+49 (0) 2605 98 01 0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Donnerstag, 17 Dezember 2015 11:20

Berlin-Fahrt der Jahrgangsstufe 10

geschrieben von

BerlinLoPressefotoZwar war das Wetter nicht immer so strahlend schön wie auf dem Foto. Doch die ganz große Mehrheit der 87 Schüler/innen der drei 10. Klassen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums empfand die einwöchige Berlin-Fahrt als „ganz okay“ oder sogar „sehr gut“, wie ein anonymer Fragebogen zur Rückmeldung der Teilnehmer mittlerweile ergab.
Zwischen der schier unendlichen Fülle der lohnenden kulturellen und historischen Angebote der Hauptstadt einerseits und dem altersgemäßen Freizeits- und Erlebnisdrang der Schüler andererseits in fünf Tagen einen gelungenen Kompromiss herzustellen bedeutet einen Balanceakt, dem das Betreuerteam aus sechs Lehrern/innen (Madeleine Dazert-Balthasar, Ilka Leberig, Michael Lohr, Matthias Reichert, Wolfgang Schäfer, Peter Wilbert) durch flexible Handhabung des Programms gerecht werden wollte.
Dabei gab es freilich genug verpflichtende Veranstaltungen, die Berlin fast in all seinen Facetten abzudecken versuchten. Beim fast täglich neuen Programmpunkt „Berlin zu Fuß erkunden“ erlebten die Schüler immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes, wie groß Berlin eigentlich ist. Zum Vergleich: Allein der Bezirk Wedding, den man in fünf ereignisreichen Tagen gar nicht betrat, weil es woanders schon so viel zu sehen gab, ist bereits mehr als doppelt so groß wie Koblenz. Als Höhepunkt wurde von vielen der Besuch im Bundestag empfunden, auf Einladung der Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis der meisten Schüler, Andrea Nahles (SPD) und Mechthild Heil (CDU).
Man sah allerdings auch Beklemmendes wie das Fechter-Mahnmal (das einem an der Mauer angeschossenen und schließlich verbluteten 18jährigen gedenkt), das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen (dessen Existenz und Folterpraxis vom ehemaligen Personal offenbar bis heute geleugnet oder verschleiert wird) und die „Topographie des Terrors“ auf dem Gelände der ehemaligen Gestapo-Zentrale aus dem Nationalsozialismus (wobei sich zeigte, dass je nach individueller Qualität der zufällig zugeteilten Mitarbeiter als Führer durch die bedrückende Ausstellung ein solcher Rundgang als öde oder zutiefst beeindruckend erlebt werden kann).
Man sah aber auch, wie sich ein in jeder Hinsicht spektakulärer Zukunfts-, Aufbruchs- und Amüsierwillen der einstmals durch die Mauer geteilten Stadt im Wortsinn in jeder Nische Bahn bricht: Alternativ-künstlerischer Hinterhof-Charme existiert praktisch direkt neben glanzvoller Luxus-Sanierung (Hackesche Höfe), offen gestaltete neue Regierungsarchitektur neben glitzernder Konsumästhetik der großen Konzerne am Potsdamer Platz, und Hunderte kleine Lokale und Läden bedienen jede Geschmacksnuance. Und wenn aus der Fülle der Bilder ein wenig Verständnis dafür geblieben sein sollte, wie dankbar wir für unsere auf dieser Welt ganz und gar nicht selbstverständlichen Errungenschaften von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ sein können, dann hat sich die Reise nicht nur aus kurzfristig-touristischem Reiz gelohnt.

Donnerstag, 17 Dezember 2015 11:18

Achtung Auto!

geschrieben von

Achtung Auto PressefotoBremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit, Anschnallgurt, Sitzerhöhung. Zu Beginn ihrer Schullaufbahn am Kurfürst-Balduin-Gymnasium erhielten alle Fünftklässler eine spannende und lehrreiche Trainingseinheit zur Sicherheit im Straßenverkehr.
Spielerisch erfuhren sie unter der fachkundigen Anleitung des ADAC den Unterschied zwischen Bremsweg und Anhalteweg, mussten schätzen, wo es sicher ist, die Straße zu überqueren, staunten über die Fehleinschätzungen, erfuhren, wie sehr die einfache Frage des Ausbilders nach dem gestrigen Mittagessen die Reaktionszeit ihrer Mitschüler verlängert und durften abschließend sogar noch eine Vollbremsung als Beifahrer miterleben.
Die 90 Minuten Verkehrssicherheitstraining vergingen schnell und die begeisterten Kinder der fünften Klassen werden sich künftig souveräner im Straßenverkehr verhalten können.

