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2015

2015 (27)

Mittwoch, 23 September 2015 08:14

KUBA-Schüler lernen in der POL&IS-Welt

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PolisPressefotoWie reagiert Europa auf die steigende Anzahl von Flüchtlingen? Wie soll eine moderne Industriegesellschaft mit ihrem Müllproblem umgehen? Wie kann man Terrorismus den Boden entziehen? Es sind die großen Themen heutiger Politik, die im Mittelpunkt des POL&IS-Projektes am Kurfürst-Balduin-Gymnasium standen.
POL&IS, das ist ein komplexes Simulationsspiel, in dem die heutige Welt, die Vereinten Nationen und die internationalen Beziehungen vereinfacht dargestellt werden. Unter der Anleitung von Jugendoffizieren der Bundeswehr hatten die 37 Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen der Projektwoche im 11. Schuljahr für POL&IS entschieden hatten, 3 Tage lang die Möglichkeit als Staatschefs oder Minister, als Vertreter einer NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) oder der Presse den Verlauf der Politik in der POL&IS-Welt zu bestimmen.
Zuvor hatten sie sich ebenfalls 3 Tage lange in den Fächern Sozialkunde, Ethik/Philosophie und Religion mit den Strukturen der UNO und den ethischen Herausforderungen in der modernen Welt beschäftigt. Wie können Konflikte gewaltfrei gelöst werden? Warum darf Militär immer nur die ultima ratio – die allerletzte Lösung sein?
Innerhalb der Simulation hatten die Schülerinnen auf aktuelle politische Herausforderungen (etwa einem zunehmenden Drogenhandel, Wasserknappheit durch Staudammprojekte oder Piraterie am Horn von Afrika) zu reagieren und dabei gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Länder, das Geschehen an Weltmärkten und der Börse, die Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und dem Bedarf des täglichen Lebens, den Schutz der Umwelt und das militärische Gleichgewicht der Mächte mit zu berücksichtigen. Das gelang in der POL&IS-Welt häufig gut, wenn auch nicht immer. Eine immense Unterversorgung der Bevölkerung Chinas mit Lebensmitteln bleibt in der POL&IS-Welt glücklicherweise folgenloser, als wenn sich das Ganze in der Realität abgespielt hätte.
„Am Ende flippt immer mal einer aus“, so umschrieb es einer der anwesenden Jugendoffiziere als am dritten Tag die militärischen Möglichkeiten der POL&IS-Welt von einigen Teilnehmern dann doch getestet wurden. Aber auch hier bewirkte die Dynamik des Rollenspiels, dass es bei militärischen Drohgebärden blieb und der große militärische Konflikt am Ende unterblieb. Dazu trug auch die verantwortungsbewusste Leitung der Simulation durch die Jugendoffiziere entscheidend bei. Sie machten von Anfang an deutlich, dass es hier nicht um eine Simulation militärischer Machtentfaltung, sondern um das Lernen über die politischen Handlungsmöglichkeiten in einer komplexen und global eng verwobenen Welt geht. Die Schüler/innen waren trotz der ungewohnt langen Schultage während des Projekts sehr engagiert dabei. Die Pressegruppe, die stets aktuell über die Ereignisse in der POL&IS-Welt berichtete und die NGOs, die mit auffälligen Aktionen die Missstände in der POL&IS-Welt geißelten, trugen dazu bei, dass im diesjährigen Projekt der Jahrgangsstufe 11 intensiv über Politik und internationale Sicherheit gelernt wurde.

