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Mittwoch, 23 September 2015 12:14

KuBa-Schüler auf den Spuren der Glückskohle Empfehlung

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ProjektEssenWas wäre, wenn auf dem Maifeld Bodenschätze gefunden würden? Endlich nicht mehr am Ende der Welt wohnen? Endlich Anschluss an eine große Industriestadt?! Viele Möglichkeiten, neue Arbeitsplätze zu finden?
Um die Vor- und Nachteile eines so einschneidenden Ereignisses, wie dem Fund von größeren Bodenschätzen, besser einschätzen und nachvollziehen zu können, fuhren 25 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrerinnen Gisela Bender, Gabriela Schult und Stefanie Seibert im Rahmen des fächerübergreifenden Projektes drei Tage nach Essen.
Dort konnte am Beispiel einer Ruhrgebietsstadt intensiv den oben genannten Fragen nachgegangen werden, wie sich eine Gegend verändert, was die Kohle zu Beginn und im Laufe der Zeit bis heute für die Natur und die Bewohner veränderte und mit welchen Problemen heute umzugehen ist. Beim Besuch u.a. der ehemaligen Zinkhütte in Oberhausen, welche heute ein Schwerindustriemuseum beinhaltet, des Essener Stadtarchivs, des Ruhr-Museums, eines Beginenhofes, einer alternativen Wohnform für Frauen sowie des Geländes des Weltkulturerbes „Zeche Zollverein“ wurden vielfältige Eindrücke gesammelt. Gerade bei der Führung über das Gelände der „Zeche Zollverein“ wurden den Schülerinnen und Schülern die Dimensionen der früheren Industrieanlagen und die damit heute verbunden Herausforderungen und Probleme bewusst. Die Schülerinnen und Schüler stellten Überlegungen an, wie man diese Gebäude und das Gelände, unter Einbezug ihres gewonnen Wissens aus den drei Fachgebieten (Biologie, Geschichte und Sozialkunde), sinnvoll nutzen könnte.
Ergebnis war die Erstellung eines Konzeptes für eine Jugendbegegnungsstätte, die einerseits zum kurzfristigen Besuch in der Freizeit einladen, aber auch als Wohnheim für Jugendliche dienen könnte, die dort vor Ort auch eine Ausbildung absolvieren  und damit auch die zu erhaltenden Gebäude und Gelände restaurieren könnten. Dadurch würden die Gebäude genutzt und gepflegt und die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen würde verringert werden.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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