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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

nach einer Woche Schulschließung wollen wir Ihnen einen Lagebericht (Stand 22.03.2020) geben.

Der Unterricht auf elektronischem Weg funktioniert weitestgehend.

Nach Rückmeldungen haben wir dahingehend nachgesteuert, dass es grundsätzlich bei Arbeitsaufträgen bis zum Beginn der Osterferien bleibt, diese von den Lehrkräften jedoch mit Augenmaß und der Zubilligung von hinreichend Zeit gestellt werden sollen. Nicht jeder Arbeitsauftrag soll benotet werden. Es liegt in der pädagogischen Verantwortung einer jeden Lehrkraft, gemeinsam mit der Lerngruppe einen Weg zu finden, um Überforderung zu vermeiden. Eine Schlüsselrolle spielt hier die Klassenleitung, die die Gesamtsituation der Klasse weiterhin im Blick haben soll, auch wenn die Schülerinnen und Schüler derzeit nicht vor Ort sind.

Wir alle sind uns der besonderen Situation bewusst und lernen jeden Tag Neues hinzu. Auch ist uns bewusst, dass in dieser schwersten Krise, in der sich unser Land seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges befindet, auch Sie, liebe Eltern und Sorgeberechtigte, Ihr Leben unter Umständen gerade neu sortieren und viele Dinge beachten müssen, die es nun zu regeln gilt. Wir alle strengen uns an, aus der Not das Beste zu machen -  so gut es eben geht. Aber mit viel Verständnis füreinander und gutem Willen können wir die jetzt entstandene Lage meistern. Wenn Ihr Kind mit einer Aufgabenstellung nicht zurechtkommt oder mehr Zeit als veranschlagt benötigt, dann melden Sie es der Lehrkraft zurück. Es gibt für alles eine Lösung.

Bis jetzt gehen wir davon aus, dass wir am Montag, 23.03.2020 und Dienstag, 24.03.2020 das mündliche Abitur durchführen werden. Die Vorbereitungen hierfür sind abgeschlossen. Die Abiturientinnen und Abiturienten sind informiert. In diesem Zusammenhang appellieren wir an die Prüflinge eindringlich, die Vorgaben zum Infektionsschutz einzuhalten und das Schulgelände sofort nach der Notenbekanntgabe zu verlassen und nach Hause zurückzukehren.

Wir als Schule haben entschieden, alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen (Schulfest, Projekttage, Exkursionen, Studienfahrten, etc.) in diesem Schuljahr nicht stattfinden zu lassen. Die Projektleiterinnen und  Projektleiter werden sich auch noch persönlich an die jeweiligen Projektgruppen wenden.  Angesichts der Dynamik der Entwicklungen haben wir keine sichere Planungsgrundlage mehr. Zudem haben die Gesundheit und Sicherheit der uns anvertrauten Menschen absolute Priorität. Darüber hinaus gilt ganz konkret bis auf Weiteres die Anordnungsverfügung des Landkreises Mayen – Koblenz, die eine Ansammlung von Menschen untersagt. Ferner erfolgt diese Entscheidung mit Blick auf die uns ab dem 20. April 2020 (sofern wir die Schule dann wieder öffnen dürfen) noch zur Verfügung stehenden tatsächlichen 49 Unterrichtstage, die wir für das Kerngeschäft von Schule – Unterricht -  samt dann noch ausstehenden Prüfungen nutzen müssen.

Wir alle wissen um den Ernst der Lage. Jetzt gilt es, vernünftig und verantwortungsbewusst zu handeln. Dazu gehört vor allem, alles zu tun, um die sich umgreifende Infektion in den Griff zu bekommen, damit wir bald wieder zum Alltag zurückkehren können.

Daher bitten wir Sie um Ihr Verständnis für Entscheidungen der Schule im Kontext der Coronakrise.

Über Weiterentwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund.

Die Schulleitung und das Kollegium des KuBaGym

Dienstag, 24 März 2020 12:19

Bleibt zu Hause!

Corona 20Liebe Schülerinnen und Schüler,

es ist unabdingbar notwendig, dass jeder von uns seine sozialen Kontakte auf das absolute Minimum reduziert, um die Geschwindigkeit der Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, auch um die Belastung für die in den Krankenhäusern arbeitenden Menschen einigermaßen im Rahmen zu halten.