FachübergreifendesProjektSeit 1998 findet an unserer Schule jährlich ein fachübergreifendes und fächerverbindendes Projekt für die 11. Jahrgangstufe statt. In diesem Jahr widmeten sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern über einen Zeitraum von sechs Vorbereitungswochen sowie besonders in der eigentlichen Projektwoche vom 15. bis 22. Juli einer der drei fach-übergreifenden Fragestellungen „Glückskohle!?“, „POL&IS“ sowie „Alternative Energie und Mobilität“.
Dabei erforschten die Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Thema „Glückskohle!?“ auseinandersetzten, vor Ort am Beispiel der Ruhrgebietsstadt Essen, ob der Bodenschatz Kohle Glück bedeutet.
Im Rahmen des von Jungoffizieren der Bundeswehr begleiteten Planspiels „POL&IS (Politik und Internationale Sicherheit)“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Entscheidungen, die den Verlauf ihrer Weltpolitik bestimmen.
Beim Thema „Alternative Energie und Mobilität“ beantworteten sie aus der Sicht verschiede-ner Fächer, ob wir aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren können, dass eine Wasserstoffmobilität möglich ist. Nicht zuletzt widmeten sie sich der ökonomischen und technischen Umsetzung und besuchten dazu eine Wasserstofftankstelle in Frankfurt.
Alle 87 Schülerinnen und Schüler widmeten sich außerhalb von Notengebung hochmotiviert und engagiert mit 10 Lehrerinnen und Lehrern aktuellen fachübergreifenden Fragestellungen, die sie in einer methodisch überzeugenden Präsentation am Ende des vergangenen Schuljahres beantworteten. Weitere Informationen finden Sie in unseren Veröffentlichungen zu den einzelnen Themen.

Mittwoch, 23 September 2015 07:54

Große Beteiligung beim MINT-EC-Wettbewerb

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PressefotoMintAm Ende des letzten Schuljahres wurde das Kurfürst-Balduin-Gymnasium wieder einmal seinem Ruf als „MINT-Excellence Center“ gerecht, besonders für die mathematische, informationstechnische, naturwissenschaftliche und technische Bildung und Motivation aller seiner Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Die Schule führte den inzwischen schon traditionellen hausinternen KuBa-MINT-EC-Wettbewerb für alle 6., 8. und 10. Klassen durch.
Dabei gab es jeweils Aufgaben aus den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik, die von jeder einzelnen Klasse in einem gemeinsamen Arbeitsprozess in selbst organisierter Arbeitsteilung gelöst wurden. Die Fülle von Aufgaben wäre ohne die Mitarbeit der ganzen Klasse auch nicht zu bewältigen gewesen. Verschiedene Lösungsstrategien wurden von den Schülerinnen und Schülern diskutiert, fertige Lösungen mussten ins Reine geschrieben werden. Teamarbeit und Selbstorganisation der Schüler sind also ebenso Ziele dieses Wettbewerbs wie die Weckung der Begeisterung von Schülerinnen und Schülern für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich bzw. die Stärkung und Förderung der bereits Begeisterten. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Begabungen und persönlichen Interessen zu betätigen, denn die Aufgaben sind nicht rein theoretisch – sondern teilweise experimenteller Natur…
Zur zusätzlichen Motivation wurden auch in diesem Jahr wieder dankenswerterweise vom Förderverein des Gymnasiums Preisgelder ausgelobt, die in die Klassenkassen der erfolgreichen Klassen flossen und somit direkt den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern zugute kamen, z.B. konnte so ein gemeinsames Eis-Essen der Klasse am Wandertag finanziert werden.
Während einer kleinen Feierstunde in der Turnhalle der Schule überreichte die Schulleiterin Frau Madeleine Dazert-Balthasar den jeweiligen Klassensprecherteams Urkunden. Der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Uwe Spitzley, konnte persönlich die Geldpreise an die Siegerteams überreichen. Der Initiator und Leiter des Wettbewerbs Dr. Jörg Kreutz danke den Kolleginnen und Kollegen, die an der Aufgabenerstellung und Korrektur beteiligt waren, und freute sich mit diesen über die teils herausragenden Ergebnisse der Klassen.

Mittwoch, 23 September 2015 07:49

Känguru-Wettbewerb erfolgreich beendet

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FotokompDass Schülerinnen und Schüler einer MINT-EC-Schule gern an mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilnehmen, hat eine gute und lange Tradition. So nahmen 2015 nahezu 200 Schüler des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums Münstermaifeld  am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.
In 75 Minuten galt es, nur mit Kopf, Papier und Bleistift 30 knifflige kleine Aufgaben zu lösen und die richtige aus den fünf vorgegebenen Antworten anzukreuzen. Da Falschantworten zum Punktabzug führen, ist Raten eine schlechte Strategie. Und da die Teilnahme bereits honoriert wird, haben alle Schüler neben einer Urkunde und einer ausführlichen Lösungsbroschüre ein kleines Strategiespiel erhalten, das neben Spaß am Knobeln das räumliche Vorstellungsvermögen trainiert. Wegen ihrer besonders guten Leistungen erhielten sieben Schülerinnen und Schüler darüber hinaus Buch- bzw. Spielpreise, die im Rahmen einer kleinen Siegerehrung übergeben wurden. 2. Preise gewannen in diesem Jahr Selina Gerhartz (5b), Hannah Seul (7a) sowie André Mertes (8a). Über 3. Preise konnten sich Nele Zenzen (5c), Paulina Böttger (6d), Dennis Koss (7d) und Anna-Luzia Groben (8a) freuen. Im  gerade begonnenen Schuljahr wird im März eine neue Runde des beliebten Wettbewerbs starten, dann zum 19. Mal am KuBa!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 30 Juni 2015 10:02

