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Mittwoch, 26 April 2017 09:46

„Hollywood in Münstermaifeld“

KarnevalHomepageSind wir hier in Hollywood oder doch im Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld?
Diese Frage konnte sich der ein oder andere nicht Eingeweihte am Dienstagnachmittag, 21.2.2017, auf dem Gelände der Schule wohl stellen. Micky- und Minnie-Maus im Forum, Cowboys und Indianer, die sich im Unterholz des Schulparks bewegten und Stars und Sternchen, die singend und tanzend durch die Schule zogen!
Karnevalsdisco der Orientierungsstufe unter dem Motto „Hollywood“ war die Erklärung für die unheimlichen Vorgänge auf dem Schulgelände.
Wie in jedem Jahr lag die Organisationshoheit in Händen der SV (Schülervertretung), der es wieder gelang, ein bühnenreifes Programm zu präsentieren. Tatkräftige Unterstützung hierbei  leisteten neben den Klassenlehrerinnen und –lehrern die Klassenpatinnen und –paten sowie die Mitglieder der SV, die gemeinsam alle Besucher aus „Hollywood“ zu Tanz und Spiel animierten.  
Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden die schönsten Kostüme prämiert; anstelle von „Oscars“ wurden jedoch Buchpreise verliehen, die der Förderverein des KuBaGym gestiftet hat. An dieser Stelle hierfür nochmal ein herzliches Dankeschön. Müde und in friedlicher Eintracht zogen dann alle Besucher aus Hollywood wieder in den Alltag zurück.

Mittwoch, 26 April 2017 09:43

Mit KuBa-Abitur gut vorbereitet

EhemaligeHomepage„Was hat mir das Abitur in Münstermaifeld für den weiteren Werdegang gebracht?“. Diese Frage wurde in individueller Weise von vier ehemaligen KuBa-Schülerinnen und Schülern in einer Info-Veranstaltung für die aktuellen Schüler der neunten und zehnten Klassen beantwortet.
Eva Jahnen, die 2010 ihr Abitur gemacht hat, ist heute selbstständige Kommunikationsdesignerin. Sie hob hervor, dass sie froh sei, keine Fachoberschule besucht zu haben. Diese hätte zwar spezieller in Teilbereiche des Designfachs eingeführt, aber weniger Allgemeinbildung vermittelt. Auch die in ihrer Schulzeit gelernten Methoden der Daten- und Informationsauswertung kann sie heute bei individuellen Beratungen und Problemlösungen gut nutzen. Ihre Organisationsfähigkeit, die bereits an der Universität auffiel, „geht auf die in der Oberstufe angewandten selbstständigen Arbeitsformen zurück“, so Eva Jahnen. Die ebenfalls im Jahr 2010 mit Abitur entlassene Katharina Schunk hat inzwischen ihr Referendariat als Gymnasiallehrerin mit den Fächern Biologie und Religion abgeschlossen und beginnt ihren Schuldienst im Februar. Sie betonte, dass der anspruchsvolle Unterricht ihrer Schulzeit ein hervorragendes Fundament für ihr Studium darstellte. Die ihr vertrauten Grundkenntnisse mussten Kommilitonen mit Abschlüssen anderer Schulen dagegen mühsam nachlernen. Kerrin Baeger mit Abitur 2013 studierte zunächst „American Studies“, bei denen sie von der in der Oberstufe erworbenen Sprachkompetenz profitieren konnte. Derzeit absolviert sie eine verkürzte Ausbildung bei der Sparkasse. Vor allem in den aktuellen Phasen des Blockunterrichts, in denen sehr kompakt viele Inhalte vermittelt werden, behält sie den Überblick und kann vergleichsweise schnell Neues aufnehmen und anwenden. Sebastian Lossen hat 2016 sein Abitur gemacht und studiert inzwischen Maschinenbau an der RWTH Aachen. Er ist nun im ersten Semester und wundert sich zum Teil über mangelnde Grundlagen in Mathematik und Naturwissenschaften bei vielen Kommilitonen. „Die daraus resultierenden Probleme lassen sich recht eindeutig der Schulart und auch dem Bundesland zuordnen, wo das Abi gemacht wurde“, bilanzierte er. Als er kürzlich zum Abschluss einer Projektarbeit die Ergebnisse präsentierte, fiel ihm auf, dass es anderen Studenten viel schwerer fiel, Ergebnisse anschaulich vorzustellen und sich den Fragen der Zuhörer zu stellen als ihm, der in seiner Schulzeit eine große Routine im Vortragen erworben habe, wofür er seinen damaligen Lehrern sehr dankbar sei.
Durch die Erzählungen der Ehemaligen wurde den künftigen Oberstufenschülern aus Münstermaifeld in dieser von Lehrer Michael Veit moderierten Veranstaltung der Blick geweitet. Ihre Fragen an die Älteren zeigten ihr großes Interesse an künftigen Bildungsmöglichkeiten. Trotz der sehr verschiedenen Ausbildungs- und Lebenswege der Ehemaligen waren ihr Votum und die damit verbundene Empfehlung an die Neunt- und Zehntklässler einstimmig: Das Abitur in Münstermaifeld ist vergleichsweise anspruchsvoll und vermittelt viele Kompetenzen, die einen großen Vorteil in Ausbildung und Beruf mit sich bringen.

