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2019

2019 (6)

Samstag, 10 August 2019 06:28

Verhextes KuBa

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Hexe 19In diesem Jahr verhexte die Unterstufentheater-AG ihr Publikum mit zwei Aufführungen des Theaterstücks „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Dem Charakter des Stückes entsprechend waren ganze Familien der Einladung des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums gefolgt und so versammelten sich die jüngsten Gäste auf dem Fußboden vor der Bühne des vollbesetzten Alten Musiksaals und verfolgten mit großen Augen das Geschehen.
Die kleine Hexe (Charlotte Steiner / Leana Berenz) sucht Rat bei ihrem Raben Abraxas (Felicitas Welter / Natalia Krechel), da sie zusammen mit den alten Hexen auf dem Blocksberg tanzen möchte. Aufgrund ihrer erst 127 Jahre ist sie jedoch zu jung dazu. Anstatt auf ihren Raben zu hören, schleicht sie sich heimlich auf den Blocksberg, wo sie natürlich entdeckt und auf Verlangen der Hexe Rumpumpel (Carolin Gerhard / Alena Röser) bestraft wird. Die Oberhexe (Merle Scheunert / Emma Isaak), die über das Vergehen der kleinen Heye richtet, nimmt ihr als Strafe den Besen ab, so dass die kleine Hexe drei Tage und Nächte zu Fuß laufen muss. Dennoch kommt die kleine Hexe mit hoffnungsvollen Nachrichten zu ihrem Raben zurück. Sollte es ihr gelingen, innerhalb eines Jahres eine gute Hexe zu werden, darf sie trotz ihrer Jugend in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg tanzen.
Nun lernt die kleine Hexe das Hexenbuch in- und auswendig, außer freitags, an diesem Tag ist das Hexen verboten. Aber zu einer guten Hexe gehört noch mehr, was die kleine Hexe unter strenger Aufsicht ihres Rabens auch befolgt. Sie zaubert Wind, damit die Holzsammlerinnen mit vollen Körben nach Hause gehen können, verhext den Revierförster (Max Drefs), damit das Holzsammeln nicht verboten wird, zaubert Duft an die Papierblumen eines armen Mädchens (Mira Molitor / Fiona Webler), so dass dieses alle Blumen verkaufen kann, hext dem Maronimann (Anna Naarmann / Emil Pfennigsdorf) den Schnupfen weg und schließlich hext sie an einem Freitag für zwei kleine Kinder, Thomas (Luisa Brungs) und Vroni (Klara Spies), um deren Schneemann (Leo Böhler) vor bösen Jungs zu verteidigen. Im Frühling hilft die kleine Hexe den beiden Geschwistern erneut, indem sie auf dem Schützenfest die Schützen verzaubert, damit sie den als Preis ausgesetzten Ochsen der beiden Kinder (Nikola Hilger und Anna-Lena Weckbecker) nicht gewinnen.
Mit reinem Gewissen geht die kleine Hexe nach einem Jahr auf den Blocksberg, um sich von der Oberhexe prüfen zu lassen. Die kleine Hexe erfüllt alle gestellten Aufgaben, aber die Hexe Rumpumpel hat sie das ganze Jahr über beobachtet und berichtet von ihren Taten. Es stellt sich heraus, dass man nur eine gute Hexe sein kann, wenn man Böses geschehen lässt. Somit wird die kleine Hexe wieder bestraft und nicht zum Tanz zugelassen. Aber die kleine Hexe hat einen Plan. Für das Feuerholz hext sie alle Besen der großen Hexen herbei, als Anzünder benutzt sie die Hexenbücher und der letzte Zauberspruch sorgt dafür, dass die anderen Hexen ihre Zauberkraft verlieren und sie somit die einzige Hexe ist, die als gute Hexe Gutes hext.
Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler hatten das Stück mit Doppelbesetzung das ganze Jahr über unter der Leitung von Beate Falterbaum und Anke Sattler intensiv geprobt und sowohl das Bühnenbild als auch die aufwändige Kostümierung, insbesondere mithilfe der Eltern, liebevoll gestaltet. Einen großen Beitrag zum Gelingen der Aufführung leisteten das Schminkteam, in dem sich Anna Geiermann sehr engagierte, und Noah Götten, der für das passende Licht und den Ton sorgte. Das begeisterte Publikum belohnte die jungen Akteurinnen und Akteure mit viel Gelächter und tosendem Applaus.

