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Mittwoch, 11 Januar 2017 13:29

Firma Griesson übergibt Kicker

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KickerGriesson„Kann man auf diesem Kicker überhaupt noch spielen?“, so lautete die Frage von Peter Gries beim letzten Schulfest des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums.
Schüler der SV hatten den viele Jahre alten Tischkicker mit einer Spendenkiste versehen, um diesen eventuell wieder herzurichten. Geklebte und fehlende Figuren und eine in die Jahre gekommene Spielfläche zeigten den Handlungsbedarf. Peter Gries reagierte spontan und versprach Abhilfe. Zur Freude der Oberstufenschüler konnte jetzt zu Beginn des neuen Schuljahrs ein neuer Tischkicker in Turnierqualität überreicht werden, der auch den enormen Belastungen durch die Schüler standhalten wird. Im sogenannten MSS-Keller aufgestellt, kann er in Freistunden oder Pausen genutzt werden. Auf diese Weise lebt die alte Tradition des Kickerspielens für die Oberstufenschüler wieder auf.
Ob im MINT-Bereich, bei Sportveranstaltungen, bei fach- und berufsbezogenen unterrichtlichen sowie außerunterrichtlichen Aktivitäten, bei der Durchführung eines Studientages, eines Berufsorientierungstages oder wie bei dieser Spende, all dies sind Belege für die seit nun fast 20 Jahren bestehende, erfolgreiche Kooperation zwischen der Firma Griesson-deBeukelaer und dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:27

Achtung Auto mit dem ADAC

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AchtungAutoHomepageIn der zweiten Septemberwoche nahmen die neuen fünften Klassen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums mit ihren Klassenlehrern an der Verkehrssicherheitsinitiative „Achtung Auto“ des ADAC unter der Leitung von Herrn Schmitt teil.
Ziel der jeweils zweistündigen Übung zu mehr Sicherheit auf dem Schulweg war es, den Schülerinnen und Schülern die Gefahren im Straßenverkehr anhand von Laufspielen mit praktischen Aufgaben zu verdeutlichen. Im Besonderen ging es darum, den Anhalteweg von heranfahrenden Autos sicher einschätzen zu können. Hierzu wurden der Reaktionsweg und der Bremsweg ermittelt, aus denen sich der Anhalteweg zusammensetzt.
Am Ende des Trainings erlebten die Schülerinnen und Schüler als Beifahrer noch eine Vollbremsung bei etwa 30 km/h. In einem nachbereitenden Test drückten einige ihr Erstaunen über die hier wirkenden physikalischen Kräfte aus. Es bleibt zu hoffen, dass diese Wahrnehmungsübung die Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu einem umsichtigen Verhalten im Straßenverkehr anhält und so Unfälle verhindert werden können. 

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:25

Beförderung zum Studiendirektor

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BeförderungHomepageMit Wirkung vom 29. September 2016 ist Dr. Matthias Reichert nach erfolgreicher einjähriger Probezeit zum Studiendirektor befördert worden.
Als Mitglied der erweiterten Schulleitung hat er die schulische Ausbildungsleitung inne. Dabei koordiniert er insbesondere die Referendarausbildung am KuBa. Des Weiteren unterstützt er Dr. Jörg Kreutz in der Organisation der MSS, indem er u. a. Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe über die Oberstufe informiert, Kursarbeitspläne erstellt sowie Oberstufenschülerinnen und -schüler bei Umwahlwünschen berät.
Wir gratulieren Dr. Matthias Reichert zu seiner Beförderung und wünschen ihm bei seiner Tätigkeit weiterhin viel Erfolg!