Mittwoch, 26 April 2017 09:40

Englisches Theater am KuBa

EnglischTheaterHomepageZum wiederholten Male gastierte das Tourneetheater Theatre@School mit den Stücken „The Magic Shop“ und „5xW“ am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. So erlebten die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6 und 9 Englischunterricht der besonderen Art.
Ihnen bot sich die einmalige Chance, englischen Muttersprachlern, sog. native speakers, zu begegnen. Das Schauspielduo Mary Ann Wall und Aaron Jones überzeugte in unterschiedlichen Rollen: zum Beispiel als 11-jähriger Junge Marc, der sich für Zauberei interessiert, als große Zauberin Mrs. Mariany oder als Gwen und Jason, zwei Jugendliche, die sich zufällig in einem Waschsalon begegnen. Die Akteure sorgten sowohl mit witzigen Dialogen als auch durch die Beteiligung des Publikums für viel Gelächter und gaben zwischendurch immer wieder ihre Gesangskünste zum Besten, sodass Schüler und Lehrer begeistert waren. In einem sich anschließenden Podiumsgespräch konnten die Lernenden Fragen an die Schauspieler stellen. Dieser sehr gelungene Vormittag soll nicht der letzte seiner Art gewesen sein.

Mittwoch, 26 April 2017 09:37

Beeindruckende Aufführung der Theater AG

WelleHomepageDie Theater AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld hat sich in den letzten Monaten intensiv mit der Problematik befasst, wie faschistoides Denken und Handeln unter Jugendlichen entstehen und sich etablieren kann. Das Ergebnis präsentierten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler sehr beeindruckend und zum Nachdenken anregend in der Aufführung des Romans „Die Welle“ von Morton Rhue. Dabei boten sie an einem Tag gleich zwei Vorstellungen, am Vormittag für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10, am Abend für alle an der Thematik Interessierten.
„Die Welle“ beruht auf einer wahren Geschichte und zeigt, wie schnell faschistoides Denken und Handeln normal werden kann. Der High School-Lehrer Ben Ross (sehr überzeugend und facettenreich dargestellt von Dennis Lossen) zeigt seiner Klasse im Geschichtsunterricht erschreckende Bilder von Konzentrationslagern aus der Nazi-Zeit. Als die Schüler schockiert ihren Lehrer fragen, wie es möglich war, dass eine Minderheit eine Mehrheit einschüchtern und beherrschen konnte, beschließt dieser ein Experiment zu starten.
