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Samstag, 05 Januar 2019 18:36

32 Jahre Partnerschaft

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Ruanda 18Seit 1986 verbindet das Kurfürst-Balduin-Gymnasium und das Institut St. Aloys in Kibungo, Ruanda eine Schulpartnerschaft. Regelmäßig stehen die Schulen im Austausch und immer wieder sammeln die Schülerinnen und Schüler des KuBa Geld für ihre Partnerschule. So konnte in den letzten Jahren die Wasserversorgung am Institut St. Aloys verbessert werden und die Küche für das Internat erneuert werden. Jetzt kam aus Ruanda ein Partnerschaftsschild für den Eingangsbereich des KuBa. Denn während am Direktorat der ruandischen Schule schon seit mehr als einem Jahrzehnt eine Tafel auf die Partnerschaft mit Münstermaifeld hinweist, fehlte bislang ein entsprechender Hinweis am KuBa.
Im Rahmen des Schulfestes am 9. Juni wurde nun auch am KuBa das Partnerschaftsschild neben der Schultür montiert. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler neben vielen anderen Projekten zum Schulfest sich auch wieder drei Tage intensiv mit Leben, Sprache, Musik und Kultur im Partnerland Ruanda beschäftigt. Auch gebastelt wurden u.a. Trommeln und Brettspiele, die dann im Rahmen des Schulfestes präsentiert wurden. Wie schon seit mehr als 10 Jahren findet die Partnerschaftsarbeit am KuBa in Kooperation mit der Aktion Tagwerk statt, die deutschlandweit in diesen Tagen Schülerinnen und Schüler aufruft, sich für Bildung in Afrika zu engagieren. Am KuBa gab es dazu am Schulfest den Verkauf von „Eine-Welt-Produkten“. Der Ertrag dieses Verkaufs kommt auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen der „Aktion Tagwerk“ und in der Partnerschule in Ruanda zugute.

Samstag, 05 Januar 2019 18:35

Kunterbunte Abende am KuBa

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Pippi 18In diesem Jahr präsentierte die Unterstufen-Theater-AG des Kurfürst-Balduin Gymnasiums zwei Aufführungen von Pippi Langstrumpf von der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Obwohl fast jeder der zahlreich erschienenen Gäste die Geschichten um Pippi Langstrumpf kannte, sorgte die bunte und unterhaltsame Aufführung im liebevoll zur Villa Kunterbunt umgestalteten alten Musiksaal der Schule für viel Gelächter und versetzte den ein oder anderen Besucher in die Kindheit zurück.     
Nachdem Pippi (Felicitas Welter), die Tochter von Kapitän Efraim Langstrumpf (Nico Glagau), in die Villa Kunterbunt eingezogen ist, stellt sie das Leben der Stadtbewohner völlig auf den Kopf. Gemeinsam mit ihren beiden Freunden Annika (Merle Annika Scheunert) und Tommy (Alena Röser) besucht sie den Jahrmarkt und macht dabei nicht nur zwei Polizisten (Jakob Weiler, Charlotte Steiner) auf sich aufmerksam, sondern auch zwei Diebe (Justus Schmidt, Nico Glagau). Als diese sie in der darauffolgenden Nacht aufsuchen, werden sie jedoch von der übernatürlich starken Pippi in die Flucht geschlagen. Die Polizisten, die sich um das allein lebende Mädchen sorgen, informieren die Managerin des Waisenhauses (Fiona Webler). Diese bemüht sich, das junge Mädchen ins Heim aufzunehmen, aber Pippi hat andere Pläne und lässt sich nicht umstimmen. Immerhin gelingt es Tommy und Annika, Pippi zu einem Schulbesuch zu überreden. Was als normaler Schultag beginnt, entpuppt sich als Chaos: Die von Seeräubern erzogene Pippi kann sich nicht benehmen und so raubt sie der Lehrerin (Emilia Cochems) den letzten Nerv. Auch die Teilnahme an einem Kaffeekränzchen bei Tommy und Annika verläuft nicht besser. Pippi bricht alle Regeln und sorgt für Sprachlo-sigkeit bei den Erwachsenen. Als die Managerin des Waisenhauses Pippi zwangsweise mit Hilfe der Polizei ins Heim aufnehmen möchte, taucht plötzlich der für tot gehaltene Vater Ef-raim wieder auf. Das Angebot, ihn auf seiner Seereise zu begleiten, nimmt Pippi begeistert an. Als sie jedoch die traurigen Gesichter von Tommy und Annika erblickt, beschließt sie, bei ihnen in der Villa Kunterbunt zu bleiben.
Über das Schuljahr hinweg hatten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Leitung von Beate Falterbaum und Anke Sattler Texte gelernt, geprobt, das Bühnenbild gestaltet und Kostüme genäht. Die Mühen wurden von den begeisterten Eltern und Großeltern in dem bis auf den letzten Platz besetzten Musiksaal belohnt. Ebenfalls einen großen Teil zu der gelungenen und kurzweiligen Aufführung trugen Monika Schneider und ihr Schminkteam sowie Noah Götten, der für den reibungslosen Ablauf bei der Technik sorgte, bei.

