+49 (0) 2605 98 01 0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Donnerstag, 05 September 2019 12:02

Überragender Mathematik-Schüler

Spitzley 19Bereits im letzten Jahr hatte Yannik Spitzley mit drei anderen MINT-EC-Schülerinnen und –Schülern äußerst erfolgreich am internationalen Modellierungswettbewerb IM2C teilgenommen. Dies veranlasste ihn, trotz der heißen Endphase des Abiturs im März diesen Jahres, erneut die Herausforderung im mathematischen Modellieren zu einer speziellen Fragestellung zu suchen. Dabei waren den Wettbewerbsteilnehmern keine Parameter und Indikatoren vorgegeben. Alles musste selbst erarbeitet, gewichtet, modelliert und berechnet werden. Der IM2C vermittelt den Schülern eine tiefere Erfahrung, wie Mathematik unsere Welt erklären kann und wie das Arbeiten mit Mathematik aussieht.
Echte Probleme erfordern eine Mischung verschiedener Arten von Mathematik für ihre Analyse und Lösung. Und echte Probleme brauchen Zeit und Teamwork. Da Yannik aber abiturbedingt keine Mitstreiter gewinnen konnte, bearbeitete er die diesjährige Fragestellung „Wie viele Menschen verträgt die Erde?“ des Mannschaftswettbewerbs kurzerhand alleine. Dabei recherchierte, modellierte und präsentierte er seine Ergebnisse so erfolgreich, dass er von der nationalen Wettbewerbsleitung ausgewählt wurde, um in den internationalen Wettbewerb mit Teams aus anderen Ländern zu treten. Deshalb musste er alle seine Ergebnisse ins Englische übersetzen - und hatte dazu nur ein paar Tage Zeit. Hierbei wurde er von seiner Englischlehrerin Swantje Filby als Korrekturleserin unterstützt.
Auch im internationalen Wettbewerb konnte er überzeugen. „Honorable Mention“ - lobende Erwähnung steht auf der Urkunde, die Yannik erfreut in den Händen hält. Damit ist eine hohe Kategorie bezeichnet. Schulleiterin Christiane Hof-mann gratulierte dem erfolgreichen Schüler sowie seinem betreuenden Mathematiklehrer Dr. Jörg Kreutz im Namen der ganzen Schulgemeinschaft recht herzlich.
Außerdem wurden die Schule und Yannik in der Woche zuvor benachrichtigt, dass er in der ersten Runde des diesjähri-gen Bundeswettbewerbs Mathematik einen ersten Preis erhalten hat. Ein solcher wurde in Rheinland-Pfalz in allen Altersstufen insgesamt nur sechsmal vergeben.
Yanniks nun ehemalige Lehrkräfte zeigten sich sehr erfreut über diese beiden großartigen Auszeichnungen und wünschten ihm für sein im Herbst beginnendes Mathematikstudium alles Gute, jede Menge Freude und weiterhin viel Erfolg.