Um das Ziel, eine Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus zu erreichen, kommt euch, der jungen Generation, eine ganz besondere Verantwortung zu. Leider wird der Ernst der Lage, wie man Medienberichten entnehmen kann, immer noch nicht von allen Menschen erkannt und die bisherigen Appelle zu wenig beachtet.

Damit dieses Ziel erreicht wird, aber auch um etwaige massivere Einschränkungen, wie eine Ausgangssperre, zu vermeiden, schließen wir uns dem Appell, "Wir arbeiten für euch - bleibt für uns zu Hause" , beispielhaft des medizinischen Personals der Uniklinik Düsseldorf, an und bitten euch: bleibt zu Hause!

Die Schulleitung

Dienstag, 24 März 2020 12:13

Informationen zu Corona (Stand 15.03.)

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

der Unterricht am Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist vom 16.03.2020 bis 17.04.2020 vor Ort ausgesetzt. Es handelt sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Infektionsfall an der Schule ist bis jetzt nicht bekannt. Schulleitung, Sekretariat und Hausmeisteramt bleiben besetzt und sind telefonisch erreichbar. Die Lehrerinnen und Lehrer sind gehalten, mit ihren Lerngruppen Kontakt aufzunehmen und die Versorgung Ihrer Kinder mit Arbeitsaufträgen sicherzustellen. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit der Kollegin bzw. dem Kollegen elektronisch in Verbindung. Die dienstlichen E-Mail-Adressen finden Sie auf unserer Homepage – „Kollegium“. Das mündliche Abitur findet am 23.03.2020 und 24.03.2020 unter Beachtung des Infektionsschutzes  statt. Die Abiturientinnen und Abiturienten werden von den zuständigen Koordinatoren hierüber informiert gehalten.

Wir bitten Sie, vom Betreten des Schulgeländes abzusehen. Wir als Schule wollen unseren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus leisten. Wenn erforderlich, planen wir die Einrichtung einer Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6. Bitte beachten Sie,  dass der Betreuungsfall nur gegeben ist, wenn es sich um eine absolute Notsituation handelt. Das zu betreuende Kind darf keine Vorerkrankung und keinen Infekt haben. Zudem sollen die Eltern vornehmlich in systemkritischen Berufen (medizinischer Bereich, Polizei, Feuerwehr, etc.) tätig sein. Bitte setzen Sie sich mit uns vorab in Verbindung, damit wir abschätzen können, wie groß der Bedarf ist.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Wir als Schule nehmen die Herausforderung an und sind fest entschlossen, diese außergewöhnliche Zeit gut zu meistern. Mit Ihrer Unterstützung wird uns das gelingen. Dafür danken wir Ihnen.

Schulleitung und Kollegium des KuBaGym

Probenwochenende 19Als Vorbereitung auf die am 03. und 04. April 2020 stattfindenden Theateraufführungen versammelte sich die Theater-AG Ende November in der Jugendherberge in Cochem.
Dieses Mal stand Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” auf dem Probenplan. An zwei Tagen hatten die Schauspielerinnen und Schauspieler die Gelegenheit, weiter an ihrer Inszenierung des sehr anspruchsvollen Stückes zu arbeiten. Während die einen konzentriert an ihren Szenen arbeiteten, waren die anderen der AG äußerst kreativ am Werk. Denn gleichzeitig wurde schon fleißig für das aufwändige Bühnenbild gebastelt, welches die Zuschauerinnen und Zuschauer im kommenden Jahr in eine zauberhafte Elfenwelt entführen soll.
Natürlich durfte aber auch der traditionelle Gemeinschaftsabend nicht fehlen, an welchem sich alle in gemütlicher Runde zum allzeit beliebten “Werwolf”-Spiel trafen.
Nach einer mehr oder weniger langen Nacht waren natürlich alle wieder voller Kraft und Energie bereit, den zweiten und letzten Tag der Proben in Cochem zu starten. An diesem Tag wurde das gesamte Stück einmal komplett durchgespielt. So konnten die Regisseure sich ein Bild davon machen, wie lange das Stück im Gesamten dauern wird. Auch für die theaterbegeisterten Schülerinnen und Schüler war dies sehr hilfreich, denn so konnten sie erstmals das Stück in einem Fluss spielen.
Mit dem Ende des Durchlaufs verabschiedeten sich die Regisseure (Christina Miquel und Stefan Kliemt) von ihren Schauspielerinnen und Schauspielern nach einem sehr produktiven und kreativen Wochenende.