Samstag, 10 August 2019 06:17

“Do you hear the people sing?”

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Frühlingskonzert 19... Das war die alles entscheidende Frage, die das große Finale des diesjährigen Frühlingskonzerts des KuBa-Chores am Samstag, dem 25. Mai 2019 einläutete.
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen hatten die über 50 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Musiklehrer Ulrich Bauer in die bis auf den letzten Platz besetzte Stadthalle Münstermaifeld eingeladen und eröffneten den Abend passend mit dem traditionellen Einzugslied, dem Kanon „Spring“. Nach einer kurzen Begrüßung ging es weiter mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „O Täler weit, o Höhen“ für Chor a cappella, bei dem die Stimmgewalt des gesamten Chores gleich zu Beginn eindrucksvoll zum Tragen kam. Nach einem ersten Ausflug in die Popmusik der vergangenen Jahrzehnte („Streets of London“ und Michael Jacksons „Heal the World“ – hier glänzten Johanna Hommes, Philipp Roden, Hendrikje Wolf und Bryan Fuhrmann mit Soli) folgte mit Elton Johns „Your Song“ eine Uraufführung, hatte Ulrich Bauer diesen Song doch eigens als Duett für Alina Schnorpfeil und Bryan Fuhrmann arrangiert und nun erstmals zur Aufführung gebracht.
Der Kammerchor, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie den Ehemaligen, nahm das Publikum anschließend mit in die Zeit der Renaissance und präsentierte vier Stücke, die auch Shakespeare und Queen Elizabeth I. so schon gehört haben könnten, bevor die Bühne ganz Justine Scholl gehörte, die die Zuhörer mit einer berührenden Version des Songs „No Angel“ von Birdy verzauberte.
Eine gänzliche andere Stimmung verbreitete anschließend der gesamte Chor mit dem Filmklassiker „Singin’ in the Rain“ (Solo: Melanie Ritschdorff), der – obwohl aus dem Jahre 1929 stammend – bis zum heutigen Tag ein echter Klassiker ist und das Publikum fröhlich mitwippen ließ, sowie dem im Original rein instrumentalen „Take Five“. Wer sich schon einmal an einem 5/4-Takt versucht hat, weiß um die Schwierigkeit dieses Stücks, die vom Chor aber wunderbar leicht klingend mehr als erfolgreich gemeistert wurde. Mit dem Queen-Meisterwerk „Bohemian Rhapsody“ verabschiedete sich das Ensemble mit einem absoluten Highlight des Abends anschließend in die Pause.
Rund 20 Minuten und die ein oder andere Erfrischung später wurde es romantisch mit der Liebesballade „Somewhere Only We Know“, die der Jugendchor (Solo: Marius Schmitz) überzeugend zart und dennoch kraftvoll interpretierte. Mit „Cups“ aus dem Film Pitch Perfect folgte direkt ein weiterer Höhepunkt: Hier wurde ein eigentlich recht unbekannter Country-Song mit einem charakteristischen Rhythmus unterlegt, der – von Bechern („Cups“) gespielt – dem Song weltweit zu großer Berühmtheit verholfen hat und nun auch das Maifelder Publikum begeisterte. Zu Recht gab es für diese Darbietung tosenden Applaus.
Einer der erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres, der Musikfilm „The Greatest Showman“ – eine Hommage an den Zirkuspionier P. T. Barnum –, hatte mit drei Stücken ebenfalls großen Anteil am Konzertprogramm. Marius Schmitz glänzte zunächst mit der Powerballade „Never Enough“, bevor der große Chor zunächst „A Million Dreams“ (Solo: Gregor Loosen) und anschließend den mit einem Golden Globe und einer Oscarnominierung geadelten Song „This is Me“ (Solo: Lisa Gärtner, Johanna Rennau und Sara Westenberg) erneut stimmgewaltig präsentierte.
Es folgte Lea Wagner mit einer gefühlvollen Interpretation von Sam Smiths „Too Good at Goodbyes“, begleitet von Pia Christmann am Klavier, bevor der große Chor mit einem Querschnitt aus dem Musical-Epos „Les Misérables“ (Solo: Alisha Scholl, Lilly Michels, Johanna Rennau, Louisa Heibert, Gregor Loosen und Bryan Fuhrmann) von Claude-Michel Schönberg das offizielle Programm des Abends beendete.
Schulleiterin Christiane Hofmann zeigte sich tief beeindruckt von der Leistung dieser „generationsübergreifenden Gemeinschaft“ und dankte den Schülerinnen, Schülern und Ehemaligen sowie insbesondere Chorleiter Ulrich Bauer für ihr großes Engagement. Besondere Erwähnung fand hier auch der ehemalige Schüler des KuBa Florian Wilbert, der den Chor wunderbar ausdrucksstark und stimmungsvoll am Klavier durch den Abend begleitet hatte. Auch das Publikum war nachhaltig begeistert und entließ das Ensemble nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Und so erklang es schließlich noch einmal: „Do you hear the people sing?“ Wir haben es gehört. Und wie.