Montag, 05 November 2018 17:47

KuBa zur Fairtrade-School ernannt

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FairtradeSchool„Wie kann unsere Schule den fairen Handel unterstützen?“, das fragen sich seit mehr als zwei Jahren Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Viele Ideen sind seitdem umgesetzt worden, immer wieder neue Bereiche wurden entdeckt, wo man aktiv werden und eingefahrene Wege hinterfragen und verlassen kann. So macht es auch einen Unterschied, mit welcher Art von Bällen im Sportunterricht gespielt wird. Mit der Leitidee „Fairtrade für Fairplay“ werden bereits über 20 Hand- und Fußbälle verwendet, die fair produziert und gehandelt wurden. Gerechtere Löhne werden bezahlt, Kinderarbeit vermieden und Preisstabilität für die Herstellung garantiert. Das Geld hierfür wurde auch mit dem Verkauf von Fairtrade-Produkten erwirtschaftet. Ein fest installierter „FairOmat“, ein Warenausgabeautomat für Fairtrade-Produkte sowie ein Fairtrade-Kiosk kommen dabei zum Einsatz. In der Cafeteria und im Sekretariat ist eine Umstellung auf Fairtrade-Kaffee erfolgt. Fairtrade-Schulshirts wurden entworfen und sind seitdem bei vielen Schülern und Lehrern täglich zu sehen. Auch in den Unterricht hat die Thematik Einzug gehalten. Entwicklungspolitische Themen werden unterrichtet, ein Unterrichtsbaustein über den fairen Handel wurde von einer Schülergruppe ausgearbeitet. Hinzu kommen Projekte wie das Upcycling im Kunstunterricht, bei dem nicht mehr genutzte Kleidungsstücke, aber auch Verpackungsmaterialien einer neuen Verwendung als Einkaufstaschen oder Geldbörsen zugeführt werden. Auf diese Weise nehmen Schüler nicht nur die Thematik aus der Schule in die Elternhäuser. „Es sind die vielen kleinen Maßnahmen, die in der Summe einen großen Effekt haben“, so Michael Veit. Er leitet zusammen mit Martin Müller die Fairtrade-AG, so dass mehrmals auch mit der Ruanda-AG kooperiert werden konnte, die schon seit mehr als 30 Jahren mit einer Schule in Ruanda partnerschaftlich verbunden ist.
Dass eine Schule dann auch den Titel einer „Fairtrade-School“ erhält, hat aber auch mit der guten Kooperation zwischen Eltern, Lehrern und Schülern zu tun. Nun sind die vielseitigen Aktivitäten an der Schule entsprechend gewürdigt und offiziell anerkannt.