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:23

Einschulung der 5. Klassen

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EinschulungHomepagePünktlich um 08.00 Uhr versammelten sich am Dienstag, dem 30.08.2016 die neuen Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums mit ihren Angehörigen und ihren zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern in der Stiftskirche in Münstermaifeld.
Der von Pfarrer Martin Müller und Gemeindereferentin Renate Schmitt unter Mitwirkung von Ilka Leberig, Stefanie Grunert und der Klasse 6b des KuBa-Gymnasiums gestaltete Gottesdienst stand unter dem Motto „Wir alle haben Talente“. Zentraler Gedanke war, dass Talente oft im Verborgenen schlummern, was anhand eines Gleichnisses, gespielt von Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b, verdeutlicht wurde. Jeder neue Schüler hatte beim Betreten der Kirche einen farbigen Zettel und einen Stift erhalten. Während des Gottesdienstes notierten die Kinder auf den Zetteln ihre Talente, die Zettel wurden aufgehängt und daraus entstand der Schriftzug „KUBA“.
Marcus Junglas und Stefan Grober sorgten für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes und begleiteten auch den Gesang.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich alle in der Turnhalle des Gymnasiums ein, um gespannt und voller Aufregung ihre neuen Mitschüler und Klassenlehrerinnen/ -lehrer kennen zu lernen.
Einer kurzen Begrüßung durch die Orientierungsstufenleiterin Iris Hoffmann folgte eine musikalische Darbietung der Klassen 6b und 6c unter der Leitung von Stefan Grober und Marcus Junglas, weitere Auftritte von Schülern, organisiert von Gabriele Böhnlein-Wolf (Klasse 6a) und Franz Esser (Klasse 6d) sowie eine Aufführung der Tanz-AG unter der Leitung von Nina Streit.
Die Begrüßung durch die Schulleiterin, Madeleine Dazert-Balthasar stellte den langen und neuen Weg, der vor den Schülerinnen und Schülern liegt, in den Mittelpunkt. Ein Auszug aus Michael Endes Roman „Momo“ sollte verdeutlichen, wie wichtig es ist, Schritt für Schritt zu gehen, ohne aus der Puste zu kommen und den Weg zu bewältigen.
Es folgte eine kurze Vorstellung des SEB (Monja Spitzley) sowie der SV (Luisa Fuhrmann, Anne Steiner, Janine Grün) und der Vertrauenslehrer (Ilka Leberig, Dr. Matthias Reichert).
Im Anschluss daran teilte Iris Hoffmann die Klassen ein und die Klassenleiterinnnen /-leiter begrüßten ihre neuen Schüler auf der Bühne, um anschließend in die jeweiligen Klassenräume zu gehen und ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen.
Die Eltern erhielten nach einer kurzen Pause weitere Informationen, u.a. zum Konzept der „gesunden Schule“, zum „Projekt für Primärprävention“(PROPP), zur Leseförderung und weiteren interessanten und wichtigen Themen.
Gegen 12.00 Uhr kamen die Schülerinnen und Schüler – jetzt sichtlich entspannter – wieder zurück und konnten mit ihren Eltern den ersten Schultag am Gymnasium feiern.
Am folgenden Mittwoch wurden alle „Neuen“ von ihren Klassenleiterinnen/ Klassenleitern und Paten betreut und mit weiteren Geheimnissen der neuen Schule vertraut gemacht, ab Donnerstag begann dann für alle der reguläre Unterricht nach dem Stundenplan mit vielen neuen Fächern.
(M. Schneider)