Samstag, 10 August 2019 06:57

Fair(trade) für Afrika

FairfürAfrika 19Wie ist es, wenn man in Benin zur Schule geht? Wie kann man selbst afrikanische Trommeln basteln? Wie kann man ohne teure Instrumente gemeinsam Rhythmen lebendig werden lassen? Was macht die „Aktion Tagwerk“ für die Menschen in Afrika? Und: Hast Du schon mal „Mujanja“ oder „Zip, Zap, Zup“ gespielt?
Diesen und vielen weiteren Fragen sind die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b, 8c und 10b an ihrem Wandertag am vorletzten Schultag des Schuljahres nachgegangen. Bei tropischen Temperaturen fiel es leicht, sich an Afrika anzunähern. „Schon um 4 oder 5 Uhr morgens müssen Schulkinder in Afrika aufstehen und dann wartet erst einmal Hausarbeit auf sie, bevor sie ein oder sogar zwei Stunden zur Schule laufen müssen“, berichtete Guidigansou Rodrigue aus seiner Heimat Benin. Er lebt seit neun Jahren in Deutschland, hat hier studiert und spricht fließend Deutsch. Und er berichtete authentisch vom Leben seiner Neffen und Nichten in der Heimat. Während die älteren Schülerinnen und Schüler seinem Bericht lauschten, bastelten die jüngeren Trommeln aus Blumentöpfen und Butterbrotpapier. Anschließend wurden die Trommeln noch mit echt afrikanischen Mustern bemalt. In einem Klassenraum wartete derweil der Schlagzeuger Jonas Heinrich, ein ehemaliger Schüler des KuBaGym, auf die Klassen. „Table-drumming“ stand auf dem Programm, 45 Minuten führte er jede Klasse in die Kunst des Trommelns ein. Gemeinsam wurden nach einer kurzen Einweisung in die richtige Handhaltung und Schlagtechnik mit Drumsticks  immer komplexere Rhythmen auf den Tischplatten ausprobiert. Während die einen teils wild trommelten, recherchierten die anderen im Computerraum, welche Länder wo in Afrika liegen und lösten Quizfragen.  
Dass sich unterrichtlich und auch außerunterrichtlich mit “Eine-Welt-Themen" beschäftigt wird, hat am Kurfürst-Balduin-Gymnasium Tradition. So existiert bereits seit mehreren Jahrzehnten eine Partnerschaft mit dem Institut St. Aloys in Ruanda. Und seit über zehn Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler der Schule bei der Aktion Tagwerk. Die Schule ist eine anerkannte “Fairtrade-School". Bei der Einführung in das Tagesprogramm zeigte sich, dass vielen Schülerinnen und Schülern inzwischen “Fairtrade” ein vertrauter Begriff ist. Neu war für die meisten von ihnen die Vielfalt der Projekte der Aktion Tagwerk in Ruanda. In einem Film wurde gezeigt, wie Schülern, Kinderfamilien oder ledigen Müttern in Projekten der Hilfsorganisation neue Chancen eröffnet werden. Bei allen neuen Informationen sollte aber der Spaß nicht zu kurz kommen und so wurden Spiele aus Afrika auf dem Schulhof ausprobiert. Mit Kreide wurden Kreise auf die Pflastersteine gezeichnet, in die Mitte symbolisch ein blauer See. „Mujanja“ bedeutet „ins Wasser springen“ und wer da nicht schnell genug in die Mitte kam, war ausgeschieden. Nach und nach durchliefen alle Klassen das Programm des Wandertages und erhielten so einen intensiven Einblick in Aspekte des Lebens auf unserem Nachbarkontinent.
Der gesamte „Fair für Afrika“-Tag wurde von der „Fairtrade AG“ am KuBaGym vorbereitet, die auf diesem Wege auf die unterschiedlichen Lebensbedingungen in Afrika und Europa hinweisen will und auf die Notwendigkeit, den Menschen in Afrika eine faire Bezahlung für ihre Produkte zukommen zu lassen. So wurde an diesem Tag auch deutlich, warum am KuBaGym fair gehandelte Schokolade aus dem „Fairtrade“-Automaten kommt, warum die Schul-Shirts aus fair gehandelter Baumwolle gewebt sind und warum neue Bälle im Sportunterricht, Blumen am Valentinstag oder Schoko-Nikoläuse vor Weihnachten ebenfalls aus fairem Handel kommen.

