Lukas Klippel sowie Sebastian Schaub hervor.        
Nach einem kurzweiligen, abwechslungsreichen Abend entließ die Big Band ihr begeistertes Publikum wieder in die Hektik der Adventszeit.

Dienstag, 30 Juni 2015 10:06

Chöre des KuBa-Gymnasiums verbreiteten Sommerlaune

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PressefotosommerkonzertMit dem beschwingten Kanon „Spring“, der eine glückliche Sommerzeit verheißt, begrüßte der Chor des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer am Vorabend des kalendarischen Sommeranfangs zum Sommerkonzert. Das bunte und vielfältige Programm ließ die Gäste schnell das wenig sommerliche Wetter vor der Münstermaifelder Stadthalle vergessen.

Beim ersten Auftritt des KuBa-Chores vermisste so mancher Zuhörer sicher die sonst hinter den Sängerinnen stehenden Männer. Diese hatten sich, wie Chorleiter Ulrich Bauer erläuterte, eine Auszeit gegönnt, so dass die Mädchen und Frauen den Abend mit Chorsätzen für Sopran- und Altstimmen gestalteten.
Sie begannen ihren ersten Auftritt mit dem fröhlich swingenden Chorsatz „It was a lover and his lass“, dessen schwierige Rhythmen und Tonsprünge sie mit Leichtigkeit und Lockerheit bewältigten, danach sangen sie „Egyetem, begyetem“ mit feurigem Temperament in der ungarischen Originalsprache. Es folgte die gefühlvolle Darbietung von „Dream a little dream of me“. Erwähnenswert ist der Solopart von Annika Könntgen, in dem sie mit ihrer ausdrucksvollen Altstimme das Publikum berührte. Mit „The Wizard and I“ steigerte sich der Chor zu einem ersten Höhepunkt des Abends. Vor allem Tabea Adams überzeugte mit ihrem ausdrucksstarken und mit enormer stimmlicher Präsenz vorgetragenen Solopart.
Überraschender Programmpunkt war die Klasse 5a, die als ganz normale Schulklasse ihren ersten Auftritt als Chor souverän meisterte. Sicher und mit spürbarer Freude am Singen präsentierten die allerjüngsten Sängerinnen und Sänger des Abends die Kanons „Singen macht Spaß“, „Wir reiten geschwinde“ und „Zwei kleine Wölfe“. Im Anschluss trugen sie den „Seeschlangensong“ sowie den Beatles-Song „Yellow Submarine“ lebendig und spannend vor.
Mit den zwei Gospelsongs „Let me fly“ und „Jonah“ begann der erste Auftritt des Jugendchores. Auch hier beeindruckte Lea Wagner mit einem sicher dargebotenen Solo. Der Song „Big Spender“ wurde mit hohem Funfaktor serviert. In dem Popsong „A thousand miles“ gaben Jennifer Könntgen, Carla Goebel und Mareike Blettner ihr Debüt als Solistinnen. Besonders schön entfaltete sich der strahlende Klang der jungen Stimmen in dem Lied „Breakaway“.
Nach der Pause präsentierten Tabea Adams, Annika Könntgen und Diana Velásquez-Chilet stimmlich sicher und vital mit Choreographie das Lied „Ghost“.
Die Klasse 5a entführte die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihrem zweiten Auftritt nach Afrika. Zunächst boten sie den Kanon „Banuwa“ und den Evergreen „The lion sleeps tonight“ mehrstimmig und erstaunlich intonationssicher dar, souverän von Luca Sommer und Elias Kohl am Xylophon begleitet. Mit unbändigem Spaß inszenierten sie gesanglich den komplexen „Urwaldsong“ und wurden vom Publikum mit begeistertem Beifall belohnt.
Die Sängerinnen des Kammerchores begannen ihren Auftritt mit einem klangschön und intonationssicher a cappella vorgetragenen italienischen sowie einem englischen Chorlied der Renaissance. Das folgende „Donna, donna“ ging unter die Haut, bevor „Scarborough Fair“ und „Bridge over troubled water“ von Simon & Garfunkel den sensiblen und ausdrucksstarken Abschluss darstellten.
Den letzten Teil des Sommerkonzertes gestaltete wiederum der KuBa-Chor mit dem eindringlich gesungenen „The sound of silence“, dem mit viel Energie und rhythmischer Prägnanz„Viva la vida“, ein großer Hit der Gruppe Coldplay folgte.
Zum Abschluss hatte Chorleiter Ulrich Bauer den Song „Rolling in the deep“ von der englischen Sängerin Adele für den Chor arrangiert, bei dem dieser nochmals zur Hochform auflief, indem er das Lied zupackend und mit viel Herzblut sang.
Florian Wilbert begleitete den größten Teil des Konzertprogramms am Klavier und meisterte diese sehr anspruchsvolle Aufgabe mit gewohnter Souveränität.
Als Abschluss des bunten und vielfältigen Programms trugen die Klasse 5a und der KuBa-Chor gemeinsam den vielstimmigen Kanon „Singing all together“ vor, mit dem sie ihr beeindrucktes Publikum in Sommerlaune in den Abend entließen.

Donnerstag, 30 April 2015 11:53

Alicia featuring Dad im KuBa-Forum

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PressefotoAlica FeaturingDad NachberichtZwei Stimmen, eine Gitarre – und das in der eher seltenen Formation von Vater und Tochter. Der Vater, Marco König, hat als begeisterter und erfahrener Musiker auch die Stadionhymne für Borussia Mönchengladbach geschrieben. Die Tochter, Alicia Güdden, ist Schülerin des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums und erlebt gerade erst so richtig, wie ihre Leidenschaft für die Pop-Musik und ihre große und gefühlvolle Stimme auf ein Live-Publikum wirken.

Von hervorragendem Sound getragen und stimmungsvoller Beleuchtung untermalt, lieferten Alicia featuring Dad an einem wunderschönen Abend im intimen Ambiente des Alten Musiksaals einmal mehr den Beweis, dass kein noch so professionell gemachtes YouTube-Video mit der Atmosphäre eines Live-Konzerts mithalten kann und dass kein noch so gigantisches Festival an den unmittelbaren Funkenflug zwischen Musiker und Publikum in der speziellen Spontaneität einer kleinen, gemütlichen Örtlichkeit herankommt. Rock- und Popsongs, mal balladesk, mal mitreißend und fetzig, aber stets mit Gänsehautpotenzial, waren die eine Seite eines unvergesslichen Konzerts. Die andere bildete der ungemein authentische und reizvolle Kontrast zwischen Alicia Güddens noch etwas schüchterner Bühnenpräsenz und Marco Königs souveräner Art, Musik und Begeisterung direkt ans Publikum zu übermitteln.  
(Michael Lohr)

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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