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2018

2018 (18)

Sonntag, 24 Februar 2019 18:20

Möglichkeiten der Studienfinanzierung

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Siekmann 18Kurz vor dem Start ihrer schriftlichen Abiturprüfungen kam die Jahrgangsstufe 13 in diesem Schuljahr in den Genuss einer exklusiven Veranstaltung. So informierte der KuBa-Alumnus Florian Siekmann den aktuellen Abiturjahrgang über Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums.
Florian Siekmann, der nach seinem Abitur 2014 ein Studium der Chemie und Biochemie an der LMU München aufgenommen hatte, konnte aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten sowohl in der dortigen Studierendenvertretung, u.a. als Geschäftsführer, als auch als Mitglied des Senats und Hochschulrats der LMU mit aktuellen Zahlen und Expertenwissen zu Miet- und Lebenshaltungskosten zahlreicher Universitätsstädte sowie zu Möglichkeiten einer Studienfinanzierung aufwarten. Neben der Fördermöglichkeit durch BAföG, legte er dabei einen besonderen Fokus auf die Vorstellung der großen Begabtenförderungswerke und Stiftungen, die in Deutschland Stipendien vergeben, wobei er hierzu, auch aus persönlicher Erfahrung sprechend, sowohl das Finden eines passenden Stipendiums, als auch das Auswahlverfahren sowie die Stipendienhöhen detailliert vorstellte. So erhielten die zukünftigen Abiturienten einen äußerst fundierten Einblick in die Welt der finanziellen Begleiterscheinungen, die ein Studium mit sich bringt.
Das KuBa dankt Florian Siekmann ganz herzlich und wünscht ihm für sein Masterstudium an der LMU München sowie für seine Abgeordnetentätigkeit im Bayerischen Landtag alles Gute!

Sonntag, 24 Februar 2019 18:17

Entscheidungshilfen für die Oberstufe

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Alumin 18Eingebettet in einer Reihe verschiedener schulischer Informationsangebote im Hinblick auf den Übertritt in die gymnasiale Oberstufe, berichteten sechs KuBa-Alumni den Schülerinnen und Schülern der aktuellen Jahrgangsstufen 9 und 10 von ihren Lebenswegen und Erfahrungen nach dem Abitur. Im Fokus der einzelnen Werdegänge stand dabei jeweils, inwieweit die Oberstufenschulzeit im Allgemeinen sowie die Kurswahl im Speziellen Einfluss auf die individuelle Karriere genommen haben.
So habe sich Marius Gumpert (Abitur 2012), derzeit stv. Filialleiter eines Kreditinstituts in Münstermaifeld, trotz der einen oder anderen zu nehmenden Hürde in der Oberstufe nicht von seinem fest ins Auge gefassten Ziel „Abitur“ abbringen lassen, auch wenn dieses für die absolvierte Ausbildung zum Bankkaufmann keine zwingende Voraussetzung darstellte. Für seinen im Laufe der Jahrgangsstufe 12 gefassten Berufswunsch sei zwar seine Leistungskurswahl rückblickend auch nur bedingt hilfreich gewesen, ganz im Gegensatz zur erhaltenen breiten Allgemeinbildung sowie der Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten.
Dagegen empfand Matthias Justen, der nach seinem Abitur 2013 zunächst zwei Jahre mit Reisen verbrachte und anschließend zwei Jahre eine Tätigkeit als Rettungssanitäter ausübte, die Wahl des Biologie- und des Englisch-Leistungskurses als persönlich gewinnbringend, zumal er beides bei seinem 2017 aufgenommenen Medizinstudium in Rumänien nun tagtäglich gebrauchen könne. In der Rückschau gab er den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, die Oberstufe mit dem nötigen Ernst und Engagement in Angriff zu nehmen, da er selbst bei stärkerer Beherzigung dieser Tipps sicherlich einen leichteren Start ins Studium gehabt hätte.
Dieselben Töne schlug Kevin Papierok (Abitur 2014) an, der sich durch die Oberstufe am KuBa und insbesondere in seinen Leistungskursen Mathematik und Physik sehr gut auf sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der RWTH Aachen vorbereitet sah, rückblickend jedoch davor warnte, die Oberstufenschulzeit nicht zugunsten beruflicher Nebentätigkeiten zu kurz kommen zu lassen.
Ein zweiter KuBa-Abiturient des Jahres 2014, Florian Siekmann, hatte ebenfalls seine Leistungskurswahl an seinen Interessen ausgerichtet und konnte den Schülerinnen und Schülern berichten, dass ihm zunächst die Chemie- und Mathematik-Leistungskurse im Studium der Chemie und Biochemie an der LMU München sehr hilfreich gewesen wären, zudem aber auch der Sozialkunde-LK, da er parallel zum Studium noch stark (universitäts-) politisch engagiert und seit Herbst dieses Jahres als bayerischer Landtagsabgeordneter tätig sei.
Ohne konkreten Bezug zu ihrem Studium der Wirtschaftspsychologie, zunächst an der Hochschule Harz in Wernigerode, anschließend an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach, sah dagegen Daphne Will (Abitur 2016) ihre LK-Wahl. Sie habe Chemie, Französisch und Sozialkunde aus reinem Interesse gewählt, wohingegen sich ihr Studien-/Berufswunsch erst nach dem Abitur manifestiert habe. Trotzdem nützten ihr die erlernten Arbeitsweisen in der Oberstufe für ihr Studium sehr.
Ein etwas kritischeres Bild zeichnete Nina Streit (Abitur 2017), die ihrer Englisch-LK-Wahl wenig Positives abgewinnen konnte. Förderlich für ihren Zugang zur Fremdsprache sei eher ein USA-Aufenthalt nach dem Abitur gewesen. Trotzdem denke auch sie gerne an ihre Oberstufenzeit am KuBa und an außerunterrichtliche Aktivitäten wie etwa die von ihr geleitete Tanz-AG zurück. Gerade diese haben sie in ihrem Berufswunsch, der Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei einer renommierten Konzert-Agentur in Hamburg, bestärkt.
Einhellig war dagegen wieder das Resümee der Alumni: Man solle sich bei der Kurswahl vor allem von seinen Interessen leiten lassen und die Oberstufe mit dem nötigen Engagement bestreiten. Die aufmerksamen Neunt- und Zehntklässler zeigten ihr Interesse an der Veranstaltung durch eine Vielzahl differenzierter Nachfragen und bewerteten im Nachgang die Berichte der Ehemaligen als interessante und hilfreiche Unterstützung bei der eigenen Entscheidungsfindung.