Samstag, 10 August 2019 05:58

Am Kuba regiert der Geiz

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Geizige 19Am ersten Freitag und Samstag im April hatte die Theater AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums zu ihrer zweiten Aufführung in diesem Jahr in die Stadthalle eingeladen. Dieses Mal stand die Komödie „Der Geizige“ von Molière auf dem Programm.
Und so fanden sich die zahlreich erschienenen Theaterfans im 17. Jahrhundert im Hause Harpagons (Oliver Meiner) wieder, in dem der Geiz die Tagesordnung bestimmt. Harpagon treibt es auf die Spitze, als er seine beiden Kinder Cléante (Tobias Uth) und Elise (Samira Christmann) ungefragt an verwitwete Reiche reiferen Alters mit dem Ziel der Vermögensvermehrung verheiraten möchte. Er selbst hingegen beabsichtigt, die an ein entbehrungsreiches Leben gewohnte Mariane (Tara Zerwas) zu ehelichen, ohne zu wissen, dass sich zwischen Cléante und Mariane eine Liebesbeziehung entwickelt hat.    
Durch Zufall hat Cléante erfahren, dass sein Vater in Besitz einer stattlichen Geldsumme ist, die er aufgrund seiner panischen Angst vor Diebstahl in einer Schatulle im Garten vergraben hat. Als Harpagon trotz des Wissens um die Beziehung seines Sohnes zu Mariane keinen Abstand von seinen Heiratsplänen nehmen möchte, entwendet Cléantes Diener La Flèche (Jakob Bergmaier) in seinem Auftrag die kostbare Schatulle. Auch Elise weigert sich, den Heiratsplänen des Vaters zu folgen, denn sie und der Hausdiener Valère (Dennis Lossen) haben sich heimlich verlobt.
Als Harpagon den Diebstahl seiner Schatulle bemerkt, fällt er in tiefe Verzweiflung und zieht die Polizei unter Aufsicht des Kommissärs (Gero Strobel) sowie des Schreibers (Frederick Thiele) hinzu. Im Zuge der Ermittlungen gerät Valère aufgrund eines Tipps von Maître Jacques (Jan Liesenfeld) in Verdacht. Der mittlerweile eingetroffene Anselme (Jan Kirchgässner), für Elise als Ehemann vorgesehen, verzichtet auf seine Hochzeit und durch die Berichte von Valère und Mariane stellt sich heraus, dass er deren Vater ist. Als herzensguter Vater überlässt er seinen Kindern die Wahl eines passenden Ehepartners. Schließlich lässt Harpagon von seinen Heiratsplänen ab, da sein Geld für ihn an erster Stelle steht, woraufhin Cléante die Schatulle von La Flèche holen lässt und sie seinem Vater übergibt.
Neben dem hohen schauspielerischen Niveau der jungen Darstellerinnen und Darsteller begeisterte das Publikum auch die außergewöhnliche Maske, welche nicht nur charakteristisch für die Entstehungszeit des Stückes ist, sondern darüber hinaus die überspitzte Darstellung der Komödie unterstützte, die von der Technik ins rechte Licht gesetzt wurde.
Die Regisseure Christina Miquel und Stefan Kliemt boten dem Publikum eine mitreißende und kurzweilige Aufführung, was an vielen Stellen zu herzlichem Gelächter führte. Insbesondere gelang es ihnen, die Vielzahl theaterbegeisterter junger Schauspielerinnen und Schauspieler an passender Stelle in das Stück einzubinden. Und so freuen sich alle Beteiligten auf die nächste Aufführung der Theater AG.