Mittwoch, 23 September 2015 12:14

KuBa-Schüler auf den Spuren der Glückskohle

geschrieben von

ProjektEssenWas wäre, wenn auf dem Maifeld Bodenschätze gefunden würden? Endlich nicht mehr am Ende der Welt wohnen? Endlich Anschluss an eine große Industriestadt?! Viele Möglichkeiten, neue Arbeitsplätze zu finden?
Um die Vor- und Nachteile eines so einschneidenden Ereignisses, wie dem Fund von größeren Bodenschätzen, besser einschätzen und nachvollziehen zu können, fuhren 25 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrerinnen Gisela Bender, Gabriela Schult und Stefanie Seibert im Rahmen des fächerübergreifenden Projektes drei Tage nach Essen.
Dort konnte am Beispiel einer Ruhrgebietsstadt intensiv den oben genannten Fragen nachgegangen werden, wie sich eine Gegend verändert, was die Kohle zu Beginn und im Laufe der Zeit bis heute für die Natur und die Bewohner veränderte und mit welchen Problemen heute umzugehen ist. Beim Besuch u.a. der ehemaligen Zinkhütte in Oberhausen, welche heute ein Schwerindustriemuseum beinhaltet, des Essener Stadtarchivs, des Ruhr-Museums, eines Beginenhofes, einer alternativen Wohnform für Frauen sowie des Geländes des Weltkulturerbes „Zeche Zollverein“ wurden vielfältige Eindrücke gesammelt. Gerade bei der Führung über das Gelände der „Zeche Zollverein“ wurden den Schülerinnen und Schülern die Dimensionen der früheren Industrieanlagen und die damit heute verbunden Herausforderungen und Probleme bewusst. Die Schülerinnen und Schüler stellten Überlegungen an, wie man diese Gebäude und das Gelände, unter Einbezug ihres gewonnen Wissens aus den drei Fachgebieten (Biologie, Geschichte und Sozialkunde), sinnvoll nutzen könnte.
Ergebnis war die Erstellung eines Konzeptes für eine Jugendbegegnungsstätte, die einerseits zum kurzfristigen Besuch in der Freizeit einladen, aber auch als Wohnheim für Jugendliche dienen könnte, die dort vor Ort auch eine Ausbildung absolvieren  und damit auch die zu erhaltenden Gebäude und Gelände restaurieren könnten. Dadurch würden die Gebäude genutzt und gepflegt und die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen würde verringert werden.

Mittwoch, 23 September 2015 12:12

Einschulung am KuBa

geschrieben von

Pressefoto EinschulungEndlich, endlich war es soweit. Am Dienstag, dem 8.9.2015, wurden vier neue fünfte Klassen am Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld eingeschult. Lange fieberten 102 Schülerinnen und Schüler ihrem Einzug in ihre neue Schule entgegen. Die „alten Fünfis“ bereiteten den Neuankömmlingen einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen und warmherzigen Empfang.
Nach dem kleinen Programm machten sich die Schüler mit ihren neuen Klassenlehrern und –räumen bekannt. Mit vielen neuen Eindrücken, glücklich über diesen gelungenen Auftakt zu einem weiteren Abschnitt in ihrer Schullaufbahn und neugierig auf das, was sie nun erwartet, gingen die Jungen und Mädchen nach Hause.