Samstag, 05 Januar 2019 19:27

Herzlichen Dank für das Interesse am Infotag

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Infotag 18Die Schulgemeinschaft des KuBa bedankt sich bei allen Kindern und deren Eltern für ihren Besuch unseres Infotages. Wir haben uns sehr über das große Interesse an unserem Unterricht sowie den außerunterrichtlichen Aktivitäten unserer Schule gefreut!
Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, insbesondere den Schülerinnen und Schülern unserer Jahrgangsstufe 13, die in bewährter Weise für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Samstag, 05 Januar 2019 19:00

Stadtführung durch Münstermaifeld

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Stadtführung5 18Kurz vor den Herbstferien war es soweit. Alle Fünftklässler gingen auf Erkundungstour durch die Stadt Münstermaifeld.
Die Klasse 5c berichtet: Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir unseren Stadtführer Manfred Becker. Er war selbst einmal Lehrer an unserer Schule und kennt alle Tricks, um die Schüler bei Laune zu halten. Manfred Becker erzählte uns viel Interessantes über Münster-maifeld und zeigte uns Orte, die selbst unsere Mitschülerinnen und Mitschüler aus Münster-maifeld noch nicht kannten.
So starteten wir in einem alten Keller mitten in der Stadt. Dort befindet sich eine anschauliche Ausstellung zur Entwicklung von Münstermaifeld. Wir diskutierten mit Manfred Becker über die beste Strategie zur Abwehr von Feinden an der Stadtmauer und lernten an einem Modell, wie es die Menschen früher geschafft haben, die imposante Stiftskirche St. Martin und St. Severus zu errichten. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. In der Stiftskirche bestaunten wir einen Taufstein, der mehrere Tonnen wiegt und per Schiff von Belgien nach Münstermaifeld transportiert wurde. Der Taufstein hat einen Kupferdeckel, der schon öfters gestohlen wurde. In der Kirche standen einmal 36 Altäre und wenn man sich beim Gottesdienst nicht gut benahm, wurde man in ein kleines Gefängnis neben dem Hauptaltar gesperrt. Leider konnten wir diesen Raum nicht betreten, jedoch besuchten wir später den Eulenturm, den Höhepunkt unserer Führung. Er war einst Gefängnis, Wachstation und Kanonenturm. Mit Taschenlampen kletterten wir die dunkle, steile und sehr enge Treppe empor. Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Aus-blick über das Maifeld und entdeckten eine Liste von Hexenverbrennungen. Zum Glück sind diese Zeiten auf dem Maifeld vorbei!
Außerdem fanden wir es super, dass unsere Paten dabei sein konnten. Sie trugen uns sogar Huckepack von Station zu Station und waren danach erschöpft, aber genauso glücklich wie wir.