TagMenschenrechte 19Zum diesjährigen Tag der Menschenrechte am Dienstag, dem 10.12.2019, setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des KuBa-Gymnasiums mit den Themen Flucht und Diskriminierung auseinander.
Dazu erhielten sie ganz persönliche Einblicke in das Leben von Dedi Dilmi, einer jungen Frau, die als 10-jähriges Mädchen zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder aus politischen Gründen aus ihrer Heimat Tschetschenien geflohen war und in Deutschland Asyl beantragt hat. Die anrührende Geschichte der Familie und die sehr persönlichen Erfahrungen mit Ausgrenzung und Ablehnung, die Dedi Dilmi, die selbst Schülerin unserer Schule gewesen ist, machen musste, haben die Jugendlichen bewegt und auch für den Umgang mit Diskriminierung im Alltag sensibilisiert.
Begleitet wurde Dedi Dilmi von Elisabeth Zenner, der Pastoralreferentin im Dekanat Maifeld-Untermosel und ihrem Kollegen Christopher Hoffmann, die persönliche Begegnungen wie diese im Rahmen der Aktion „Wir gegen Rassismus (www.wir-gegen-rassismus.de) initiieren, um Perspektivwechsel zu ermöglichen und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln abzuleiten.

Dienstag, 03 März 2020 13:31

Theater–Workshop am KuBa

Theaterworkshop 19Am Samstag, dem 19.10.2019, fand eine außerordentliche Probe für die Theater-AG statt, zu der die gelernte Schauspielerin und Regisseurin Gabriele Nickolmann eingeladen war, die für die aktiven Schauspielerinnen und Schauspieler einen Workshop durchführte.
Da für ein intensives Arbeiten die Teilnehmerzahl zu groß war, wurde die AG in zwei Kleingruppen aufgeteilt: eine Gruppe befasste sich bei Gabriele Nickolmann mit Improvisations- und Sprechübungen, wobei bei den Übungen sowohl auf das Agieren als auch auf die Körperhaltung geachtet werden sollte. Eine anspruchsvolle non–verbale Improvisation bestand z.B. darin, Einzelszenen in einem Schwimmbad auf die Bühne zu bringen und so deutlich zu spielen, dass man erkennen konnte, was die jeweiligen Schauspieler darstellen wollten. Gabriele Nickolmann war von der Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich auf Neues und Experimentelles einzulassen, sehr angetan und über viele Einzelaktionen begeistert.
Die andere Gruppe übte währenddessen unter der Anleitung von Christina Miquel und Stefan Kliemt Tänze und Lieder ein, die in der aktuellen Produktion “Ein Sommernachtstraum” Anfang April zu bewundern sein werden. Außerdem wurde der Tag auch noch genutzt, um mit der Gestaltung des Bühnenbildes und der Kleinrequisiten zu beginnen.
Am Mittag trafen sich beide Gruppen zum gemeinsamen Essen und danach wurden die Aufgabenfelder getauscht.
Im Ganzen beschrieb jeder den Workshop als lehrreich und anregend, besonders wurde die lockere Atmosphäre gelobt, die zum weiteren Zusammenwachsen der Theater–AG beigetragen hat. Einig war man sich schnell, dass ein weiterer Workshop im kommenden Jahr eine sehr gute Idee wäre.