ALP - Fortsetzung der guten Zusammenarbeit

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Pressefoto ALPAuch in diesem Jahr nahmen wieder naturwissenschaftlich interessierte Mädchen der Jahrgangsstufe 6 an von der Universität Koblenz angebotenen Workshops im Rahmen des Ada-Lovelace-Projektes (ALP)
teil.
Das ALP ist ein rheinlandpfalz-weites Mentorinnen-Netzwerk von Auszubildenden und Studentinnen der sog. MINT–Berufe und -Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), das Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl unterstützt.

Das ALP wird durch die Landesministerien (MIFKJF und MBWWK) und aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert.
Durch persönliche Informationen und Tipps, spannende Workshops und praktische Erfahrungen, die zum Staunen anregen, erleben Schülerinnen, wie kreativ und abwechslungsreich Berufe in Naturwissenschaft und Technik sein können. Gerade an Schulen sind die Chancen groß, Mädchen für naturwissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern und dieses Feld nicht alleine den Jungs zu überlassen. Damit können frühzeitig die Weichen für eine berufliche Orientierung in den MINT-Bereich gestellt werden, der aufgrund des herrschenden Fachkräftemangels die besten Möglichkeiten für junge Frauen bietet.
An der Universität Koblenz sind im Rahmen des ALP circa 20 Studierende als Mentorinnen (= Ratgeberinnen) aktiv. Sie besuchen Schulen in der Region und informieren Schülerinnen über ihr Studium bzw. ihre angestrebten Berufe und bieten spannende und interessante Workshops an. Schülerinnen können im Rahmen der ALP-Angebote ihre Fähigkeiten erproben, erweitern und feststellen, ob einer der vielen Berufe aus Naturwissenschaft und Technik nicht auch eine tolle Chance für sie sein könnte.
Diese Möglichkeit bietet sich auch in diesem Jahr wieder 18 Schülerinnen der 6. Klassen. Unter Anleitung von Mentorinnen wird gelötet, Wissenswertes über die Zusammensetzung von „Tütensuppen“ vermittelt oder ein Computer auseinander- und wieder zusammengesetzt. Viele spannende, oft verblüffend einfache Experimente und Rechenaufgaben zeigen, dass Mädchen und Technik unbedingt zusammenpassen und dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge keine Hexenwerke sind.
Die Schülerinnen zeigen sich stets von der Arbeit mit den Mentorinnen hellauf begeistert; sie alle schätzen die „tolle Atmosphäre“ und die Nähe zu den Studentinnen. „Ich finde das Projekt cool, weil man da viele Experimente machen kann“, „Es macht sehr viel Spaß und vor allem lernt man auch etwas dabei“ oder „Es sind immer tolle Themen, die wir durchnehmen“, so die Rückmeldungen der beteiligten Mädchen.  

Lernen einmal anders ist wohl das, was alle am Projekt Beteiligten so begeistert. Kleine Arbeitsgruppen und eine individuelle Betreuung zeigen den Mädchen, dass naturwissenschaftliche Themen und Fragestellungen nicht nur etwas für Jungs sind.