Samstag, 10 August 2019 05:56

Wochenend und Sonnenschein…

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Zwanziger 19…und dann mit dir im Wald allein, weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein, Wochenend und Sonnenschein!
Mit diesen Versen eröffneten Stefan Kliemt (Gesang) und Anke Pretzsch (Klavier) am vergangenen Freitag, dem 17. Mai 2019, im Alten Musiksaal ihren heiteren Liederabend und versetzten das Publikum damit gleich zu Beginn in eine gelöst-beschwingte Stimmung, die so manchen auf dem Stuhl mitwippen ließ.
Es folgte ein facettenreiches und kurzweiliges Programm, ganz der Unterhaltungsmusik aus der Ära der goldenen 20er Jahre gewidmet, in dem besonders die Beziehung zwischen Mann und Frau aus verschiedensten Blickwinkeln des Mannes beleuchtet wurde. So schlüpfte Stefan Kliemt mit seiner sehr wandlungsfähigen Stimme und großem schauspielerischem Talent in die Rollen des hoffnungslos verliebten armen Schluckers, der vergeblich um seine Angebetete buhlt, in die Rolle des Dandys, dem alle Frauen zu Füßen liegen und wo sich jeder Mann zu Recht fragt: Was hat er, was ich nicht hab? – oder in die Rolle des vergnügungssüchtigen Besuchers zwielichtiger Etablissements, der letztendlich ernüchtert wieder auf dem Boden der Realität landet.
Neben allseits bekannten Evergreens, wie „Ich wollt ich wär ein Huhn“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“ erklangen auch weniger bekannte Lieder: In der „Puppenhochzeit“ zauberte Anke Pretzsch am Klavier eine zarte mitternächtliche Märchenstimmung, in der Stefan Kliemt die leicht skurril anmutende Hochzeitsfeier der Puppe und des Musketiers aus Ebenholz zum Leben erweckte und in dem Lied „Die Bar zum Krokodil“ wurde klar, dass die Liebeslust bereits seit Beginn der Menschheit ein Thema war. Spätestens nach diesem Titel mit seinem mitreißenden Refrain, der zugleich Ohrwurmqualitäten besitzt, war das Publikum ganz in die Welt der wilden 20er eingetaucht und bedankte sich am Ende des Konzertes mit stürmischem Applaus bei den beiden Künstlern, die als Lehrer am Kurfürst-Balduin-Gymnasium tätig sind und den Abend mit dem Evergreen „Mein kleiner grüner Kaktus“ als Zugabe beschlossen.

Samstag, 10 August 2019 05:54

Erster Preis bei Jugend musiziert

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AlenaRöser 19Unsere Schülerin Alena Röser hat erfolgreich am 56. Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz „Jugend musiziert“ in Mainz teilgenommen und mit ihrem Violinensolo den 1. Preis in der Altersgruppe II gewonnen.
Bereits die Qualifikation für diesen Wettbewerb auf der Ebene der gleichnamigen Regionalwettbewerbe war eine große Leistung. Seit ihrem 5. Lebensjahr spielt Alena Geige. Sie wird von David Rodriguez Toledo nach der Suzuki Methode unterrichtet. Nicht nur als Solistin, sondern auch im Kinder- und Jugendstreichensemble Allegranza zeigt Alena hervorragende künstlerische Leistungen, wie die Teilnahme am Europäischen Jugendmusikfestival in Spanien 2016 und in den Niederlanden 2018 belegt.
Wir als Schule unterstützen Alenas künstlerischen Weg und freuen uns mit ihr. Die Schulleiterin Christiane Hofmann sowie die Klassenlehrerin Beate Falterbaum und der Musiklehrer Ulrich Bauer gratulieren Alena sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg.