Samstag, 05 Januar 2019 18:51

Kollegenausflug 2018

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Kollegenausflug 18Zu Beginn des neuen Schuljahres starteten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zu einer gemeinsamen Unternehmung.
Zum Auftakt fand in unserem Schulpark ein gemeinsames „Kuchenpicknick“ mit selbstgebackenen Leckereien statt. Dann ging es zur Burg Eltz, wo eine Führung durch die Burg durch einen ehemaligen Schüler unserer Schule stattfand. Die Castellanin Frau Nelius ließ es sich nicht nehmen, als ehemalige Schülerin des KuBa-Gymnasiums die Lehrergruppe zu begrüßen. Abschließend ging es zu einem Restaurant in Brohl, wo ein Abendessen eingenommen wurde. So konnten sich alte und junge Kolleginnen und Kollegen, die neu an unserer Schule sind, ganz ungezwungen kennenlernen. Ein herzliches Dankeschön an unseren Personalrat, der das alles bestens organisiert hat.

Samstag, 05 Januar 2019 18:47

ADAC Aktion "Achtung Auto" für die fünften Klassen

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AchtungAuto 18Wie in den vergangenen Jahren wurde auch in diesem Jahr zu Schuljahresbeginn die ADAC Aktion "Achtung Auto" für die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen 5a bis 5e auf dem Feuerwehrgelände in Münstermaifeld durchgeführt. Die Kinder wurden von ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern begleitet, ein Fachmann des ADAC übernahm dann die Leitung des Programms, dessen Ziel es war, die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und sie zu einem angemessenen Verhalten als Verkehrsteilnehmer zu erziehen.
Dies wurde durch das Auswerten von vorher durchgeführten Mitmach - und Laufspielen ermöglicht, bei denen die Schülerinnen und Schüler mit viel Elan dabei waren und die Länge des eigenen Bremsweges unter verschiedenen Voraussetzungen erfahren konnten. Aus Reaktionsweg und Bremsweg wurde schließlich der Anhalteweg ermittelt.
Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler noch eine Vollbremsung bei 30 km/h in einem Fahrzeug des ADAC erleben, wobei zunächst getestet wurde, ob die Kinder noch eine Sitzerhöhung benötigten. Dies war mit wenigen Ausnahmen der Fall (Körpergröße unter 1,50m oder jünger als 12 Jahre). Inhaltlich wurde diese praxisnahe Übung durch eine Nachbereitung im Unterricht gefestigt.