Samstag, 10 August 2019 06:56

Crosslauf der fünften Klassen

Crosslauf5 19Am Freitag, den 21.06.2019 fanden die Crosslaufmeisterschaften der fünften Klassen des Schuljahres 2018/2019 statt. Die fünf fünften Klassen des KuBa traten auf der nahe gelegenen Crosslaufstrecke über eine Distanz von 1800m gegeneinander an.
Unter optimalen Voraussetzungen konnten die diesjährigen Wettkämpfe bei tollem Wetter und einer frisch gemähten Crosslaufstrecke stattfinden. Unterstützt wurden die Klassen von ihren Patinnen und Paten, die zeitgleich auch als Schiedsrichter die Strecke besetzten.
Dank unserer Schulsanitäter konnten auch kleinere Verletzungen schnell versorgt werden, sodass die Wettkämpfe insgesamt einen sehr erfolgreichen Verlauf genommen haben.
Sportlich durchsetzen konnte sich beim Klassenwettkampf auf der Crosslaufstrecke die Klasse 5e mit einer gelaufenen Durchschnittszeit von 8 Minuten und 53 Sekunden. In die Wertung zur Ermittlung der Durchschnittszeit einer Klasse wurden jeweils die fünf schnellsten Mädchen und die fünf schnellsten Jungen aufgenommen. Mit einem Rückstand von 11 Sekunden auf die Siegerklasse belegte die Klasse 5d den zweiten Rang (Zeit: 9:04). Das Siegerpodest komplettierte die Klasse 5a mit einer Durchschnittszeit von 9 Minuten und 14 Sekunden. Knapp verpasst haben die ersten drei Ränge die Klassen 5c und 5b.
In einer Rundenstaffel, bei der die Crosslaufstrecke in vier etwa gleich große Abschnitte geteilt wurde, gingen abschließend die zwei schnellsten Mädchen und die zwei schnellsten Jungen einer Klasse an den Start. Mit einem Start-Ziel-Sieg setzte sich hierbei die Klasse 5d, angeführt von Startläuferin Sydney Nwokejiobi, durch (weitere LäuferInnen der Klasse 5d: Ariana Eule, Nico Müllers, Nick Pellio). Dank eines fulminanten Endspurts gelang es Maja Martini (Klasse 5b) auf ihrer Teilstrecke noch zwei Plätze gut zu machen und somit den zweiten Rang für ihre Klasse (weiterhin vertreten durch Anna-Lena Ackermann, Justin Keßler und Daniel Geisen) zu sichern. Den dritten Platz belegte die Klasse 5e, vertreten durch Klara Spies, Mia Gödert, Christopher Milles und Linus Pawlik.

Samstag, 10 August 2019 06:51

Simon Haible Deutscher Vizemeister

Brandenburg 19Simon Haible von der Rudergesellschaft Treis-Karden gewinnt Silber bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg.
Bei den Prüfungsregatten in München und Köln hatte Simon Haible jeweils den ersten gesetzten Lauf des Leichtgewichts-Einers U17 gewinnen können und galt als Titelanwärter in dieser Bootsklasse.
Seine Klasse bewies er in Brandenburg auf dem Weg ins Finale, da er hier schon gegen die ärgsten Konkurrenten bestand. Mit einem zweiten Platz im Vorlauf und einem Sieg im Halb-finale zog er ins Finale ein. Hier entschied auf der 1500 Meter Wettkampfstrecke die Tagesform für Timo Strache (Hannover), den er im Halbfinale noch besiegt hatte, und Simon Haib-le kam knapp hinter ihm auf dem Silberplatz ins Ziel.
Die große leistungssportliche Breite unterstrichen die Treis-Kardener Ruderer und Schüler des KuBa mit fünf weiteren Platzierungen unter den „Top-Ten“. Julian Harwardt wurde im Zweier und Vierer U19 Sechster, im Vierer mit Simon Haible. Julia Bischof verfehlte im Einer knapp den Endlauf A und kam im B-Finale auf den dritten Platz. Felix Diederichs kam im Landesauswahl-Achter auf einen ehrbaren sechsten Platz, wie auch Tim Bier im Leichtgewichtszweier mit Johannes Thein (Trier). Beide wurden anschließend für ihre Leistungen im Saisonverlauf zu den U23-Europameisterschaften in Griechenland nominiert. Der talentierte David Kindsvater schied vorzeitig gegen die starke Konkurrenz im Einer U17 aus.