MINTWettbewerb 18Zum Teil knifflige Aufgaben aus den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik wurden von den meisten Schülerinnen und Schülern beim hausinternen „KuBa-MINT-EC-Wettbewerb“ des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld bravourös gelöst.
Bearbeitet wurde der Wettbewerb in drei Altersstufen: 6., 8. und 10. Klasse. Dabei mussten die Aufgaben von jeder einzelnen Klasse in einem gemeinsamen Arbeitsprozess gelöst werden. Ohne die Mitarbeit der ganzen Klasse wären die zahlreichen Aufgaben auch nicht zu bewältigen gewesen. Verschiedene Lösungsstrategien wurden von den Schülerinnen und Schülern diskutiert, fertige Lösungen mussten ins Reine geschrieben werden. Teamarbeit und Selbstorganisation sind also ebenso Ziele dieses KuBa-MINT-EC-Wettbewerbs wie die Weckung der Begeisterung für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich bzw. die Stärkung und Förderung der bereits Begeisterten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Begabungen und persönlichen Interessen zu betätigen, denn die Aufgaben sind nicht rein theoretisch, sondern teilweise experimenteller Natur.
Zur zusätzlichen Motivation wurden auch in diesem Jahr wieder Preisgelder vom Förderverein des Gymnasiums ausgelobt, die in die Klassenkassen flossen und somit direkt den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern zugutekamen.
Bei einer kleinen Feierstunde in der Turnhalle wurden den mehr als 300 anwesenden Schülerinnen und Schülern die Klassenergebnisse mitgeteilt und den jeweiligen Klassensprecherteams Urkunden durch den stellvertretenden Schulleiter Ralf Thielen sowie Preisgelder durch den Fördervereinsvorsitzenden Uwe Spitzley überreicht.
Der Initiator und Leiter des Wettbewerbs Dr. Jörg Kreutz zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen bei der Aufgabenerstellung und Korrektur.