Donnerstag, 25 Juni 2015 13:58

Stärkung der Kooperation mit der Uni Koblenz

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mint15 07Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld und die Universität Koblenz-Landau haben ihre in den letzten Jahren gewachsene und in verschiedenen Fächern bereits regelmäßig praktizierte Zusammenarbeit manifestiert. Unter Beisein von Universitätspräsident Prof. Dr. Roman Heiligenthal wurden am 3. Juni die Kooperationsvereinbarungen zum einem Netzwerk unterzeichnet, dem auch 15 weitere Schulen der Region angehören. Es soll dazu beitragen, dass sich die universitäre Lehre und schulische Praxis noch enger verzahnen.
Das KuBa-Gymnasium soll als „Netzwerk Campus-Schule“ kontinuierlich und gleichberechtigt in vielfältigen Fragestellungen mit der Universität zusammenarbeiten.
Bisher werden von Schülerinnen und Schülern des KuBa-Gymnasiums regelmäßig Praktika in den Fächern Physik und Chemie sowie Veranstaltungen im Rahmen der Kinder-UNI auf dem Koblenzer Campusgelände der Universität durchgeführt. In Zukunft sollen über die MINT–Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik hinaus auch andere Fächer von der Zusammenarbeit profitieren.

Montag, 01 Juni 2015 12:48

Chemie-LK experimentiert an der Uni

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mint15 06Dank der engen Kooperation zwischen dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld und der Universität Koblenz-Landau hatten MINT-EC-Schüler erneut die Möglichkeit, in naturwissenschaftlichen Räumen des Instituts für Integrierte Naturwissenschaften auf dem Campus Koblenz zu experimentieren.
So besuchten 19 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Chemie der Jahrgangsstufe 12 zusammen mit ihrem Kursleiter Dr. Matthias Reichert Laborräume des Fachbereichs Chemie, wo spannende und abwechslungsreiche Versuche unter dem Titel „Geben und Nehmen – Chemie in der Mikrowelle“ von der Praktikumsleiterin, Dr. Nitsche, vorbereitet worden waren. Angeleitet durch ein Praktikumsskript führten die Oberstufenschülerinnen und -schüler Experimente mit verschiedenen Metallen und unter Zuhilfenahme von Mikrowellenöfen eigenständig durch, protokollierten ihre Beobachtungen und werteten die Versuche aus.
Wenngleich der Praktikumstag thematisch „lediglich“ eine Vertiefung der im Unterricht bereits behandelten Redoxchemie darstellte, so bewerteten die Schülerinnen und Schüler den Uni-Besuch doch als äußerst ertragreich, da sie in einem vorzüglich ausgestatteten Labor frei experimentieren konnten und vor allem die Versuche, bei denen Metalle und Legierungen mithilfe der Mikrowelle synthetisiert wurden, auf großen Anklang stießen.

Montag, 18 Mai 2015 11:47

Chemie-LK zu Gast bei Bayer

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LK CH Bayer AG 2015Mit der Bayer AG besuchte der Leistungskurs Chemie der Jahrgangsstufe 12 des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums einen der weltgrößten Chemie-Konzerne an seinem Hauptsitz in Leverkusen.
Die Exkursion startete im CHEMPARK Leverkusen, wo auf 480 Hektar knapp 30.000 Beschäftigte bei verschiedenen Unternehmen des Chemie- und Pharma-Bereichs tätig sind. Hier standen nun Führungen im Polycarbonat-Technikum von Bayer Material Science, der Polymer-Sparte des Unternehmens auf dem Programm. Dabei lernten die interessierten Leistungskurs-Schülerinnen und -Schüler die verschiedenen Verfahren der Kunststoff-Produktion nicht nur theoretisch kennen, sondern konnten den laufenden Betrieb, beginnend mit den bereitgestellten Ausgangsstoffen bis hin zu den fertigen Kunststoff-Bauteilen, direkt beobachten und dabei noch Details zu einzelnen Prozessschritten bei der kompetenten Führung erfragen.

Des Weiteren wurden den Schülern im Material-Prüflabor des Technikums anwendungsbezogene Problemstellungen aus dem Bereich der Automobilfertigung anschaulich vorgestellt, bei der Kunststoffe aufgrund ihrer Eigenschaften ebenfalls eine immer größere Bedeutung gewinnen und zunehmend Bauteile aus Metall und Glas ersetzen.
Im Anschluss an diese Werksführung folgte noch der Besuch des BayKomm, des Bayer-Kommunikationszentrums, in dem über die verschiedenen Aktivitäten des Konzerns in den Bereichen Health Care (Gesundheitswesen), Crop Science (Pflanzenbauwissenschaft) sowie Material Science (Materialwissenschaft) informiert wurde. Auch hier kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer äußerst kurzweiligen Führung durch verschiedene Themenräume, die aufgrund ihrer interaktiven Gestaltung zur aktiven Teilnahme einluden. So mussten etwa bei einem Gruppen-Quiz Fragen zum Thema Pflanzenschutz und Ernährung in Quiz-Show-ähnlichem Ambiente beantwortet werden, ein Wirkstoffmolekül war als 3D-Animation korrekt in das aktive Zentrum eines Proteins zu bringen und am Fitnessgerät oder im Fahrsimulator galt es das eigene Können unter Beweis zu stellen.
Aufgrund dieser vielen positiven Eindrücke wurde die Exkursion sowohl von Seiten der MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler als auch von ihrem begleitenden Kursleiter, Herr Dr. Reichert, als überaus gewinnbringend bewertet, was deutlich den Wert des Besuchs externer Lernorte im Zuge der schulischen Ausbildung aufzeigt.