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:21

Projekt „Histotainment“ in der Jahrgangsstufe 11

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HistotainmentHomepageZiel unseres Projektes „Histotainment“ war es, einen Dokumentationsfilm über die Diktatur der DDR zu produzieren. Dazu wurde die Zeitzeugin Barbara Große eingeladen, die routiniert darin ist, ihre Vergangenheit und Erlebnisse mit interessierten Schülern zu teilen.
In ihren Erzählungen ging sie auf ihre frühesten Erfahrungen ein. Dabei sprach sie von der Beeinflussung, die bereits im frühen Alter durch die Erzieher ausgeübt werden sollte. Kinder sollten schon im frühen Alter lernen, dass alle Nazis im Westen wohnen und dort ihr faschistisches System regierte. Außerdem nahm die fehlende Partizipation an politischen Wahlen sowie bei den Pionieren Einfluss auf die Zugangsberechtigung zur Oberschule. Im Erwachsenenalter litt sie am meisten unter der DDR-Regierung: Sie wurde aufgrund von angeblicher landesverräterischer Agententätigkeit verhaftet und kam in Untersuchungshaft. Da ihr Urteil bereits vor der Verhandlung feststand, verzichtete sie auf das Recht, Berufung einzulegen und wurde zu 30 Monaten Zuchthaus verurteilt. Diese Zeit musste sie im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck verbüßen. Letztendlich wurde die Zeitzeugin von der BRD freigekauft und konnte übersiedeln. Ihre Familie folgte kurze Zeit nach ihr.
Die Zeitzeugin hat in den letzten Jahren ihre Vergangenheit mithilfe ihrer Stasi-Akten aufgearbeitet und 2016 ein Buch darüber verfasst. Barbara Große hat eine starke Persönlichkeit, was dazu geführt hat, dass sie ihre Erlebnisse ohne bleibende Schäden verkraften konnte. Ihrer Kraft hat sie aus ihrer Familie und aus ihrer christlichen Erziehung genommen, aber auch aus dem unerschütterlichen Willen, sich nicht brechen zu lassen.
Die Zeitzeugin hat bleibenden Eindruck bei ihren Zuhörern hinterlassen. Für den daraus entstandenen Dokumentarfilm wurde der geschichtswissenschaftliche Beitrag – die Planung, Durchführung und Nachbereitung des Zeitzeugengesprächs – mit künstlerischen Arbeiten – Collagen und Monotypien aus zeittypischen Materialien und Auszügen der Stasi-Akten Bärbel Großes – miteinander verbunden. Herausgekommen ist Dank der fundierten Recherche und handwerklich hervorragend umgesetzten Reportagearbeit der Deutsch-Gruppe anspruchsvolles „Histotainment“ in einem sehenswerten Dokumentationsfilm.
Des Weiteren haben die Schülerinnen einen Leitfaden entwickelt: Von Schülern, für Schüler, die im Unterricht ein solches Zeitzeugengespräch durchführen möchten.
Artikel verfasst von Amelie Glück und Celina Adams

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:18

Wasserstoffmobilität für alle ist realisierbar

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WasserstoffHomepageAm Ende des vergangenen Schuljahres beschäftigten sich die MINT-EC Schülerinnen und Schüler des KuBa-Gymnasiums aus der Perspektive der Fächer Erdkunde, Physik und Chemie mit dem Thema Elektromobilität, wobei die hierzu nötige Energie alternativ gewonnen wird.
Sie zeigten, dass aus Sonnenenergie, hierzu zählt auch die Windenergie, ein Überangebot an Wasserstoff produziert werden kann, so dass eine Wasserstoffmobilität über Brennstoffzelle und Elektromotor auf heutigem Niveau für jedermann individuell realisierbar ist. Dahingegen bewerteten die Schülerinnen und Schüler das Elektroauto mit Akkumulator als lediglich für geringere Reichweiten und Leistungen als geeignet.
Während einer Exkursion im Rahmen des fachübergreifenden Projektes nach Köln-Hürth zu HyCologne staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht, als einer der vier Wasserstoff-Brennstoffzellen-Busse vorfuhr und sie selbst mit dem Hyundai Brennstoffzellen PKW (Reichweite 500 km) Probe fahren konnten. Auch von der Betankung innerhalb von Minuten konnten sie sich überzeugen. Herr Conrad, Projektmanager alternativer Antriebsformen im Regionalverkehr Köln, erklärte als Ziel, sämtliche 1000 Busse auf den Wasserstoffantrieb umzustellen, womit auch die Probleme mit Stickoxiden, Ruß und anderen umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen gelöst seien, weil aus dem Auspuff dieser Wasserstofffahrzeuge nur klares Wasser komme.
Die Schülerinnen und Schüler stellten sich mit ihren Lehrern natürlich die Frage, warum man nicht damit beginnt, diese saubere und nachhaltige Technologie zunächst einmal in Ballungszentren zu realisieren, damit wenigstens dort ein Wasserstofftankstellennetz entsteht. Damit wäre nicht nur das neue Antriebsproblem sondern auch das Problem des Ausstoßes umweltgiftiger und gesundheitsschädlicher Stoffe gelöst. Nach und nach könnte der gesamte Individualverkehr auf die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektromotor Technologie umgestellt werden.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:16