Dienstag, 03 März 2020 13:28

Spaß an Physik

TagPhysik 19An einem schulfreien Samstag fuhren schon in aller Frühe 30 Schülerinnen und Schüler des KuBa-Gym in Begleitung der Physiklehrer Thilo Krenkel und Dr. Jörg Kreutz von Münstermaifeld zum „Tag der Physik“ an die Technische Universität in Kaiserslautern.
Dort wurden über 40 Veranstaltungen angeboten, die zum Mitmachen, Zuhören und Staunen einluden. Neben dem aktiven Experimentieren und der Teilnahme an den Wettbewerben bestanden viele Möglichkeiten, Details über das Studium und Berufsaussichten von Physikern zu erfahren. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler der Maifelder MINT-EC-Schule erfahren, dass Physik eine interessante und spannende Angelegenheit ist und ganz nebenbei auch eine gehörige Portion Uni-Luft schnuppern.
So äußert beispielsweise die 15jährige Aislinn Arnoldi fasziniert: „Ich war beim Betreten der Hörsäle völlig beeindruckt von deren Größe. Ich hatte sowas zwar schon im Fernsehen gesehen, aber in echt sieht das doch anders aus.“
Beim Physikwettbewerb arbeiteten alle Schülerteams intensiv und meist erfolgreich an den Lösungen der mitunter sehr kniffligen Aufgaben. Bis aufs Siegertreppchen schaffte es das Team mit den 11.-Klässlern Lennart Bederke, Antonia Elwig, Emely Junker, David Lehmen und Peter Milles: Sie wurden in der Kategorie 10./11. Schuljahr zweitbestes von 71 teilnehmenden Teams. Schulleiterin Christiane Hofmann und MINT-Koordinator Wolfgang Schäfer freuten sich mit den Schülerinnen und Schülern über die hervorragende Platzierung und äußerten, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tages der Physik Sieger seien.
In diesem Sinne resümiert auch der Abiturient Martin Lemler: „Der Tag an der TU Kaiserslautern hat sich gelohnt. Zum einen konnten wir den Wettbewerb bearbeiten und interessante und spannende physikalische Fragen beantworten und zum anderen hatten wir die Möglichkeit, über das Universitätsgelände zu gehen und verschiedene Vorlesungen zu besuchen und Experimentallabore zu besichtigen.“
Wie gewohnt bezuschusste der Förderverein der Schule die Busfahrt und freut sich ebenso wie alle beteiligten Lehrer und Schüler schon jetzt auf den nächsten Tag der Physik in zwei Jahren.

Dienstag, 03 März 2020 13:25

Geschichte hautnah!

ErnstGrube 19Am Mittwoch, dem 04.12.2019, konnten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des KuBa–Gymnasiums eine Erfahrung der ganz besonderen Art machen, denn im Rahmen des Geschichtsunterrichtes war der Zeitzeuge Ernst Grube von Stefan Kliemt eingeladen worden.
Ernst Grube, Jahrgang 1932, deutsch–jüdischer NS–Verfolgter, erzählte aus seinem Leben: Da seine Mutter Jüdin und sein Vater Mitglied der KPD waren, fiel die Familie gleich in doppelter Weise aus dem Raster der rassistisch und antikommunistisch denkenden und agierenden Nationalsozialisten. Schon früh trennte man Ernst, seinen Bruder Werner und seine Schwester Ruth von den Eltern und brachte sie in einem jüdischen Kinderheim unter. Weil sie mit dem gelben Stern als Juden erkennbar waren, wurden sie aus dem öffentlichen Leben weitestgehend ausgegrenzt und auf der Straße beleidigt und bespuckt. Neben katastrophalen Lebensumständen in einem engen und feuchten Barackenlager erfuhr Ernst auch bei einem alliierten Luftangriff die brutale Ausgrenzung seiner Zeitgenossen: Man verweigerte ihm den Zutritt zu einem Schutzbunker, weshalb er vor den fallenden Bomben unter einem Gebüsch Schutz suchte. Anfang 1945 wurde er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern ins Ghetto Theresienstadt deportiert und erlebte dort die Befreiung durch die Rote Armee und das Ende des Zweiten Weltkrieges.
Den Schülerinnen und Schülern präsentierte er zu Beginn seines eineinhalbstündigen Vortrags einen Film über seine Kindheit in München; die Bilder und Filmsequenzen machten so die damalige Zeit optisch erfahrbar; danach präsentierte Ernst Grube in einer fesselnden Erzählung das eine oder andere verstörende Detail dieser Zeit. Im Anschluss daran gab er den gebannt zuhörenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei interessierten sowohl sehr persönliche Fragen zur Familiensituation als auch aktuell–politische Aspekte die Teilnehmer; so fragten einzelne Schüler, ob er sich angesichts des erstarkenden Rechtsextremismus und des immer offener gezeigten Antisemitismus unwohl fühle, ob er mit einem Rechtsextremisten diskutieren würde und ob er den Eindruck habe, dass er mit seinen Vorträgen aufklären und etwas erreichen könne; das zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler am KuBa verstanden haben, dass Geschichte nicht primär Vermittlung von Wissen um Ereignisse vergangener Jahrhunderte ist, sondern das Potenzial in sich birgt, aus der Geschichte lernen zu können.
Schulleiterin Christiane Hofmann dankte am Ende der Veranstaltung Ernst Grube für sein Kommen, sein Engagement und Erzählen seiner Lebensgeschichte; dadurch habe er den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, Geschichte hautnah zu erleben und ihr historisches Faktenwissen mit einer konkreten, persönlichen Lebensgeschichte zu verbinden.