Sonntag, 04 November 2018 20:48

Verabschiedung langjähriger Kollegen am KuBa

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Verabschiedung18Am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedete das Kollegium des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen einer Feierstunde mit Franz Esser und Harald Löffler zwei langjährige Kollegen, die in ihrer jahrzehntelangen Dienstzeit jeder auf seine eigene Art und Weise das Schulleben des Gymnasiums mitgestaltet, dabei bereichert und geprägt haben, in den verdienten Ruhestand.
Franz Esser unterrichtete nach seinem Studium an der Universität Köln und einer fast 10jährigen Tätigkeit am Gymnasium auf dem Asterstein seit 1989 seine Fächer Erdkunde und Sport am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Dabei war er den ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern immer warmherzig zugewandt. Franz Esser zeigte jederzeit große Bereitschaft, sich zu engagieren. Er war stets sehr kollegial und persönlich zurückhaltend, da es ihm immer um die Sache und nie um Selbstdarstellung ging. Bei Klassenfahrten, Karnevalsfeiern, Projekttagen sowie Schulfesten konnten sich die Kolleginnen und Kollegen auf seine Unterstützung in jeglicher Hinsicht verlassen. Im Fachbereich Sport koordinierte und gestaltete er die im Januar für die Jahrgangsstufe 11 stattfindende Fitnesswoche. Im AG-Bereich hat er viele Jahre lang gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Hippert Schülerinnen und Schüler zum Rudern geführt und durch die intensive Förderung besonders begabter Ruderinnen und Ruderer das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in diesem Bereich weit über das Maifeld hinaus bekannt gemacht. Doch auch interessierten Kolleginnen und Kollegen gab er beim Lehrerrudern die Gelegenheit, diesen Sport kennen zu lernen und auszuüben. Privat ist Franz Esser ein Genussmensch und Hobbykoch, wovon auch das KuBa in vielerlei Hinsicht profitieren konnte. Von Beginn an engagierte er sich in der Arbeitsgemeinschaft „Gesunde Schule“ und der daraus entwickelten Gestaltung des Angebotes der Cafeteria. Aufgrund seines außerordentlichen Engagements konnte die Cafeteria unter seiner Leitung und mit der unentgeltlichen Hilfe von Müttern und Vätern aus der Elternschaft im letzten Jahr seiner Dienstzeit sehr erfolgreich zu neuem Leben erweckt werden. Auch Schülerinnen und Schülern brachte er immer wieder im Rahmen der Fitnesswoche oder bei Projekttagen und Schulfesten Grundregeln einer gesunden Ernährung sowie die damit zusammenhängende Zubereitung der Speisen näher. Weiterhin engagierte er sich im Projekt „Gesundheitsmanagement“, aus dem nicht zuletzt Studientage für das Kollegium entstanden, bei deren Vorbereitung und Durchführung er sich immer gewinnbringend einbrachte.
Bereits seit 1981 unterrichtete Harald Löffler Musik am Kurfürst-Balduin-Gymnasium. Dabei ist bzw. war er in seinem Leben immer eng mit der Musik verbunden. Nach seinem Studium der Musikwissenschaft und Musikerziehung an der Universität Mainz war er Dozent einer Klavierklasse am Musikseminar Güntzel in Wiesbaden, bevor er sein Referendariat am Studienseminar Mainz absolvierte. Zum Schuljahr 1981/1982 nahm er seine Unterrichtstätigkeit als Studienrat am KuBa auf, im Jahr 1990 wurde er zum Oberstudienrat befördert.        
Fast 40 Jahre hat Harald Löffler die musikalische Entwicklung am Kurfürst-Balduin-Gymnasium geprägt. In seinem Unterricht legte er Wert auf ein hohes fachliches Niveau mit einer guten Beherrschung des musiktheoretischen Basiswissens. Wichtig war ihm auch die Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler beim Inszenieren von Szenen aus Opern und Musicals sowie beim Choreographieren von Tänzen. Konzentration und Rhythmusgefühl der Schülerinnen und Schüler förderte er insbesondere durch das Klassenmusizieren mit „Boomwhackers“ (auf Tonhöhen abgestimmte Plastikröhren). Harald Löffler hatte immer einen Blick für Talente. So bewunderte er einmal das „Posaunengesicht“ eines Kollegen, der dann tatsächlich durchaus erfolgreich das Instrument im Rahmen der Blechbläser AG erlernte. Lange Jahre hatte er die Leitung der Big Band des Gymnasiums inne. Bei intensiven Proben stellte er höchste Ansprüche an die Bandmitglieder, was in fulminanten Konzerten mündete, bei denen die Big Band durch ihr professionelles Können bestach. Mit den großen Aufführungen, aber auch mit der Nachwuchsarbeit hat Harald Löffler entscheidenden Einfluss auf das musikalische Aushängeschild des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums gehabt. Dabei ging es ihm nie um Selbstinszenierung, sondern um die bestmögliche musikalische Entwicklung der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler, von denen nicht wenige auch ihre berufliche Zukunft in diesem Bereich fanden. So musizierten Daniel Ackermann (Trompete) und Daniel Seemann (Posaune), früher herausragende Musiker der KuBa-Big Band, heute Berufsmusiker, als Überraschungsgäste bei der Verabschiedungsfeier und begeisterten als fulminantes Jazz-Duo, begleitet von Iwo Iwanow (Gitarre). Im Kollegium stand Harald Löffler stets für seine Meinung und seine Überzeugung ein, dies aber eher im kleinen Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen oder der Schulleitung.          
Der stellvertretende Schulleiter Ralf Thielen dankte auch im Namen des Kollegiums Franz Esser und Harald Löffler für die langjährige wertvolle Arbeit am KuBa und wünschte Glück, Zufriedenheit und insbesondere Gesundheit für die neue Lebensphase, verbunden mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Nicht zuletzt richteten der Personalrat sowie die Fachkonferenzleiter der Fächer, welchen die Verabschiedeten angehörten, viele persönliche Worte und gute Wünsche an die beiden Kollegen.