Mittwoch, 23 September 2015 12:09

Kurfürst-Balduin-Gymnasium verabschiedet Kolleginnen

geschrieben von

PressefGPressefotoMZum Schuljahresende musste die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums zwei Kolleginnen verabschieden, die an andere Schulen versetzt wurden.
Ulrike Gundhart-Neugebauer hat mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 ihre Tätigkeit am Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen aufgenommen.
Tone Michels verließ das KuBa-Gymnasium aufgrund ihrer Wohnortveränderung nach der Geburt ihres Sohnes und unterrichtet seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 am Gymnasium in Nackenheim.
Ulrike Gundhart-Neugebauer überzeugte in ihrer langjährigen Unterrichtstätigkeit seit 1996 durch die Verbindung von fachlicher Kompetenz, ausgeprägter Phantasie, pädagogischem Geschick und der Bereit-schaft, ihre Professionalität durch den Besuch von Fortbildungen sowie in der kollegialen Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Ihr konsequent schüler- und produktionsorientierter Unterricht eröffnete den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Selbsttätigkeit und zur Erweiterung ihrer methodischen Fähigkeiten. Durch die Teilnahme an bundes- und sogar europaweiten Projekten eröffnete Ulrike Gundhart-Neugebauer den Lernenden immer wieder die Möglichkeit, ihren Wissens- und Könnensstand selbst zu erproben und Erfahrungen im Umgang mit (inter)nationalen Testverfahren zu sammeln.
Über ihre Unterrichtstätigkeit hinaus wirkte Ulrike Gundhart-Neugebauer aktiv beim Schüleraustausch mit, organisierte Fahrten und Exkursionen nach Frankreich und bereitete immer wieder mit ihren Klassen oder Kursen Gottesdienste vor. Weiterhin beteiligte sie sich an der Konzeption und Erprobung von Modulen im Methodentraining, war engagierte Klassen- und Verbindungslehrerin, Mitglied im ÖPR und im Team, das die Ausbildung der Referendare an der Schule betreute.
Die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums bedankt sich für fast zwei Jahrzehnte verdienstvolle Unterrichts- und Erziehungsarbeit und wünscht Ulrike Gundhart-Neugebauer an der neuen Wirkungsstätte sowie persönlich alles Gute.   
Unmittelbar nach ihrem Referendariat am Studienseminar Koblenz nahm Tone Michels im Februar 2008 ihre Unterrichtstätigkeit am KuBa-Gymnasium auf. Tone Michels überzeugte mit ihrer stets tadelsfreien Dienstauffassung, ihrem Engagement sowie ihrer Einsatzbereitschaft, worin sich ihr Verantwortungsgefühl für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler widerspiegelte. Von Beginn an beteiligte sie sich aktiv an der Gestaltung von Schule in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, indem sie oftmals die Initiative ergriff und Ideen einbrachte. So wirkte sie bei der Erarbeitung eines Interventionskataloges zum Umgang mit Unterrichtsstörungen mit, entwickelte die Trauerarbeit am KuBa-Gymnasium und leistete ihren Beitrag zur Gründung und Durchführung der DELF-AG. Wir danken Tone Michels für ihren verdienstvollen Einsatz, ihre Offenheit sowie kritisch-konstruktive Loyalität und wünschen auch ihr bei ihrer neuen Tätigkeit sowie persönlich alles Gute.

Mittwoch, 23 September 2015 12:07

Sieg im Landeswettbewerb Mathematik

geschrieben von

LandeswettbewerbMPresseRebecca Gründer, Schülerin der Klasse 10c des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld, hat den Landeswettbewerb Mathematik erfolgreich abgeschlossen. In der ersten Runde des dreistufigen Wettbewerbs, die für Schülerinnen und Schüler der achten Klassen konzipiert ist, hat Rebecca im Schuljahr 13/14 einen ersten Preis errungen und sich so die Teilnahme an der zweiten Runde im vergangenen Schuljahr gesichert. In diesem zweiten Wettbewerbsteil, der aus einer mehrwöchigen Hausarbeit besteht, war Rebecca ebenfalls äußerst erfolgreich, so dass sie im Juli zur Preisverleihung nach Koblenz eingeladen wurde.
Im  sich anschließenden Auswahlgespräch mit Fragestellungen aus zentralen Gebieten der Mittelstufenmathematik konnte Rebecca die Juroren überzeugen und erreichte somit den Einzug in die Endrunde des Wettbewerbs. Diese hat nun keinen Wettbewerbscharakter mehr; sie besteht vielmehr aus einer dreitägigen Mathematik-Veranstaltung an der Universität Koblenz, bei der die jungen Teilnehmer aus ganz Rheinland-Pfalz durch Vorträge, Seminare und Workshops Uni-Luft schnuppern und tiefere Einblicke in die spannende Welt der Mathematik gewinnen können.
Die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums freut sich mit Rebecca, gratuliert ihr ganz herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht ihr – neben neuen fachlichen Erkenntnissen – viel Spaß beim „Mathe-Camp“.