Samstag, 27 April 2019 08:05

Theater AG macht KuBa-Gym zur Heilanstalt

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Pension 18kleinDie Theater AG des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums präsentierte in ihrer diesjährigen Januar-Aufführung die Komödie „Pension Schöller“ von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs. Bereits zum wiederholten Male kann die Theater AG aufgrund der Vielzahl theaterbegeisterter Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum zwei Aufführungen bieten.
Die Wintervorstellung wurde von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 11 dargeboten. Anfang April werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 Molières Geizigen auf die Bühne bringen, die Aufführung der „Pension Schöller“ bereicherten sie durch die Übernahme der zahlreichen Statistenrollen.
Gutsbesitzer Philipp Klapproth (Raúl Simon) möchte am Stammtisch mit einem exklusiven Erlebnis prahlen, dem Besuch einer „echten Irrenanstalt“. Dazu konsultiert er seinen Neffen Alfred (Felix Frieb-Preis) in Berlin und verspricht ihm finanzielle Unterstützung bei einer Geschäftsgründung, wenn er ihm eine Irrenanstalt von innen zeigt. Alfreds Freund Ernst Kißling (Mark Monecke) empfiehlt ihm, seinem Onkel doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste recht exzentrisch sind.
Alfred lässt sich auf den Bluff ein und deklariert die Gäste der Pension vor seinem Onkel zu Patienten einer Heilanstalt um. Bei einer Abendveranstaltung lernt man sich kennen und kommt sich zum Teil näher. Philipp Klapproth, der die Gäste wirklich für Irre hält, amüsiert sich zunächst prächtig. Derart verrückte Leute zu treffen, hätte er nie zu hoffen gewagt. Beispielsweise Gröber (Gregory Mumm), der alle strammstehen lässt, weil er glaubt ein Major a. D. zu sein. Oder die durchgeknallte Josephine Krüger (Emely Junker), die jedem erzählt, sie sei eine Schriftstellerin. Und nicht zuletzt Eugen Rümpel (Elias Tetzlaff), den es trotz eines massiven Sprachfehlers, er kann kein „L“ sprechen, zur Bühne zieht. Klapproths Nerven werden jedoch im Laufe des Abends zum Zerreißen gespannt und als durch den Weltenbummler Fritz Bernhardy (Oliver Kosub) Leoparden ins Spiel kommen, flieht er panisch.
Die Situation eskaliert, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein provinzielles Gut, von den vermeintlichen Irren besucht wird. Klapproth versucht, seiner verwitweten Schwester Ulrike Sprosser (Johanna Rennau) die seltsamen Vorgänge in seinem Haus mit den Verrücktheiten seiner ungebetenen Gäste zu erklären und bittet den vermeintlichen Leiter der Heilanstalt, Pensionsbesitzer Schöller (Felix Krechel), um sein Kommen.          
Bei seiner Ankunft trifft Schöller zunächst auf Klapproths verzweifelte Schwester Ulrike und klärt diese darüber auf, dass seine Pension keine Heilanstalt und die Gäste keineswegs Patienten sind. Ulrike reagiert sehr betroffen und ruft auf Schöllers Rat einen Arzt, da sich ihre Vermutung mehr und mehr bestätigt, dass ihr Bruder selbst verrückt geworden ist. Schließlich wird Klapproth, der als gefährlich eingestuft wird, in Zwangsjacke abgeführt.    
Den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern unter der Regie von Stefan Kliemt gelang es, ihren Zuschauern in der vollbesetzten Stadthalle einen pointierten Theaterabend mit verschrobenen, dabei aber durchaus liebenswerten Figuren zu bieten. Das begeisterte Publikum wurde von der lebendigen Aufführung mit ihren überdrehten Dialogen und witzigen Pointen mitgerissen und reagierte mit herzlichem Gelächter und Applaus. Ein großes Dankeschön galt den Schülerinnen und Schülern des Schminkteams und der Technik, die maßgeblich zum Erfolg der Aufführung beitrugen. Erfreulicherweise sind an den beiden Aufführungsabenden insgesamt 953,44 Euro zusammengekommen, mit denen in diesem Jahr eine Schule in Indien unterstützt werden soll, die durch ein Unwetter zerstört wurde.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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