Projekt11Homepage 18Am Schuljahresende beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangstufe des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen einer Projektwoche, die seit 1998 jährlich in der MSS11 stattfindet und sich als eine sinnvolle Maßnahme neben dem normalen Unterricht an unserem MINT-EC-Gymnasium etabliert hat, mit fachübergreifenden und fächerverbindenden Fragestellungen.
In diesem Jahr wurden die Themen „Essen – Glücksort der Zukunft?!“ und „Energie ohne Kohle und Öl – utopisch oder überlebensnotwendig?“ bearbeitet. Die 85 Schülerinnen und Schüler erarbeiteten im Vorfeld der Projektwoche in verschiedenen Fächern über einen Zeitraum von sechs Wochen und dann intensiv in der eigentlichen Projektwoche vom 13. bis 20. Juni eine fachübergreifende Fragestellung zu einem der oben genannten Themen, um letztlich fachübergreifende Antworten zu finden. Dabei widmeten sich die Schülerinnen und Schüler hochmotiviert außerhalb von Notengebung und betreut von 10 Lehrerinnen und Lehrern aktuellen Fragestellungen, die sie schließlich in einer methodisch überzeugenden Präsentation vor großem Publikum beantworteten.  
In diesem Jahr beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler, die das Thema Essen gewählt hatten, schwerpunktmäßig mit Stadtentwicklung und Stadtplanung. Um die Schüler mit den Problematiken und Errungenschaften Essens direkt vor Ort zu konfrontieren, recherchierte und arbeitete die Gruppe in den ersten drei Tagen in Essen. Vor Ort konnte den Fragestellungen nachgegangen werden, welche Auswirkungen der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat und ob Essen für die Zukunft gerüstet ist. Zurück in Münstermaifeld wurden dann in den folgenden beiden Tagen die vielfältigen Eindrücke und Ergebnisse ausgetauscht und in einer Präsentation zusammengefasst.
Hinsichtlich der Energieproblematik beantworteten die Schülerinnen und Schüler aus der Sicht verschiedener Fächer, ob aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren und gespeichert werden könnte, dass diese alternative Energieversorgung Kohle und Öl als Energieträger ablösen könnte. Sie erkannten ein riesiges Potential, so dass sie die Frage positiv beantworteten.
Ein Highlight des Projektes war der Besuch des Wasserstoffelektromobilitätszentrums HyCologne in Köln-Hürth und der anschließende Besuch des Braunkohletagebaus in Garzweiler. Schülern wie Lehrern stand bei HyCologne ein Wasserstoffelektroauto für Testfahrten zur Verfügung. Eine weitere Testfahrt unternahm die gesamte Gruppe mit dem Wasserstoffelektrobus, der innerhalb von fünf Minuten mit Wasserstoff voll betankt werden kann. Danach besuchte die Gruppe den Braunkohletagebau. Die immensen Eingriffe in die Landschaft wie auch die Tatsache, dass ganze Orte für den Kohleabbau verschwinden, hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinsichtlich der konventionellen Energiegewinnung.

Sonntag, 04 November 2018 20:42

MINT-EC-Schüler besuchen „HyCologne“

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HyCologne 18Im Rahmen der fachübergreifenden und fächerverbindenden Projektwoche mit dem Thema „Kohle und Öl - utopisch oder überlebensnotwendig?“ beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe u.a. mit Wasserstoff als Energieträger und Energiespeicher.
Ein Highlight des Projektes war der Besuch von „HyCologne“ in Köln-Hürth. Dabei nutzt „HyCologne“ seit mehreren Jahren Wasserstoff als Brennstoff für momentan drei im öffentlichen Nahverkehr eingesetzte Busse, fünf weitere sollen angeschafft werden. Während des Besuchs bei „HyCologne“ erlebten die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung die Realisierung der Wasserstoffelektromobilität mit Null-Emission und großer Reichweite. Aus dem Auspuff kommt einzig reines Wasser.
Den Schülerinnen und Schülern wie auch den begleitenden Lehrern stand ein Wasserstoffelektroauto für Testfahrten zur Verfügung. Eine weitere Fahrt unternahm die gesamte Gruppe mit dem Wasserstoffelektrobus, der in unserem Beisein in weniger als fünf Minuten voll mit Wasserstoff betankt wurde.

Sonntag, 04 November 2018 10:36

Messen-Steuern-Regeln

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MSR 18„Messen-Steuern-Regeln“ - so lautete ein gut besuchter Kurs für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren in Begleitung ihrer Eltern am Münstermaifelder Kurfürst-Balduin-Gymnasium.
„Dies ist ein Beitrag der MINT-EC Schule in Kooperation mit der VHS Maifeld, um die MINT-Bildung (Mathematik/Informatik/Naturwissenschaft/Technik) von Kindern in der Region zu fördern“, so der verantwortliche MINT(EC)-Koordinator des Gymnasiums Wolfgang Schäfer. „Pädagogisch besonders wertvoll ist, dass die Eltern mitmachen. So wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kinder weiter zu Hause damit befassen und den Computer sinnvoll nutzen.“
Die Dozenten und gleichzeitig MINT-EC Schüler des KuBa Felix Hölzmann, Lucas Cruse, Dennis Lossen und Lars Reiser waren von der hohen Motivation, die die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zeigten, begeistert. Der Kurs mit insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern und deren Eltern wurde von drei Dozenten betreut.