Samstag, 05 Januar 2019 18:42

Berlinfahrt 2018

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Berlin 18Bei bestem Sommerwetter brachen die drei 10. Klassen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in der zweiten Schulwoche mit knapp 90 Schülerinnen und Schülern und sechs betreuenden Lehrkräften nach Berlin auf.
Zu Fuß versuchte man sich in den ersten drei Tagen einen Überblick über die Innenstadt zu verschaffen und dabei möglichst viele kulturelle Highlights unserer Hauptstadt in den Blick zu nehmen.
So galt es, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, das imposante Regierungsviertel sowie das Brandenburger Tor oder den Gendarmenmarkt zu bestaunen. Beim Besuch des Holocaust-Mahnmals, der Ausstellung „Topographie des Terrors“ und der Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem ehemaligen Stasi-Gefängnis, setzten sich die Schülerinnen und Schüler aber auch mit bedrückenden Themen der deutschen Vergangenheit auseinander.
Einen Einblick in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und Informationen zum Reichstagsgebäude erhielten die Klassen bei ihrem gemeinsamen Besuch im Bundestag. Hier bekamen sie auch die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil. Im Anschluss daran wurde die architektonisch spannende Reichstagskuppel besucht und das 360 Grad Panorama über Berlin genossen. Abgerundet wurde der Besuch im Deutschen Bundestag mit einem Mittagessen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses.
Im Hinblick auf die vielfältigen Möglichkeiten in Berlin und die unterschiedlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler hatten diese am vorletzten Tag der Reise die Möglichkeit, aus verschiedenen Programmpunkten auszuwählen. So erkundete eine Gruppe architektonisch bedeutende Stadtviertel Berlins sowie das jüdische Museum mit dem außergewöhnlichen, dekonstruktivistischen Gebäude von Daniel Libeskind. Eine andere Gruppe besuchte hingegen die Gedenkstätte des ehemaligen KZ-Sachsenhausen, in dem bis zu seiner Auflösung im Jahr 1950 ca. 60.000 Menschen inhaftiert waren. Eine dritte und vierte Gruppe machte sich mit Fahrrädern auf den Weg und erkundete Potsdam in der einen, die Berliner Mauer in der anderen Gruppe.
Fußläufig nur wenige Minuten von der Unterkunft entfernt, in unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs, konnte man das internationale Straßentheaterfestival „Berlin lacht!“ besuchen, bei dem Künstler mit Straßentheater oder Musik für gute Unterhaltung sorgten. Ein gelungener Abschluss für eine facettenreiche Klassenfahrt.

Samstag, 05 Januar 2019 18:39

Einschulung der neuen KuBaner

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KuBa5 18Am zweiten Schultag nach den Sommerferien war es auch für die neuen Fünftklässler endlich so weit. Am Dienstag, den 7. August 2018 wurden die fünf neuen fünften Klassen feierlich in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Ein ökumenischer Schulgottesdienst, gestaltet von Gemeindereferentin Renate Schmitt, Martin Müller, Stefanie Grunert und Ilka Leberig, eröffnete diesen besonderen Tag unter dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“. Dabei sprachen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b den Neuankömmlingen Mut und Zuversicht für ihren neuen Lebensabschnitt zu. Musikalisch wurden sie dabei unterstützt von den Klassen 6a und 6d unter der Leitung von Marcus Junglas und Stefan Grober.
Getreu dem Motto des Gottesdienstes waren die sechsten Klassen und ihre Klassenlehrer auch bei der Begrüßung der neuen Mitschüler und Mitschülerinnen in der Sporthalle zur Stelle, um sie mit kurzen Auftritten willkommen zu heißen und ihnen die Ankunft an der neuen Schule so schön wie möglich zu gestalten.
Nachdem die neue Schülerschaft auch ganz offiziell durch den stellvertretenden Schulleiter Ralf Thielen herzlich am Kurfürst-Balduin-Gymnasium willkommen geheißen wurde, teilte Orientierungsstufenleiterin Iris Hoffmann die Klassen ein und die Kinder lernten endlich ihre neuen Klassenkameraden und Klassenkameradinnen sowie ihren neuen Klassenlehrer bzw. ihre neue Klassenlehrerin kennen.
Während des ersten Kennenlernens ihrer Kinder in den jeweiligen Klassenräumen erhielten die Eltern Informationen zu verschiedenen Themen und Angeboten am KuBa-Gym, wie Orientierungsstufentheater, Methodentraining, PROPP, Leseförderung, Theater, BIG-Band, Gesundheitserziehung usw.
Am Mittag fanden sich die neuen Fünftklässler wieder bei ihren Eltern in der Turnhalle ein und wurden mit spürbarer Vorfreude auf die kommenden Tage an der neuen Schule verabschiedet.