Fachübergreifendes Projekt am KuBa

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FÜProjektHomepageSeit 1998 findet am Kurfürst-Balduin-Gymnasium jährlich ein fachübergreifendes und fächerverbindendes Projekt für die 11. Jahrgangstufe statt, in diesem Jahr mit den Themen Glückskohle!?, Histotainment und Elektromobilität mit alternativer Energie.
Dabei erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern in einem Zeitraum von sechs Wochen und besonders in der eigentlichen Projektwoche vom 06. bis 13. Juli eine fachübergreifende Fragestellung zu den oben genannten Themen, um letztlich fachübergreifende Antworten zu finden.
Inwieweit eine Gegend durch Bodenschätze und Einwanderungen beeinflusst werden kann, war Inhalt des Themas „Glückskohle!?“. Um die Vor- und Nachteile eines so einschneidenden Ereignisses besser einschätzen und nachvollziehen zu können, fuhren 24 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrerinnen innerhalb des fächerübergreifenden Projekts drei Tage nach Essen. Dort konnte intensiv den Fragen nachgegangen werden, wie sich eine Gegend verändert, was die Kohle zu Beginn und im Laufe der Zeit bis heute für die Natur und die Bewohner veränderte.
Ziel des Projektes Histotainment war es, einen fachübergreifenden Dokumentationsfilm über die Diktatur der DDR zu produzieren. Dazu wurde die Zeitzeugin Barbara Große eingeladen. Sie wurde in der DDR-Diktatur als politische Gefangene im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck festgehalten und von ihrem Kind getrennt.
Die MINT-EC Schülerinnen und Schüler des KuBa-Gymnasiums beschäftigten sich aus Sicht der Fächer Erdkunde, Physik und Chemie mit dem Thema Elektromobilität, wobei die hierzu nötige Energie alternativ gewonnen wird. Sie zeigten, dass aus Sonnenenergie, hierzu zählt auch die Windenergie, ein Überangebot von Wasserstoff produziert werden kann, so dass eine Wasserstoffmobilität über die Brennstoffzelle und Elektromotor auf heutigem Niveau für jedermann individuell realisierbar ist.
Alle 82 Schülerinnen und Schüler widmeten sich außerhalb von Notengebung hochmotiviert und engagiert mit acht Lehrerinnen und Lehrern aktuellen fachübergreifenden Fragestellungen, die sie in einer methodisch überzeugenden Präsentation am Ende des letzten Schuljahres beantworteten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unseren Veröffentlichungen zu den einzelnen Themen.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:13