Die Klasse (Jakob Bergmaier, Elisa Kaiser, Emely Junker, Tobias Uth, Oliver Meiner, Tara Zerwas, Felix Frieb-Preis, Benedikt Galic, Gregory Mumm), normalerweise kaum zu zügeln und in mehrere Gruppen unterteilt, akzeptiert, dass Ben Ross fortan Disziplin und Gemeinschaft als neue Tugenden und sogar einen genau festgelegten Gruß verlangt. Sie schätzen das Gefühl, eine Einheit mit besonderen Privilegien statt bloß eine Klasse zu sein. Ben Ross hat „Die Welle“ geschaffen. Als die Schüler jedoch neue Mitglieder anwerben, gerät das Experiment zunehmend außer Kontrolle, die Welle regiert schließlich die Schule. An diesem Punkt fängt Laurie (deren Empathie gepaart mit Intelligenz und Weitsicht sehr beeindruckend von der jungen Schauspielerin Elisa Kaiser verkörpert wurde), die von Anfang an bei der Welle beteiligt war, als erste und einzige an, diese zu hinterfragen und vertraut sich ihren Eltern (Antonia Elwig und Pascal Trapp) an, die sie in ihrer Kritik ermutigen.
Bei dem Versuch, ihrem Freund David (dessen zwiespältige Gefühle Jakob Bergmaier mitreißend darstellt) und ihrer besten Freundin Amy (Emely Junker) die Augen zu öffnen, kommt es zum Streit. Währenddessen artet das Projekt immer weiter aus. Die einzigen Schüler, die die Gefahr erkennen, sind Laurie und ihre Freunde Alex (Alina Neumes) und Carl (Gero Strobel) von der Schülerzeitung. Sie starten einen weiteren Versuch, die Schüler wach zu rütteln und schreiben einen Artikel.
Nicht nur die Schüler sind der Welle verfallen, auch Ben Ross steigert sich immer mehr hinein und ignoriert das Flehen seiner Frau (Selina Ternes) sowie die Bedenken der Schuldirektorin Owens (Lea Kittsteiner).
Das Experiment wird immer mehr zum Selbstläufer, bis Mitglieder der Welle sogar handgreiflich werden. Schließlich schlägt David sogar Laurie, als diese erneut etwas gegen die Welle sagt. Dieser Zwischenfall rüttelt ihn jedoch wach und er unterstützt Laurie bei ihrem Kampf gegen die Welle.
Gemeinsam gelingt es den beiden, Ben Ross von der Beendigung des Experimentes zu überzeugen. Dieser beruft daraufhin eine Versammlung ein, in der er den Schülern zeigt, was aus ihnen geworden ist. Er beginnt mit einem Bild von Adolf Hitler, den er ihnen als ihren Führer vorstellt, geht über eine Aufreihung von Diktatoren und endet bei einem Bild, dass wohl alle sehr zum Nachdenken anregte: Faschismus steckt in jedem.
Neben den Akteuren sowie den zahlreichen Statisten der Theater AG trugen viele Mitschülerinnen und Mitschüler durch ihre Unterstützung beim Aufbau, der Technik, der Beleuchtung sowie bei den Kostümen und beim Schminken zum Gelingen der Aufführung bei. Ein großes Lob geht an die Regisseure Stefan Kliemt, Christina Miquel und Maren Unstedde, welchen es erneut gelungen ist, aus den jungen Darstellern das schauspielerische Talent heraus zu kitzeln, was zusammen mit ihren Inszenierungsideen in einem wunderbaren Theaterstück mündete. Die zahlreichen Zuschauer dankten es ihnen trotz der ernsten Thematik an vielen Stellen mit herzlichem Lachen und langem Applaus.