Mittwoch, 23 September 2015 12:05

Ruanda AG lässt Afrika auf der Landesgartenschau ergrünen

geschrieben von

RuandaPressefotoDie Ruanda AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums Münstermaifeld ist am Samstag, dem 12. September 2015 zum Ruanda-Tag nach Landau gereist. Der Ruanda-Tag findet jedes Jahr in Rheinland-Pfalz statt, dank der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Bundesland und dem zentralafrikanischen Staat. Im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des ruandischen Botschafters in Deutschland Igor Cesar trafen sich Vertreterinnen und Vertreter vieler Partnerschaftsgruppen überall aus Rheinland-Pfalz auf dem Gelände der Landesgartenschau.
Mit dabei die Ruanda AG vom Kurfürst-Balduin-Gymnasium, die wie andere Partnerschaftsgruppen auch, ein besonderes Präsent im Reisegepäck hatte. Symbolisch wollte man zusammen auf der Landesgartenschau Afrika ergrünen lassen. Deshalb war im Vorfeld ein überdimensionales Puzzle vorbereitet worden, dessen bepflanzte oder gestaltete Teile nun am Ruanda-Tag zusammengesetzt wurden. Daneben gab es ein buntes Programm mit Tanz und Trommelmusik der afrikanischen Gäste und einem Podiumsgespräch mit der politischen Prominenz. Auch die Zukunft von Schulpartnerschaften wurde erörtert. Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist seit 1986 in einer Partnerschaft mit dem Institut St. Aloys in Ruanda. Ein schöner spätsommerlicher Tag bot dann für die Mitglieder der Ruanda AG den idealen Rahmen, um neben dem Ruanda-Tag dann auch die Landesgartenschau in Landau zu erkunden.

Mittwoch, 23 September 2015 12:03

Messen-Steuern-Regeln in Kooperation mit der VHS Maifeld

geschrieben von

MSR2015Pressefoto„Messen-Steuern-Regeln“, so lauteten zwei gut besuchte Kurse für Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren in Begleitung ihrer Eltern am Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld.
Mit diesen Kursen leistet die MINT-EC Schule in Kooperation mit der VHS Maifeld einen Beitrag zur Förderung der MINT-Bildung (Mathematik/Informatik/Naturwissenschaft/Technik) von Kindern in der Region. Pädagogisch besonders wertvoll ist, dass die Eltern mitmachen. Dies lässt hoffen, dass sich die Kinder zu Hause weiter mit der Thematik befassen und den Computer sinnvoll nutzen.
Die Dozenten und MINT-EC Schüler unserer Schule Sebastian Lossen, Christopher Maneth, Felix Hölzmann und Nicolas Maneth waren von der hohen Motivation, die Schüler und Eltern zeigten, begeistert. Die Nachfrage war so groß, dass hintereinander zwei Kurse mit insgesamt 26 Schülern und Eltern stattfanden. Schüler wie Eltern wünschten sich einen Folgekurs.

Mittwoch, 23 September 2015 08:16

Mobilität für alle mit Wasserstoff oder Erdgas

geschrieben von

FÜWasserstoffPressefotoDie MINT-EC Schülerinnen und Schüler des KuBa-Gymnasiums untersuchten am Ende des vergangenen Schuljahres aus Sicht der Fächer Erdkunde, Physik und Chemie, ob wir aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren können, dass eine Wasserstoffmobilität auf dem heutigen Niveau für alle Bundesbürger möglich ist.
Sie konnten aufzeigen, dass die gewonnene Wind- bzw. Solarenergiemenge bei weitem ausreicht, um genügend Wasserstoff bzw. Erdgas zu produzieren, so dass wir Auto fahren können wie bisher. Von der technischen Umsetzbarkeit konnten sich die Schülerinnen und Schüler beim Besuch des Pilotprojektes einer Wasserstofftankstelle der Firma Infraserv Höchst in Frankfurt überzeugen. Glücklicherweise fuhr dort gerade ein Wasserstoffauto zum Betanken vor.
Grundlegend ist das „power to gas“- Konzept. Aus Sonnenenergie (mit Windrädern, Solarzellen etc.) gewonnener elektrischer Energie, Wasserstoff oder Erdgas zu erzeugen und dieses abzuspeichern oder direkt zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler fragten sich, warum dieses nachhaltige, umweltverträgliche und klimaneutrale Konzept seit Jahren nur im Pilotstadium bleibt und nicht in die für uns alle nützliche Massenfabrikation geht. Stattdessen stehen Windräder, wie zum Beispiel diejenigen in Rheinböllen an der A61, die die Schülerinnen und Schüler auf der Rückfahrt von Frankfurt besuchten, oft still, obwohl ein einziges inzwischen so effizient ist, dass es 6000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgen kann.