Freitag, 08 Mai 2015 08:07

Physikpraktikum an der Uni Koblenz

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mint15 04Am 05. Mai war es wieder soweit. Einer guten Tradition folgend konnten auch in diesem Jahr Schüler des MINT-EC Gymnasiums Münstermaifeld in Begleitung ihres Fachlehrers Dr. Sebastian Schlund in den Physik-Praktikumsräumen des Instituts für Integrierte Naturwissenschaften (IfIN) der Universität Koblenz-Landau experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler des Physik-Leistungskurses 12 hatten hierbei einen ganzen Nachmittag lang die Gelegenheit, an verschiedenen Stationen zuvor ausgewählte Experimente zu den Themen Optik, Mechanik und Elektrizitätslehre durchzuführen.
Dabei wurden sie von engagierten Studenten unter Leitung von Herrn Juniorprof. Dr.  Christian Fischer betreut und unterstützt.
Dieses Praktikum findet nun schon seit 2010 regelmäßig im Rahmen einer Kooperation der Universität Koblenz-Landau und dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium statt und wurde von allen Beteiligten wieder als sehr gelungen bewertet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier am externen Lernort die Gelegenheit, in hervorragend ausgestatteten Laborräumen frei zu experimentieren und können sich intensiver mit Versuchen zu verschiedenen Themen auseinandersetzen, als dies im schulischen Rahmen möglich wäre.

Dienstag, 28 April 2015 12:02

IChO 2015

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ChemieolympiadePressefotoIm Mai des letzten Jahres startete die erste Auswahlrunde zur Internationalen Chemie-Olympiade (IChO) 2015, dem sicherlich renommiertesten, alljährlich stattfindenden Chemie-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Dieser besteht aus vier Auswahlrunden, an deren Ende die vier besten „Nachwuchschemiker“ ermittelt worden sind, die Deutschland dann bei der Internationalen Chemie-Olympiade vertreten.
An der ersten Runde nahm aus der Reihe der „KuBaNer“ Fabian Junglas, der zu diesem Zeitpunkt den Chemie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 besuchte, teil.

Im Zuge dieser Auswahlrunde bearbeitete er anspruchsvolle Aufgaben aus allen Bereichen der Chemie, die teilweise weit über die Lehrplaninhalte des Faches hinausgingen, in Heimarbeit. Aufgrund seiner guten Leistungen hierbei qualifizierte er sich daraufhin für die zweite Auswahlrunde, bei der wiederum komplizierte Fragestellungen aus der Chemie, die durchaus auf Universitätsniveau eines Grundstudiums des Faches rangierten, als Hausarbeit zu lösen waren. Zwar gelang es Fabian wegen seines großen Engagements in dieser Auswahlrunde in die Riege der deutschlandweit 200 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorzustoßen, jedoch reichte es leider nicht zu einer Platzierung unter den besten 60, die zu der dritten Runde zugelassen wurden.
Aufgrund der gezeigten Leistungen erhielt Fabian allerdings, neben einer Urkunde des IChO-Komitees und eines Buchgutscheins des Verbands der Chemischen Industrie, noch anerkennende Gratulationen von Seiten der Schulleiterin, Frau Dazert-Balthasar, und seines Chemie-Kurslehrers, Herr Dr. Reichert.
Zwar wird Fabian bei der Chemie-Olympiade in diesem Sommer in Baku (Aserbaidschan) nun nicht dabei sein, jedoch wird er es erneut versuchen, wenn 2016 das Ziel Kasan (Russland) heißt.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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