Flüchtlingsarbeit am KuBa-Gym

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KuBaTreffHomepageSpätestens wenn die Weltpolitik plötzlich ganz nah ist, vor unserer Haustür steht und sich in den Klassenräumen unserer Schule abspielt, ist es an uns, nicht mehr nur Beobachter zu sein, sondern aktiv zu werden! Die Frage ist, was unsere Vorstellung davon ist, wie Menschen in dieser Welt, in unserem Land, in unserer Nachbarschaft miteinander umgehen sollten und welchen Beitrag wir leisten können, um dieser ein bisschen näher zu kommen.
In diesem Jahr hat sich das KuBa-Gym durch die Initiative von Antonia Schwarzkopf, Stefanie Seibert und Susanne Tobies in besonderer Weise in die Flüchtlingsarbeit auf dem Maifeld eingebracht. Sehr schnell haben sich weitere Lehrerinnen und Lehrer der Schule angeschlossen. Ein besonders schöner Erfolg war dabei der wöchentlich am Freitagnachmittag stattfindende „KuBa-Treff“, zu dem Flüchtlingskinder und –jugendliche mit ihren Familien herzlich eingeladen waren. Diese Zeit der Begegnung war einerseits für die Flüchtlingsfamilien nicht nur eine willkommene Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, sondern auch Land und Leute besser kennenzulernen. Andererseits hatten aber auch unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich hier ganz ungezwungen und in herzlicher Atmosphäre einzubringen und die Menschen, die nun neu hier leben, zu erleben. Beim gemeinsamen Spielen, Basteln, Kochen und Deutschlernen hatten wir einige ganz wunderbare Momente, haben interessante und herzliche, aufgeschlossene und fröhliche Menschen erlebt und in jeder Hinsicht unseren Horizont erweitert.
Die Verbindung zum KuBa-Gym ist bei einigen unserer „Stammgäste“ so eng geworden, dass sie sogar zu unserem Sommerfest mit dem Fahrrad aus Keldung zu uns geradelt kamen. Bei dieser Gelegenheit konnten unsere Schülerinnen und Schüler auch das vorstellen, was sie in der zuvor durchgeführten Projektwoche alles auf die Beine gestellt hatten. Denn es gab auch hier eine Projektgruppe mit Namen „Neu hier! – Und jetzt?“, in der zusammen mit den Flüchtlingskindern, die seit einiger Zeit auch unsere Schule besuchen, vieles entstanden ist, das das Ankommen in unserem Schulalltag erleichtern soll: ein Lageplan mit deutscher, englischer, persischer und arabischer Beschriftung beispielsweise, verschiedene Lernspiele oder auch eine „Willkommensmappe“, die wir zukünftig neu an unsere Schule kommenden Flüchtlingskindern geben können, um sich schneller zurechtfinden und einbringen zu können. Besonders engagiert war auch die Idee, Patenschaften und Patenpausen in unserer Schule zu initiieren. Da sich bereits einige Schülerinnen und Schüler bereit erklärt haben, sich hier einzubringen, werden wir dieses Ziel im nächsten Schuljahr weiter verfolgen können.
Auch soll die Arbeit der inzwischen zehn Lehrerinnen und Lehrer umfassenden Arbeitsgruppe zur Flüchtlingsarbeit der Schule im nächsten Schuljahr weitergehen und aus den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen seitens der Flüchtlinge wie auch der Schülerinnen und Schüler Impulse für die zukünftige Organisation des „KuBa-Treff“ gewonnen werden. Im Weiteren werden dann Stefanie Seibert und Martin Müller diesen bereichernden Aspekt unserer Bildungsarbeit weiter organisieren und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