Samstag, 10 August 2019 06:50

Fachübergreifendes Projekt in der MSS 11

Projekt11 19Am Schuljahresende beschäftigten sich die MINT-EC Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangstufe über einen Zeitraum von sechs Wochen, zunächst in Form einer Hausaufgabe und in der Woche vom 18.06.2019 bis zum 26.06.2019 intensiv in gemeinsamer Projektarbeit, mit fachübergreifenden und fächerverbindenden Fragestellungen.
Dieses Projekt findet seit 1998 mit unterschiedlichen Themen einmal im Jahr statt. In diesem Jahr standen die Themen „Vom Schmuddelkind zum Musterknaben? - Wie nachhaltig ist Essen?!“,  „Energieoffensive Japan: Umstellung der Wirtschaft auf Wasserstoff bis 2040“ und „Alles aus Zucker!?“ für die Schülerinnen und Schüler zur Auswahl.
Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema Essen gewählt hatten, beschäftigten sich zunächst in der Schule mit Recherchen und der Planung des Programms für eine Exkursion nach Essen. Sie stellten Kontakte mit Behörden und Firmen her und machten Termine mit Fachleuten aus. Im Anschluss daran fuhr die Gruppe drei Tage nach Essen. Vor Ort konnte den Fragestellungen nachgegangen werden, welche Auswirkungen der Strukturwandel für das Ruhrgebiet hatte, inwieweit die Folgen noch zu spüren sind und wie nachhaltig Essen im Vergleich zu anderen Städten ist.
Die Schülerinnen und Schüler, die sich mit der Energieoffensive Japans auseinandersetzten, beantworteten aus der Sicht verschiedener Fächer, ob aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren werden kann, dass eine Wasserstoffwirtschaft mit Wasserstoff als Energieträger möglich ist. Ein Highlight war der Besuch der Wasserstofftankstelle „H-2-Mobility“  im Autohof Koblenz-Metternich. Herr Falk betankte dort seinen Mirai mit Wasserstoff innerhalb von vier Minuten und erklärte, dass er mit seinem Wasserstoffauto nun eine Reichweite von mindestens 500 km hat. Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als Herr Falk weiter ausführte, dass „grüner“ Wasserstoff der CO2-freie und feinstaubfreie Energieträger der Zukunft sein wird und Kohle bzw. Erdöl vollständig ersetzen wird. Alle ingenieurtechnischen Voraussetzungen dazu seien heute schon gegeben. Hochmotiviert durch die Erkenntnisse am externen Lernort, erstellten die Schülerinnen und Schüler einen aussagekräftigen Kurzfilm zum Thema, in der Hoffnung, dass Deutschland dem Beispiel Japans einer Wasserstoffwirtschaft folgt.
Alles aus Zucker!? lautete der Titel des dritten Projektes. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ihren Interessen folgend eigene Schwerpunkte zu setzen und in diesen Bereichen methodisch variabel zu recherchieren. So fanden sie heraus, in welchen Nahrungsmitteln - auch versteckt - Zucker enthalten ist und wie dieser auf den Körper wirkt. Lobbyismus und Sponsoring bildeten weitere Schwerpunkte. Schließlich erörterten sie, unter welchen Bedingungen gesunde Nahrung Einzug in unsere Schule halten kann.
Alle 102 Schülerinnen und Schüler widmeten sich hochmotiviert außerhalb von Notengebung mit 11 Lehrerinnen und Lehrern aktuellen fachübergreifenden Fragestellungen, die sie am letzten Projekttag in einer methodisch überzeugenden Präsentation vor großem Publikum beantworteten.

Samstag, 10 August 2019 06:48

Erfolge beim Rotary-Schülerwettbewerb

Rotary 19Mit insgesamt 18 Projekten aus Biologie, Chemie, Physik und Technik beteiligten sich 41 Schülerinnen und Schüler unserer MINT-EC Schule am Rotary Schülerwettbewerb 2019. Wir konnten uns mit fünf Projekten in die „Sehr Qualifizierten “ einreihen.
Zwei Projektarbeiten unserer MINT-EC Schule gehörten zu den Finalisten. Jannick Scheunert zog mit dem von ihm entwickelten Solarpumpspeicherkraftwerk ins Finale auf Burg Namedy ein und überzeugte nicht nur die Jury von seiner Anordnung, geerntete Sonnenenergie zu speichern und sie bei Bedarf in elektrische Energie umzusetzen. Sehr großen Erfolg hatten unsere MINT-Wahlfachschülerinnen Lea Ackermann, Selina Gerhartz und Clara Severin, sie erreichten im Finale unter insgesamt 66 von allen beteiligten Schulen eingereichten Arbeiten mit „Das Gold der Zukunft – sauberes Wasser mit Hilfe eines selbst entwickelten Wasserfilters“ den 1. Platz.  In der Laudatio erklärte Eckard Lenz vom Rotary Club, dass unsere Schülerinnen die Fachjury wie folgt überzeugt haben: „Mit ihrem selbst entwickelten, innovativen Wasserfilter haben die drei Schülerinnen umfassende Hintergrundrecherche zum Problem der Wasserverunreinigung besonders in Entwicklungsländern betrieben und auf dieser Grundlage die gute Idee einer einfachen, mobilen und modularen Kläranlage entwickelt“.
Im Schuljahr 2019/20 wird die Zusammenarbeit mit der Bienen AG noch enger werden, da wir als MINT-EC-Schule als eine von 100 deutschlandweit ausgewählten Schulen an dem Forschungsprojekt „we4bee“ der Audi Stiftung für Umwelt und der Universität Würzburg teilnehmen werden. Der mit HighTech-Sensorik ausgestattete Bienenstock wird dazu ab August in Betrieb genommen.
Schulleiterin Christiane Hofmann dankte allen Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen für das große Engagement im MINT-Wahlfach und der Bienen AG.