Mittwoch, 26 April 2017 09:28

Erfolgreicher Mathe-Nachwuchs

LandeswettbewerbHomepageAn den rheinland-pfälzischen Gymnasien findet jährlich im November die erste Runde des Landeswettbewerbs Mathematik statt. Dieser richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8, er ist aber auch für mathematisch besonders interessierte 7.-Klässler offen.
In diesem Jahr haben 29 Schülerinnen und Schüler an der ersten Runde des Wettbewerbs teilgenommen.
Während eines 90-minütigen Tests mussten sie ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. 17 von ihnen wurden mit Preisen ausgezeichnet und konnten sich somit für die 2. Runde des Wettbewerbs qualifizieren. Neben zehn dritten Plätzen (Felix Frieb-Preis (8a), Sandro Annen (8b), Marcel Feils (8b), Luke Feller (8b), Jenna Gorges (8b), Clara Marie Oster (8b), Nicole Simons (8b), Dicla Aldemir (8d), Paula Böttger (8d) und Leonie Müller (8d)) konnten auch sieben zweite Plätze verzeichnet werden (Selina Gerhartz (7b), Nele Zenzen (7c), Elisa Kaiser (8a), Erik Meier (8c), Amelie Leyendecker (8d), Valentina Leyendecker (8d) und Katharina Staschok (8d)).
Über die rege und erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb zeigte sich Heike Nolden, die die Betreuung des Wettbewerbs seit diesem Jahr übernommen hat, sehr erfreut. Zusammen mit der Schulleiterin Madeleine Dazert-Balthasar gratulierte sie den Preisträgerinnen und Preisträgern, die in einer kleinen Feierstunde neben Urkunden auch ein mathematisches Knobelspiel als Anerkennung für ihre Leistungen erhielten.

HI MM Weihnachtskonzert KuBaGym DSC9386Ein rundum gelungenes Weihnachtskonzert erlebten die Besucher, die am 3. Adventssonntag noch einen Platz in der überfüllten Stiftskirche von Münstermaifeld finden konnten. Die Chöre des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums und die mitwirkenden Instrumentalisten unter der Gesamtleitung von Ulrich Bauer begeisterten die Zuhörer
mit einem sehr vielfältigen und anspruchsvollen Programm.

Der große gemischte KuBa-Chor eröffnete das Programm mit bekannten Adventsliedern und beeindruckte sofort durch seinen homogenen Klang, seine klare Diktion und seinen ausdrucksvollen Vortrag. Die feierliche Wirkung dieses Auftakts wurde erhöht durch die Andernacher Kantorin Elke Schäfgen an der Orgel.

Als Hauptwerk des Abends erklang eines der berühmtesten weihnachtlichen Chorwerke, der Zyklus „A Ceremony of Carols“ von dem englischen Komponisten Benjamin Britten. Mit diesem anspruchsvollen Werk stellten sich die Sopran- und Altstimmen des KuBa-Chores, in dem auch viele Ehemalige mitsingen, einer ganz besonderen Herausforderung, und die gut 40 Sängerinnen (und drei Jungen im Sopran 2) bewältigten diese Herausforderung mit Bravour. Die beiden Chorsängerinnen Tabea Adams und Alisha Scholl sangen die schwierigen Solopartien souverän und ausdrucksstark.
Die Begleitung durch eine Harfe verleiht dem Werk einen aparten klanglichen Reiz. Stephanie Zimmer, die exzellente Harfenistin der Rheinischen Philharmonie Koblenz, meisterte die immensen Anforderungen ihres Parts mit all ihrem professionellen Können. Sie zauberte nicht nur höchst subtile und filigrane Klänge aus ihrem Instrument, sondern sorgte an einigen Stellen mit vollgriffigen Akkorden und Arpeggien für geradezu berauschende Wirkungen.

Die 60 Kinder des Unterstufenchores sangen mit bemerkenswerter Frische und spürbarer Freude Weihnachtslieder aus verschiedenen  Ländern, und dies überwiegend in den Originalsprachen. Es war erstaunlich, wie die jungen Sängerinnen und Sänger neben deutschen Liedern auch Lieder in englischer, italienischer und spanischer Sprache souverän und überwiegend auswendig vortrugen. Die Begleitung durch ein schuleigenes Instrumentalensemble mit Patrick Schwörer und Katharina Hommes (Querflöten), Brigitte Bauer (Bratsche), Florian Wilbert (Klavier) und Dilara Deneri (Bassgitarre) sorgte nicht nur für eine sichere Basis, sondern auch für eine besonders farbige und lebendige Wirkung der Liedvorträge.

Im letzten Teil des Konzerts trat der KuBa-Chor nochmals in seiner vollen gemischten Besetzung auf. Sehr fröhlich und vital sang der Chor a cappella zwei weihnachtliche Spirituals. Das freudige und rhythmisch beschwingte Gloria Festiva von der amerikanischen Komponistin Emily Crocker erhielt durch den Klavierbegleiter Florian Wilbert eine besonders effektvolle Wirkung, und danach konnte der Chor mit dem festlich jubilierenden Christmas Carol „Hark! The Herald angels sing“ nochmals seine ganze Strahlkraft entfalten.