KämmererHomepageDer letzte Schultag ist leider immer auch ein Tag des Abschieds und so endete mit dem Beginn der Sommerferien nach 34 Jahren Tätigkeit am Kurfürst-Balduin-Gymnasium die Dienstzeit der 2. stellvertretenden Schulleiterin Hildegard Kämmerer.
Nach erfolgreich abgelegtem Abitur im Jahr 1974 am Otfried von Weißenburg-Gymnasium in Dahn nahm sie an der Universität Kaiserslautern das Studium der Fächer Mathematik und Physik auf, das sie 1979 abschloss. Im Anschluss an ihr Referendariat am Studienseminar Speyer trat sie im Februar 1982 ihre erste Stelle als Studienrätin z. A. am Kurfürst-Balduin-Gymnasium an, wo sie fortan mit Begeisterung, außerordentlichem Engagement und großem Erfolg ihre beiden Fächer unterrichtete. Zusätzlich erwarb sie von 1985 bis 1988 die Unterrichtsbefugnis für das Fach Informatik in der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. In der Ausübung ihrer Tätigkeit gehörte Hildegard Kämmerer zu den Lehrern, die das Zusammenleben des Kollegiums durch ihr verbindliches Wesen, stete Ansprechbarkeit und Freundlichkeit stabilisierten. Im Jahr 1993 zur Oberstudienrätin befördert, wurde sie schließlich 1997 nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren als 2. stellvertretende Schulleiterin Mitglied der engeren Schulleitung. Auch in dieser Position zeigte sich die sie auszeichnende Mischung aus freundlicher Zuwendung, kompetenter zielgerichteter Arbeit und ruhiger energischer Führungskraft. Zu ihren Kernaufgaben gehörte fortan die Pflege des Verwaltungsnetzes sowie die Erstellung des Stunden- und Vertretungsplanes, die sie gewohnt pflichtbewusst und gewissenhaft, dabei stets mit Sorgfalt, großem Fleiß und zur Freude und vollen Zufriedenheit des Kollegiums immer rechtzeitig erfüllte. Bereits in den frühen Morgenstunden war sie für die Kolleginnen und Kollegen im Haus zu finden, ihre Erklärungen waren verständlich, wobei sie stets Geduld und Ruhe bewahrte und lösungsorientiert agierte. Als „Herrin der Zahl“ bearbeitete sie höchst kompetent, zuverlässig und vorausschauend u.a. alle Statistiken; hier, wie in allen anderen Bereichen, bezog sie deutlich Position, suchte aber nie die Konfrontation, sondern war stets auf Ausgleich bedacht. Ihre Fachkompetenz und herausragenden persönlichen Eigenschaften zeigten sich auch im Umgang mit den ihr anvertrauten Schülerinnen und Schülern, denen die überaus geschätzte Lehrerin in ihrer ruhigen und kompetenten Art eine wertvolle Grundlage für ihren weiteren Werdegang legte.     
Über ihre allseits anerkannte Arbeit in ihrer Funktion hinaus schätzte das Kollegium ihre Backkünste. Mit ihren Kuchen, Torten und Weihnachtsplätzchen auf Konditorniveau bereicherte sie regelmäßig die Pausen bzw. das unter ihrer Initiative alljährlich ausgerichtete Ehemaligentreffen.       
Das Kollegium dankte Hildegard Kämmerer mit Standing Ovations für die jahrzehntelang geleistete, wertvolle Arbeit am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Als kluges Mitglied wird sie der Schulgemeinschaft fehlen. In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen wünscht die Schulgemeinschaft des KuBa-Gymnasiums ihr für den neuen Lebensabschnitt Glück, Gesundheit und Zufriedenheit, insbesondere in der Ausübung ihrer Interessen, darunter Städtereisen, Tanzen sowie der Gartenarbeit.