LandeswettbewerbM 192Selina Gerhartz und Selina Drescher, beide Schülerinnen der Klasse 9b unseres Mint-EC-Gymnasiums, haben an der 2. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik teilgenommen.
In der ersten Runde des Wettbewerbs, die für Schülerinnen und Schüler der achten Klassen konzipiert ist, haben die beiden im Schuljahr 2017/2018 einen ersten bzw. dritten Preis errungen und sich so die Teilnahme an der zweiten Runde in diesem Schuljahr gesichert. Der zweite Wettbewerbsteil besteht aus einer mehrwöchigen Hausarbeit.
Selina Gerhartz qualifizierte sich hiermit sogar zu einem Auswahlgespräch für die nächste Runde und wurde für ihre Ergebnisse Anfang Juni in Koblenz öffentlich ausgezeichnet. Die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums freut sich über den erfolgreichen Mathematiknachwuchs und gratuliert ganz herzlich.

StolpersteineDen meisten sind die Gedenktafeln aus Messing bekannt, welche auffällig in Fußgängerzonen oder vor ausgewählten Häusern platziert sind. Die sogenannten „Stolpersteine“ haben einen großen historischen Wert, denn sie tragen einen maßgeblichen Teil zur Erinnerungskultur der NS-Opfer bei.
Der Künstler Gunter Demnig, der sich die Verlegung der Stolpersteine zur Lebensaufgabe gemacht hat, erinnert mit seinen in den Boden verlegten kleinen Gedenktafeln an die Schicksale der deportierten, verfolgten, ermordeten, vertriebenen oder in den Suizid getriebenen Menschen.
Am 27.06.2019 fand erstmalig die Verlegung von Stolpersteinen in Münstermaifeld statt und Mitglieder der Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums durften an diesem geschichtsträchtigen Ereignis teilnehmen. Neben der Schulleiterin Christiane Hofmann nahmen auch Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums an der Verlegung teil. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums lasen die Biographien der zu gedenkenden NS-Opfer vor, während Gunter Demnig die Messingtafeln im Boden platzierte. Die Biographien sollten verdeutlichen, welch schreckliche Schicksale diese Menschen trafen. Unter anderem wurde die Biographie von Berta Kaufmann vorgelesen, welche am 7. Januar 1897 in Mertloch geboren und 1942 an einen unbekannten Ort deportiert und ermordet wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich ihr Mann Alex Kaufmann, welchen sie im September 1929 in Mertloch heiratete, seit zwei Jahren in Haft, wobei unklar ist, ob er zum Zeitpunkt ihrer Deportation nicht schon tot war. Berta Kaufmann hatte mit Lilli und Siegfried zwei Kinder, die 1952 und 1953 ebenfalls für tot erklärt wurden. Wann und wo die beiden gestorben sind, ist bis heute nicht bekannt. Die Stolpersteine der genannten NS-Opfer wurden in der Pilligertorstraße 10 verlegt. Zusätzlich zu der Verlesung der Biographien wurde die Aktion durch musikalische Beiträge von zwei weiteren Schülerinnen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums begleitet, wodurch der Verlegung eine besondere Atmosphäre verliehen wurde. Die Verlegung der Stolpersteine durch Gunter Demnig war für alle Beteiligten ein einzigartiges und denkwürdiges Ereignis.