Sonntag, 04 November 2018 20:48

Verabschiedung langjähriger Kollegen am KuBa

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Verabschiedung18Am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedete das Kollegium des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen einer Feierstunde mit Franz Esser und Harald Löffler zwei langjährige Kollegen, die in ihrer jahrzehntelangen Dienstzeit jeder auf seine eigene Art und Weise das Schulleben des Gymnasiums mitgestaltet, dabei bereichert und geprägt haben, in den verdienten Ruhestand.
Franz Esser unterrichtete nach seinem Studium an der Universität Köln und einer fast 10jährigen Tätigkeit am Gymnasium auf dem Asterstein seit 1989 seine Fächer Erdkunde und Sport am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Dabei war er den ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern immer warmherzig zugewandt. Franz Esser zeigte jederzeit große Bereitschaft, sich zu engagieren. Er war stets sehr kollegial und persönlich zurückhaltend, da es ihm immer um die Sache und nie um Selbstdarstellung ging. Bei Klassenfahrten, Karnevalsfeiern, Projekttagen sowie Schulfesten konnten sich die Kolleginnen und Kollegen auf seine Unterstützung in jeglicher Hinsicht verlassen. Im Fachbereich Sport koordinierte und gestaltete er die im Januar für die Jahrgangsstufe 11 stattfindende Fitnesswoche. Im AG-Bereich hat er viele Jahre lang gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Hippert Schülerinnen und Schüler zum Rudern geführt und durch die intensive Förderung besonders begabter Ruderinnen und Ruderer das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in diesem Bereich weit über das Maifeld hinaus bekannt gemacht. Doch auch interessierten Kolleginnen und Kollegen gab er beim Lehrerrudern die Gelegenheit, diesen Sport kennen zu lernen und auszuüben. Privat ist Franz Esser ein Genussmensch und Hobbykoch, wovon auch das KuBa in vielerlei Hinsicht profitieren konnte. Von Beginn an engagierte er sich in der Arbeitsgemeinschaft „Gesunde Schule“ und der daraus entwickelten Gestaltung des Angebotes der Cafeteria. Aufgrund seines außerordentlichen Engagements konnte die Cafeteria unter seiner Leitung und mit der unentgeltlichen Hilfe von Müttern und Vätern aus der Elternschaft im letzten Jahr seiner Dienstzeit sehr erfolgreich zu neuem Leben erweckt werden. Auch Schülerinnen und Schülern brachte er immer wieder im Rahmen der Fitnesswoche oder bei Projekttagen und Schulfesten Grundregeln einer gesunden Ernährung sowie die damit zusammenhängende Zubereitung der Speisen näher. Weiterhin engagierte er sich im Projekt „Gesundheitsmanagement“, aus dem nicht zuletzt Studientage für das Kollegium entstanden, bei deren Vorbereitung und Durchführung er sich immer gewinnbringend einbrachte.
Bereits seit 1981 unterrichtete Harald Löffler Musik am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Dabei ist bzw. war er in seinem Leben immer eng mit der Musik verbunden. Nach seinem Studium der Musikwissenschaft und Musikerziehung an der Universität Mainz war er Dozent einer Klavierklasse am Musikseminar Güntzel in Wiesbaden, bevor er sein Referendariat am Studienseminar Mainz absolvierte. Zum Schuljahr 1981/1982 nahm er seine Unterrichtstätigkeit als Studienrat am KuBa auf, im Jahr 1990 wurde er zum Oberstudienrat befördert.        
Fast 40 Jahre hat Harald Löffler die musikalische Entwicklung am Kurfürst-Balduin-Gymnasium geprägt. In seinem Unterricht legte er Wert auf ein hohes fachliches Niveau mit einer guten Beherrschung des musiktheoretischen Basiswissens. Wichtig war ihm auch die Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler beim Inszenieren von Szenen aus Opern und Musicals sowie beim Choreographieren von Tänzen. Konzentration und Rhythmusgefühl der Schülerinnen und Schüler förderte er insbesondere durch das Klassenmusizieren mit „Boomwhackers“ (auf Tonhöhen abgestimmte Plastikröhren). Harald Löffler hatte immer einen Blick für Talente. So bewunderte er einmal das „Posaunengesicht“ eines Kollegen, der dann tatsächlich durchaus erfolgreich das Instrument im Rahmen der Blechbläser AG erlernte. Lange Jahre hatte er die Leitung der Big Band des Gymnasiums inne. Bei intensiven Proben stellte er höchste Ansprüche an die Bandmitglieder, was in fulminanten Konzerten mündete, bei denen die Big Band durch ihr professionelles Können bestach. Mit den großen Aufführungen, aber auch mit der Nachwuchsarbeit hat Harald Löffler entscheidenden Einfluss auf das musikalische Aushängeschild des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums gehabt. Dabei ging es ihm nie um Selbstinszenierung, sondern um die bestmögliche musikalische Entwicklung der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler, von denen nicht wenige auch ihre berufliche Zukunft in diesem Bereich fanden. So musizierten Daniel Ackermann (Trompete) und Daniel Seemann (Posaune), früher herausragende Musiker der KuBa-Big Band, heute Berufsmusiker, als Überraschungsgäste bei der Verabschiedungsfeier und begeisterten als fulminantes Jazz-Duo, begleitet von Iwo Iwanow (Gitarre). Im Kollegium stand Harald Löffler stets für seine Meinung und seine Überzeugung ein, dies aber eher im kleinen Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen oder der Schulleitung.          
Der stellvertretende Schulleiter Ralf Thielen dankte auch im Namen des Kollegiums Franz Esser und Harald Löffler für die langjährige wertvolle Arbeit am KuBa und wünschte Glück, Zufriedenheit und insbesondere Gesundheit für die neue Lebensphase, verbunden mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Nicht zuletzt richteten der Personalrat sowie die Fachkonferenzleiter der Fächer, welchen die Verabschiedeten angehörten, viele persönliche Worte und gute Wünsche an die beiden Kollegen.