Mittwoch, 11 Januar 2017 13:02

Verabschiedungen am KuBa-Gymnasium

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ZimmerHomepageAm letzten Schultag vor den Sommerferien musste die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums aus unterschiedlichen Gründen Abschied von einer ganzen Reihe von Kolleginnen und Kollegen nehmen. Nach 35 Dienstjahren am KuBa verabschiedete das Kollegium Oberstudienrat Manfred Zimmer in den verdienten Ruhestand.
Nach seinem Abitur im Jahr 1971 am Hindenburg-Gymnasium in Trier studierte er bis zum Jahr 1979 seine beiden Fächer Geographie und Sport an der Universität Saarbrücken. Nach erfolgreichem Referendariat in Trier nahm er im Jahr 1981 seine erste Stelle als Studienrat z.A. am Kurfürst-Balduin-Gymnasium an. Im Dezember 1986 wurde er zum Oberstudienrat befördert und feierte schließlich im Mai 2002 sein 25jähriges Dienstjubiläum.
In seiner Unterrichtstätigkeit schaffte er es stets, die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler in eine den Unterricht tragende Stimmung der Leistungsfreude und Lernlust zu versetzen. Dabei charakterisierte ihn die Kunst, vor dem Hintergrund einer ihn stets auszeichnenden fachlichen Souveränität, Schülerinnen und Schüler durch Lob, Ansporn und Anerkennung zu motivieren. Im Geographieunterricht war ihm die Einbeziehung der konkreten Umwelt sowie ökologischer Probleme ein besonderes Anliegen, so dass er vielfältige Exkursionen in den Nahbereich organisierte und durchführte. Als Kollege zeigte er sich stets kooperativ, auftretende Fragen ließen sich mit ihm sachlich und schnell lösen.        
Über den Sportunterricht hinaus entfachte er insbesondere bei Mädchen das Fußballfieber, was zu Erfolgen sogar bei Jugend trainiert für Olympia in Berlin führte. Doch auch die Jungen führte er zu so manchem Sieg beim Fritz-Walter-Cup.    
Manfred Zimmer war jedoch nicht nur im Klassenzimmer und in der Sporthalle aktiv. Seine besondere Aufmerksamkeit galt dem Archiv der Schule, in dem er Akten sichtete oder Abiturarbeiten heraussuchte. Stolz führte er Ehemalige sowie neu angemeldete Fünftklässler durch das Haus. Bei ganzen Schülergenerationen beliebt war eine Teilnahme an den von ihm organisierten Studienfahrten nach Sorrent.   
Die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums dankt Manfred Zimmer für die jahrzehntelang geleistete, wertvolle Arbeit. Für die nun begonnene unterrichtsfreie Lebensphase wünschen wir Glück, Zufriedenheit und insbesondere Gesundheit sowie Erfüllung in der Ausübung neuer Aufgaben.
QuarrellaHomepageIm Jahr 2008 kam Claudia Quarrella aus Köln an das Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Mit damals noch relativ kleinen, schulpflichtigen Kindern und einer Fahrstrecke von fast 120 km nahm sie mit Enthusiasmus und vielen Ideen die Unterrichtstätigkeit in ihren beiden Fächern Deutsch und Geschichte auf. Neben einer soliden fachlichen Ausbildung der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler war ihr immer auch die Erziehungsarbeit ein Anliegen. Dabei galt ihre besondere Aufmerksamkeit Kindern in Problemsituationen. Über das Unterrichten hinaus organisierte sie Exkursionen, Kino- und Theaterbesuche sowie eine Studienfahrt nach Rom. Sie wirkte im Methodentraining mit, beteiligte sich an der Referendarausbildung und führte Aufsicht in der Schülerbibliothek. Der weite Weg zehrte jedoch erkennbar an den Kräften, so dass Claudia Quarrella sich seit 2012 um eine Versetzung bemühte, der nun zum neuen Schuljahr stattgegeben wird. Wir danken Claudia Quarrella für ihren Einsatz an unserer Schule und wünschen ihr einen weniger kräftezehrenden, gleichwohl erfolgreichen weiteren beruflichen und auch privaten Lebensweg.
Leider muss die Schule des Weiteren Abschied nehmen von unserer ehemaligen Referendarin Maren Unstedde, die seit Beendigung ihrer Ausbildung am KuBa als Vertretungskraft tätig war, was Kontinuität für die betroffenen Klassen und Kurse bedeutete, aber auch für die Theater AG, in der sie sich mit viel Enthusiasmus engagierte. Maren Unstedde zeigte sich immer aufgeschlossen und ansprechbar sowie eine große Bereitschaft, sich über die Unterrichtstätigkeit hinaus in das Schulleben einzubringen. Sie wird in der Nähe bleiben und zunächst eine Tätigkeit am Bernardshof in Mayen aufnehmen. Die Schulgemeinschaft dankt ihr für die geleistete Arbeit und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg und alles Gute.
Das Schuljahresende bedeutete zugleich das Ende der Dienstzeit der beiden Referendarinnen Janine Di Grazia und Melanie Müller, die nach erfolgreich abgelegtem 2. Staatsexamen in einen neuen Abschnitt ihrer beruflichen Laufbahn eintreten werden. Janine Di Grazia wird zunächst befristet eine Tätigkeit an einer Gemeinschaftsschule im Saarland aufnehmen, Melanie Müller tritt ihre erste feste Stelle an einem Gymnasium in Speyer an. Auch den beiden Referendarinnen wurde Dank gesagt für ihre wertvolle Arbeit an der Schule und wir wünschen ihnen bei ihrer neuen Tätigkeit viel Erfolg sowie persönlich alles Gute.
Katharina Fischer, die erfolgreich ihr Englischstudium beendet hatte und auf einen Referendariatsplatz wartete, übernahm als PES-Kraft nach dem krankheitsbedingten Ausfall einer Kollegin deren Englischgruppen und meisterte diese Aufgabe und Herausforderung vorbildlich und zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Verbunden mit unserem Dank für die geleistete Arbeit wünschen wir für ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg und alles Gute.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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