Samstag, 10 August 2019 06:41

Spannende Referate

Methodentraining10 19Beim Finale des Methodentrainings der 10. Klassen zeigten Gruppen von je drei Schülern und Schülerinnen, wie man seine Zuhörer zu einem selbst gewählten Thema ansprechend und überzeugend informieren kann.
Um in dieses Finale zu kommen, mussten sich die Gruppen in ihren Klassen bereits mit ihren Präsentationen gegen ihre Mitschüler durchsetzen. Die beiden besten Referate jeder Klasse wurden ausgewählt. In der Abschlussveranstaltung vor allen Schülern der zehnten Klassen und einer aus Mitschülern, Lehrern und Eltern bestehenden Jury standen erneut nicht die reine Präsentationstechnik, sondern das gesprochene Wort und eine sinnvolle Interaktion zwischen den Referenten und den unterstützenden Medien im Vordergrund. Viele Punkte sammeln konnten die Gruppen, wenn sie es schafften, die Mitschüler in einem möglichst frei gehaltenen Referat motivierend anzusprechen, den Spannungsbogen zu halten, den Blickkontakt zu den Zuhörern zu halten, die eigene Mimik und Körpersprache sinnvoll einzusetzen und natürlich das Thema niveauvoll und verständlich darzustellen. Am besten gelang dies Amelie und Valentina Leyendecker zusammen mit Alina Schnorpfeil aus der Klasse 10c, die sich mit der Fragestellung “Ersetzt Plastik in Zukunft die Meeresbewohner?” auseinandersetzten. Sie erhielten für den besten Vortrag einen Büchergutschein von je 20 Euro, gestiftet vom Förderverein der Schule. Der zweite Preis und je 15 Euro gingen an Dicla Aldemir, Ann-Kathrin Hermen und Jan Alerik Mies, ebenfalls aus Klasse 10c, die der Frage nachgingen “Kann man Lernen beeinflussen?” Auf den dritten Platz kamen Antonia Elwig, Emelie Junker und Felix Frieb-Preis aus der Klasse 10a, die die “Politische Situation rund um den Kohleausstieg” analysiert und multiperspektivisch beleuchtet hatten.

Samstag, 10 August 2019 06:39

MINT- und Sozialkompetenz am KuBa

MINTWettbewerb 19In der finalen Phase des Schuljahres haben sich alle Schülerinnen und Schüler der sechsten, achten und zehnten Klassen des KuBa-Gym mit eher ungewöhnlichen Aufgaben aus dem MINT-Bereich beschäftigt.
Beim inzwischen traditionellen hausinternen Klassen-Wettbewerb mussten Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik bearbeitet werden. Da die Lösungen selten auf der Hand lagen, haben die Kinder und Jugendlichen des MINT-EC-Gymnasiums als Klassengemeinschaft arbeitsteilig experimentiert, geknobelt, ausprobiert, überlegt, gebastelt und schließlich pro Aufgabe genau eine Lösung zu Papier gebracht. Dass sie dies größtenteils recht erfolgreich getan haben, konnte der Wettbewerbsleiter Dr. Jörg Kreutz bei der Siegerehrung in der Sporthalle erfreut verkünden. Unter dem Applaus der anwesenden Schülerinnen und Schüler bedankte er sich besonders bei den Kolleginnen und Kollegen, die Aufgaben für diesen Wettbewerb erstellt und die abgegebenen Lösungen korrigiert haben. Ohne diese wertvolle Arbeit wäre ein solch anspruchsvoller Wettbewerb nicht über Jahre hinweg durchführbar. Die Klassensprecherteams der teilnehmenden Klassen erhielten dann bei der kurzen Feierstunde Urkunden aus der Hand von Schulleiterin Christiane Hofmann. Uwe Spitzley als Vorsitzender des Fördervereins des KuBa-Gym zeigte sich erfreut, dass er den erfolgreichen Klassen ein Geldpräsent zukommen lassen konnte und somit das herausragende MINT-Engagement der Schülerinnen und Schüler, wie in den vergangenen Jahren auch, entsprechend honoriert werden konnte.
Alle Verantwortlichen sind sich sicher, dass sie sich beim MINT-Nachwuchs am KuBa-Gym keine Sorgen machen müssen. Ende des kommenden Schuljahres startet die nächste Wettbewerbsrunde...

Seite 1 von 30

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

  • Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld
  • +49 (0) 2605 98 01 0
  • sekretariat@kubagym.de
  • Unser Standort

designed by pixenHAHN ...frisches Webha(h)ndwerk ;-)