Sonntag, 04 November 2018 10:12

Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs

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VorlesewettbewerbZwar findet in diesem Jahr der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiierte Vorlesewettbewerb schon zum 59. Mal statt, von seiner Attraktivität hat er allerdings nichts eingebüßt.
Mehr als 600 000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen nehmen auch dieses Jahr wieder über verschiedene Etappen (Klassen-, Schul-, Kreis- bzw. Stadt-, Bezirks- und Landesentscheide) daran teil. Die Abschlussveranstaltung mit dem Treffen aller Landessieger und dem Finale wird am 20. Juni 2018 in Berlin stattfinden.
Nachdem im Februar Felicitas Welter vom Kurfürst-Balduin-Gymnasium aus Münstermaifeld den Kreisentscheid Mayen-Koblenz erfolgreich gewonnen hatte, nahm sie im April am Bezirksentscheid in der Stadtbibliothek Koblenz teil.
Dort stellten die sieben Kreissiegerinnen und vier Kreissieger in einer spannenden Leseveranstaltung ihr Können unter Beweis. Leiter der Jury und Moderator der Veranstaltung war der Buchhändler Ernst Heimes, der es v.a. mit der Lesezeit besonders genau nahm und dessen Wecker beim Wahltext nach exakt drei bzw. beim Fremdtext nach exakt zwei Minuten plärrte und so mehr als ein Mal in den Schlusssatz hineingrätschte oder sogar die Pointe des Lesetextes zerstörte. Nichtsdestotrotz gingen die Schülerinnen und Schüler mit diesem Umstand erfreulich souverän um. Die selbst ausgewählten Texte wurden alle auf einem sehr hohen Niveau vorgetragen und auch das Lesen eines unbekannten Textabschnittes aus dem Buch „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe war für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen trotz einiger schwieriger Formulierungen kein größeres Problem.
Am Ende ging es nur noch um Nuancen in der Leseleistung, die bei der Entscheidung der Jury zum Tragen kamen. So überzeugten die beiden Siegerinnen Carla Haeder (Franziskus Gymnasium Nonnenwerth, Remagen) und Diana Vanscheidt (Sophie-Hedwig-Gymnasium im Schulzentrum Diez) durch ihre gekonnte Interpretation der Texte, angemessenes Sprechtempo und sinnvolle Betonung aus den Büchern „Die blauen und die grauen Tage“ von Monika Feth und „Amelie rennt!“ von Natja Brunckhorst.
Felicitas Welter las aus einem Buch, das ihr Vater ihr empfohlen hatte: „Das Rote U“ von Wilhelm Matthießen. Neben Erich Kästners „Emil und die Detektive“ ist es die meistgelesene Detektivgeschichte der 1930er Jahre. Gewonnen hat sie trotz überzeugender Gesamtleistung leider nicht, doch eines wird der betreuenden Lehrerin Stefanie Grunert noch lange in Erinnerung bleiben, nämlich dass sie den langen Namen jenes sympathischen Heldens ihrer Kindheitslektüre so fehlerfrei wie flüssig vortrug: Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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