Zum Abschluss des beeindruckenden Konzerts sangen die 120 Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre und die Konzertbesucher gemeinsam das Lied „Tochter Zion“.

AcousticGuitarEs war ein Ausruf der Begeisterung, der einem Zuschauer entfuhr, als die Konzertpause begann. Und es war ein Konzert, das nur mit viel Engagement und Risikobereitschaft seitens des Kulturvereins Naunheim und der organisatorischen Mithilfe des Gymnasiums Münstermaifeld in das Forum des letzteren geholt werden konnte: Die „Acoustic Guitar Night“ bringt vier Weltklasse-Acts im Bereich der sechs Saiten jeweils einen Abend auf die Bühne, und was in diesem Zusammenhang „Weltklasse“ bedeutet heißt, das wurde den zahlreichen Zuschauern im Laufe des berauschenden Abends immer klarer.

Uli Warnecke eröffnete den Reigen mit hochmelodiösen, fein gesponnenen und atmosphärisch zauberhaften Eigenkompositionen, die die Gitarre zu einem tragbaren Kammerorchester machen, ohne dabei jemals in die mitunter beklagte Steifheit des klassischen Spiels zu verfallen. Einen völlig überraschenden Kontrast dazu bildeten Erick Manana & Dama, zwei Stars aus Madagaskar, die bereits mit den ersten Gitarrentönen das wahrmachten, was sie sich vorgenommen hatten: als Geschenk den deutschen Zuhörern die Sonne ihrer Heimat zu bringen. Mit wunderbar heiterem Spiel und fast traumwandlerischen Gesangsduetten zu ganz neuen und ebenso eingängigen Rhythmen und Grooves spielten die beiden ansteckend lockeren Afrikaner sich sofort in die Herzen des Publikums.
Die Pause kam und ging, und danach wollte es, wien Zuhörer später sagte, „einfach nicht schlechter werden“. Peter Finger selbst, der Initiator der gesamten Tour, dessen Virtuosität als Ein-Mann-Orchester auf einer Gitarre zu preisen Worte kaum ausreichen, zog mit drei Titeln sämtliche Register an Spieltechnik und Gefühl: trocken abgedämpfte Töne, mit reichem Vibrato versehene Klangkaskaden, elegische und unglaublich rasante Passagen, Augenblicke der Stille, irische Träumereien, beschwingter Jazz-Walzer und treibende Jig wechselten sich so rasch ab und auf einem solch hinreißenden Niveau, dass man nach einer guten halben Stunde glaubte, all dem kaum zehn Minuten gelauscht zu haben.
Doch als der Osnabrücker auf der Bühne Platz machte für zwei Australierinnen, versprach er mit einem „Wirbelwind an Musikalität“ keineswegs zu viel. Die Hussy Hicks (zwei Gitarren, zwei Stimmen) mit ihren poppigen Folk-Balladen, ihrem knalligen Blues und zum Abschluss ihrem völlig abgedrehten Country brachten den Saal zum Kochen.
Doch das war noch nicht der Abschluss des Abends insgesamt: Alle sechs Musiker betraten noch einmal die Bühne für einen gemeinsamen Song (einmal im gewohnten Gewand, dann in Madagaskar-Version), der das ganze Konzert passend zusammenfasste: „What A Wonderful World“. Die einhellige Meinung im Publikum: Die „Acoustic Guitar Night“ kann nicht nur wiederkommen nach  Münstermaifeld – sie muss!