Dienstag, 03 März 2020 13:22

Lernen leichter gemacht

Elternseminar 19Neben Schule und Lehrern haben auch die Eltern einen großen Einfluss auf den Lernerfolg ihrer Kinder. Anhand von praxisnahen Tipps erfuhren über 120 Eltern vor allem von Schülerinnen und Schülern aus den 5. und 6. Klassen, wie sie häufig gemachte Fehler vermeiden und optimierte Hilfe geben können.
Daniel Pesch, selbst Vater und auch in der Ausbildung im Bereich „Medien“ tätig, kam dazu für einen mehr als einstündigen Vortrag zum KuBa-Gymnasium nach Münstermaifeld, eingeladen von Michael Veit, der die Reihe der regelmäßig stattfindenden Impulsseminare organisiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Tipps zur individuellen Unterstützung und Motivierung von Kindern. Dabei wurde die sogenannte Learnattack-Lernmethode vorgestellt, die aus fünf Bausteinen besteht. Im Bereich „Konzentration“ wurde den Eltern ein Vertrag vorgestellt, mit dem sich ihre Kinder verpflichten sollen, alles Ablenkende zu vermeiden. Eine gemeinsam durchgeführte Konzentrationsübung verdeutlichte die Wirkung von Ablenkung durch Sprache und Geräusche. Der Küchen- oder Wohnzimmertisch ist demzufolge kein geeigneter Lernort. Im Baustein „Motivation, Lob und Belohnung“ wurde die Bedeutung von erreichbaren Lernzielen verdeutlicht sowie die Wirkung von Feedback erläutert. Dass „Emotionen“ eine starke Bedeutung für das Lernen haben wurde im dritten Teil thematisiert. Streit mit Gleichaltrigen, aber auch häusliche Konflikte haben enorme Auswirkungen auf die Lernfähigkeit. Die letzten Bereiche „Kompetenzorientierung“ und „Selbststeuerung durch Lernstrategien“ erweiterten den Blickwinkel auf dem Lernen übergeordnete Prinzipien. Im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag nutzten viele Eltern die Gelegenheit, mit dem Referenten zu sprechen, bevor sie um viele Informationen reicher den Heimweg zu Ihren Kindern antraten.

Jugendpräsentiert 1219Miriam Dolić und Michael Veit, beide MINT-EC-Lehrkräfte am Kurfürst-Balduin-Gymnasium, haben das Vertiefungstraining von „Jugend präsentiert“ zusammen mit 24 Lehrerinnen und Lehrern aus ganz Deutschland auf einer dreitägigen Fortbildung in Bonn erfolgreich absolviert. Im Mittelpunkt standen die Erprobung und Einübung von praktischen Einheiten zur Professionalisierung von Präsentationstechniken und deren Beurteilung sowie ein Erfahrungsaustausch bezüglich der Umsetzung des Konzepts an Schulen in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern. Raum war auch für eine Weiterentwicklung des schuleigenen Konzeptes zum Methodentraining in der Mittelstufe. Hier ist angestrebt, über verschiedene Module gezielt unterschiedliche Techniken mit den Schülerinnen und Schülern einzuüben, die es ihnen erleichtern, Wissen und Zusammenhänge überzeugend und verständlich zu vermitteln. In dem Vertiefungsseminar wurden zudem Trainingseinheiten ausgearbeitet und präsentiert, wie auch andere Lehrkräfte in mehrstündigen Fortbildungen geschult werden können, Präsentationskompetenzen im eigenen Unterricht zu fördern. Projektträger von „Jugend Präsentiert“ ist die Klaus Tschira Stiftung, die Begeisterung für die MINT-Fächer bei Schülerinnen und Schülern wecken und die Wertschätzung der MINT-Fächer in der Gesellschaft steigen möchte.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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