Mittwoch, 23 September 2015 08:14

KUBA-Schüler lernen in der POL&IS-Welt

geschrieben von

PolisPressefotoWie reagiert Europa auf die steigende Anzahl von Flüchtlingen? Wie soll eine moderne Industriegesellschaft mit ihrem Müllproblem umgehen? Wie kann man Terrorismus den Boden entziehen? Es sind die großen Themen heutiger Politik, die im Mittelpunkt des POL&IS-Projektes am Kurfürst-Balduin-Gymnasium standen.
POL&IS, das ist ein komplexes Simulationsspiel, in dem die heutige Welt, die Vereinten Nationen und die internationalen Beziehungen vereinfacht dargestellt werden. Unter der Anleitung von Jugendoffizieren der Bundeswehr hatten die 37 Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen der Projektwoche im 11. Schuljahr für POL&IS entschieden hatten, 3 Tage lang die Möglichkeit als Staatschefs oder Minister, als Vertreter einer NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) oder der Presse den Verlauf der Politik in der POL&IS-Welt zu bestimmen.
Zuvor hatten sie sich ebenfalls 3 Tage lange in den Fächern Sozialkunde, Ethik/Philosophie und Religion mit den Strukturen der UNO und den ethischen Herausforderungen in der modernen Welt beschäftigt. Wie können Konflikte gewaltfrei gelöst werden? Warum darf Militär immer nur die ultima ratio – die allerletzte Lösung sein?
Innerhalb der Simulation hatten die Schülerinnen auf aktuelle politische Herausforderungen (etwa einem zunehmenden Drogenhandel, Wasserknappheit durch Staudammprojekte oder Piraterie am Horn von Afrika) zu reagieren und dabei gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Länder, das Geschehen an Weltmärkten und der Börse, die Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und dem Bedarf des täglichen Lebens, den Schutz der Umwelt und das militärische Gleichgewicht der Mächte mit zu berücksichtigen. Das gelang in der POL&IS-Welt häufig gut, wenn auch nicht immer. Eine immense Unterversorgung der Bevölkerung Chinas mit Lebensmitteln bleibt in der POL&IS-Welt glücklicherweise folgenloser, als wenn sich das Ganze in der Realität abgespielt hätte.
„Am Ende flippt immer mal einer aus“, so umschrieb es einer der anwesenden Jugendoffiziere als am dritten Tag die militärischen Möglichkeiten der POL&IS-Welt von einigen Teilnehmern dann doch getestet wurden. Aber auch hier bewirkte die Dynamik des Rollenspiels, dass es bei militärischen Drohgebärden blieb und der große militärische Konflikt am Ende unterblieb. Dazu trug auch die verantwortungsbewusste Leitung der Simulation durch die Jugendoffiziere entscheidend bei. Sie machten von Anfang an deutlich, dass es hier nicht um eine Simulation militärischer Machtentfaltung, sondern um das Lernen über die politischen Handlungsmöglichkeiten in einer komplexen und global eng verwobenen Welt geht. Die Schüler/innen waren trotz der ungewohnt langen Schultage während des Projekts sehr engagiert dabei. Die Pressegruppe, die stets aktuell über die Ereignisse in der POL&IS-Welt berichtete und die NGOs, die mit auffälligen Aktionen die Missstände in der POL&IS-Welt geißelten, trugen dazu bei, dass im diesjährigen Projekt der Jahrgangsstufe 11 intensiv über Politik und internationale Sicherheit gelernt wurde.

Seite 7 von 17

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

  • Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld
  • +49 (0) 2605 98 01 0
  • sekretariat@kubagym.de
  • Unser Standort

designed by pixenHAHN ...frisches Webha(h)ndwerk ;-)