Donnerstag, 02 Februar 2017 10:44

"Info-Tag" 2016

InfotagHomepageWir danken allen Gästen für den regen Besuch unseres Informationstages sowie das gezeigte Interesse an unserer Schule!
Ein herzliches Dankeschön allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Insbesondere danken wir den Eltern der Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen für die zahlreichen Kuchenspenden, die die Ruanda AG im „Café Ruanda“ zur Unterstützung unserer Partnerschule verkauft hat.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:45

KuBA-Schüler treffen Politiker

WeilandPressefotoAuch in diesem Jahr hat das Kurfürst-Balduin-Gymnasium gerne das Angebot des rheinland-pfälzischen Landtags für einen Schulbesuch eines Landtagsabgeordneten angenommen. Am 09.11. begrüßten die Schülerinnen und Schüler der  Leistungskurse Sozialkunde der Jahrgangsstufen 11 -13 Dr. Adolf Weiland.
Bestens vorbereitet von ihren Lehrerinnen Gabriele Böhnlein-Wolf und Stefanie Seibert sollten vor allem landespolitische Themen aus den Bereichen Bildungs-, Medien- und Haushaltspolitik im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Unter dem Eindruck des an diesem Morgen bekannt gewordenen Ergebnisses der Präsidentschaftswahl in den USA nahmen Fragen an Dr. Weiland zu ersten Einschätzungen über Ursachen und mögliche Folgen des Ergebnisses einen breiten Raum ein. Im Rahmen dieser Diskussion, in der es auch über mögliche Konsequenzen für die politischen Parteien in Deutschland vor dem anstehenden Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr ging, zeigte der Landtagsabgeordnete den anwesenden Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit auf, sich politisch zu engagieren und von dem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Fragen der KuBa-Schüler nach Vergleichbarkeit von Noten und Abschlüssen zwischen verschiedenen Schulen und vor allem Schularten beantwortete Herr Dr. Weiland mit dem klaren Bekenntnis, dass da, „wo Abitur draufsteht, auch Abitur drin strecken muss“.
Vor dem abschließenden gemeinsamen Foto lobte Dr. Adolf Weiland die Schülerinnen und Schüler für ihre inhaltlich fundierten Fragen und den engagierten Austausch.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:43

Blick über den Tellerrand hinaus

TheaterAG2016Bereits das fünfte Jahr in Folge nutzen die Ensemblemitglieder der Theater–AG des Kurfürst–Balduin–Gymnasiums in Münstermaifeld ihre alljährliche Theater–Aufführung, um für einen guten Zweck zu sammeln.
Im März 2011 erschütterte die Katastrophe von Fukushima die Welt und regte die jungen Münstermaifelder Schauspieler in der Schlussphase ihrer Probenarbeit zu einer spontanen Hilfsspendenaktion an, die sie nach den beiden gelungenen Vorstellungen initiierten. Und was 2011 entstanden war, das sollte in den darauffolgenden Jahren zu einer festen Tradition werden. Immer wieder suchten sie sich ein konkretes Projekt, für das sie ihre Zuschauer zu einer großherzigen Spende baten.
In diesem Jahr nun hatten sich die schauspielbegeisterten Schülerinnen und Schüler ein Projekt in Nigeria ausgesucht. Die Wahl fiel insofern leicht, weil ein ehemaliges Mitglied der Theater–AG ein freiwilliges soziales Jahr in diesem Land absolvierte.
Johanna lebte seit Sommer letzten Jahres in Awgu, Nigeria und unterrichtete in einer Schule Deutsch. Neben ihrer Arbeit in der Schule, engagierte sie sich auch im Chor und lernte durch den Kontakt mit Einheimischen das Leben und die Kultur ihres „Gastlandes“ kennen und schätzen.
Die Spende wurde an den Bischof der Region übermittelt. Ein Teil des Geldes wird für das örtliche Krankenhaus verwendet, um Bedürftigen die Behandlung zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Schüler von hauptsächlich weiterführenden Schulen mit diesem Geld durch Stipendien unterstützt.
Und so freuten sich alle, dass zur Unterstützung dieses Projektes an den beiden Aufführungsabenden im April insgesamt 1725,19 Euro gesammelt werden konnten, die Gleichaltrigen zur Linderung ihrer Nöte zur Verfügung gestellt werden können.
Solidarität endet eben nicht an unseren Ortsschildern, sondern ein Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass es uns trotz unserer eigenen kleineren und größeren Sorgen doch recht gut geht und dass es große Freude bereiten kann, andere Menschen zu unterstützen.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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