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Historie

Im Jahr 2003 waren alle Schulen des Landes Rheinland-Pfalz gehalten, die Schwerpunkte ihrer Schulentwicklung in einem Qualitätsprogramm zu verankern. Hierin galt es, Entwicklungsziele zu definieren und Maßnahmen zu deren Umsetzung zu beschießen, durchzuführen und zu evaluieren. Die am Kurfürst-Balduin-Gymnasium beschlossenen Maßnahmen (Entwicklungsbereiche: Methodentraining; Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht in der MSS; Fachunterricht; Kooperation Lehrer-Lehrer) ließen sich unter den beiden Leitideen „Selbstständigkeit“ und „Kooperation“ zusammenfassen.
Bei der Evaluation 2005 stellte sich heraus, dass die Ziele konkreter festgelegt werden mussten (SMART-Prinzip). Daher wurden bei der Fortschreibung drei Arbeitsschwerpunkte im Rahmen der Weiterentwicklung des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums festgelegt: Gesunde Schule, Methodentraining und Vertretungsunterricht.

Da Vertretungsunterricht, der aus vielerlei Gründen zum schulischen Alltag gehört, v.a. bei den Schülerinnen und Schülern nicht immer ernst genommen wurde, war die Zielsetzung dieses Entwicklungsbereiches, allen an Schule Beteiligten zu verdeutlichen, dass Vertretungsunterricht gleichbedeutend ist mit Unterricht mit einer anderen Lehrperson. Dies schließt in der Regel Selbstbeschäftigung und das Erledigen von Hausaufgaben aus. Die konsequente Erteilung von Arbeitsaufträgen bei planbarem Vertretungsunterricht sowie die Anlegung von Aufgabenpools in jeder Fachschaft, um sinnvolle Arbeitsaufträge für spontane Vertretungsstunden bereitzuhalten, sollten die Qualität des Vertretungsunterrichts erhöhen.
Der Entwicklungsbereich „Vertretungsunterricht“ wurde 2007 und 2008 durch Schüler-, Lehrer- und Elternbefragungen evaluiert und per Gesamtkonferenzbeschluss vom 30.09. 2008 als erfolgreich etabliert und damit abgeschlossen eingestuft.
Im Bereich Methodentraining sollten den Schülerinnen und Schülern neben den altbewährten Methoden neue Lern- und Arbeitstechniken vermittelt werden, die sie dazu befähigen, eigenständig, selbstverantwortlich und kreativ zu lernen, um im späteren Berufsleben lernfähig und teamfähiger zu sein. Dazu wurde ein schulinternes Methodenkonzept entwickelt und eine Rangliste der Grundfertigkeiten aufgestellt, die für alle verbindlich sind und seitdem in den jeweiligen Klassenstufen trainiert und eingefordert werden können. Die Durchführung des Methodentrainings liegt in der Koordinationsverantwortung der Klassenleiter in Zusammenarbeit mit der Klassenkonferenz, die die Aufgabenverteilung festlegt. Die Dokumentation erfolgt über Einträge im Klassenbuch.

Das Methodentraining wurde zunächst für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 etabliert. Im Jahr 2008 wurde dieser Entwicklungsschwerpunkt fortgeschrieben, um das Konzept in den Klassen 9 und 10 fortzusetzen. 2010 wurde das Gesamtkonzept für die Sekundarstufe I abgeschlossen und wird auf der Grundlage eines Gesamtkonferenzbeschlusses seitdem permanent durchgeführt, evaluiert, angepasst und verbessert.

Gesunde Schule als Entwicklungsbereich haben wir von Beginn an sehr weit gefasst. Gemäß der WHO-Definition „Gesundheit ist der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens, der nicht lediglich durch Abwesenheit von Krankheit und Schwäche zu erreichen ist. Das für jeden Menschen erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ist eines seiner Grundrechte." bedeutet dies –bezogen auf die Schulgemeinschaft und den Schulalltag an unserem Gymnasium– Situationen und Orte in der Schule zu verbessern, die als unangenehm und belastend empfunden werden. Das Schulleben sollte so organisiert sein, dass wir in der Regel gerne in die Schule gehen.
Konkret wurden die Ziele vereinbart: 1. Informationsweitergabe zum Thema Gesunde Schule an die Schulgemeinschaft, 2. Neuorganisation der Pausenversorgung in der Cafeteria, 3. Ordnung und Hygiene und 4. Lehrergesundheit.
Nach Abschluss und Evaluation einzelner Maßnahmen wurde der Entwicklungsbereich „Gesunde Schule“ am 30.09.2008 fortgeschrieben. Wir betrachten dieses Thema als ständigen Prozess und planen keinen Abschluss. Der Punkt Lehrergesundheit wurde bei der Fortschreibung 2013 als Schwerpunkt gewählt und damit aktuell noch in Bearbeitung. Am 08. Juli 2015 ist ein Studientag zu diesem Thema geplant.

Im Jahr 2008 kam der offizielle Entwicklungsbereich Medienkompetenz hinzu. Nebenher wurden auch die Bereiche „Klassenleitung“ und „Jungenförderung“ von interessierten Kolleginnen und Kollegen bearbeitet. Neben der Teilnahme am Programm „Medienkompetenz macht Schule“ des Landes Rheinland-Pfalz hatten wir uns drei Schwerpunkte zur Förderung der Medienkompetenz gesetzt: 1. technische Ausstattung und Fortbildung des Kollegiums, 2. Arbeiten mit Lernplattformen und 3. Sensibilisierung zu psycho-sozialen Entwicklungsveränderungen bei Nutzung digitaler Medien.
Am 25.06.2013 wurde die Fortschreibung des Qualitätsprogramms mit den damals drei aktuellen Schwerpunkten von der Gesamtkonferenz einstimmig wie folgt beschlossen: Zu 1.: Bis Ende des Schuljahres 2013/14 sollen alle Klassenräume der Klassen 7/8 mit Beamern ausgestattet sein und ihre Bedienung allen Kollegen selbstverständlich sein. Zu 2.: Fortbildung bei Bedarf für die vorhandenen Lernplattformen Moodle und BSCW. Zu 3.: Änderung des Konzepts, Gewinnung neuer Mitarbeiter, Erreichen einer breiteren Akzeptanz bei Eltern und Kollegen.

Nach dem AQS-Besuch 2011 hat unsere Schulgemeinschaft auf Ihrer Gesamtkonferenz am 20.12.2011 zwei Zielvereinbarungen mit der ADD beschlossen: „Verbesserung der Unterrichtsqualität durch verstärkten Einsatz digitaler Medien im Unterricht und die Einrichtung einer schuleinheitlichen Lernplattform“ sowie „Einführung von Zielvereinbarungen als Instrument der pädagogischen Konferenzen in der Sekundarstufe I zur Verbesserung der Unterrichtsqualität auf der Grundlage eines Diagnosebogens“.
Im Rahmen der Gesamtkonferenz am 15.12.2014 hat unsere Schulgemeinschaft die Ergebnisse der internen Evaluation der vereinbarten Ziele erörtert und deren Erfüllung konstatiert.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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