Sonntag, 04 November 2018 10:34

Tolle Leistungen im Känguru-Wettbewerb

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Känguru 18Zum 19. Mal nahmen in diesem Jahr 200 mathematisch interessierte und begabte MINT-EC Schülerinnen und Schüler des KuBa am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.
Wieder waren in verschiedenen Altersklassen 30 Aufgaben in 75 Minuten zu bewältigen. Der besondere Reiz dabei liegt im Multiple-Choice-Verfahren, da das Raten mit Punktabzug bestraft wird. Als Hilfsmittel waren wieder nur Papier und Bleistift zugelassen.
Alle Teilnehmer erhielten neben einer Urkunde ein kleines Knobelspiel zur Erinnerung, wieder etwas, das zum weiteren Fragen und Experimentieren anregt. Im Rahmen des diesjährigen Schulfestes konnte die Wettbewerbsleiterin Simone Knapstein-Krieger den Schülern und Schülerinnen, die sich durch herausragende Leistungen ausgezeichnet hatten, weitere spannende Sachpreise überreichen. Wir gratulieren zu einem 3. Preis in ihrer Altersstufe Aileen Pung (5c), Justus Schmidt (6c), Felicitas Welter (6d), Felix Hetger (6c) und Lea Stille (6d). Zu einem sehr guten 2. Preis ist Annabelle Kollig (5d) und Jannick Scheunert (7d) zu gratulieren.
Jakob Veit (6d) gewann zum wiederholten Male den 1. Preis in seiner Altersstufe. Im Hinblick auf die Gesamtteilnehmerzahl von mehr als 900.000 Schüler und Schülerinnen bundesweit ist das eine besondere Leistung!

Sonntag, 04 November 2018 10:32

Erfrischendes Konzert des KuBa-Chores

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Frühlingskonzert18Am letzten Samstag im Mai präsentierte der Chor des KuBa-Gymnasiums bei bereits hochsommerlichen Temperaturen sein traditionelles Frühlingskonzert in der Münstermaifelder Stadthalle.
Die zahlreichen Musikfreunde erwartete ein heiterer, entspannter Abend mit einem abwechslungsreichen Programm erfrischender Musik.
Der KuBa-Chor begann seine Darbietung mit dem französischen Mailied „Ce mois de mai“ aus der Renaissance. Nach der schwungvollen Präsentation des berühmten romantischen Chorwerks „Zigeunerleben“ von Robert Schumann folgten zwei amerikanische Evergreens: Bei „Moon River“ erfreuten die Sängerinnen und Sänger mit einem homogenen Klangbild, das klangvoll und dynamisch gestaltete „New York, New York“ bildete den effektvollen Abschluss des ersten Auftritts.
Im Folgenden bekamen Solistinnen und Solisten die Chance, ihr Können zu zeigen. Nach dem von Alina Schnorpfeil und Bryan Fuhrmann sehr einfühlsam im Duett vorgetragenen Song „Take Me Home, Country Roads“ berührte Justine Scholl mit ihrer klangvollen und sensiblen Darbietung des bekannten Lieds „The A Team“. Im letzten Solovortrag überzeugte Justine Scholl auch im Duett mit Shannon Schmitz bei der Präsentation des Popsongs „Million Reasons“.
Danach präsentierten die Sängerinnen des KuBa-Chores mit großer Sensibilität zwei Songs von Simon & Garfunkel und entließen das begeisterte Publikum dann mit dem pfiffigen „Barbershop Blues“ in die Pause.
Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete der KuBa-Chor mit den zwei Beatles-Songs „Help!“ und „Blackbird“, die ebenso souverän dargeboten wurden wie „Killing Me Softly“ und das ruhige, sensible „You’ve Got a Friend“.
Bei dem gefühlvollen Solovortrag von Alisha Scholl („Can’t Help Falling in Love“) zeigte sich der Gitarrist Michael Lohr als sensibler Klavierbegleiter. Es folgten - von Michael Lohr an der Gitarre begleitet - der Hit „Perfect“ von Ed Sheeran, perfekt vorgetragen von Shannon Schmitz, sowie „Happy“, mitreißend im Duett gesungen von Alisha Scholl und Shannon Schmitz, bevor zur Überraschung aller und vor allem der Adressatin Michael Kaufmann in seinem ersten Soloauftritt seiner Freundin mit dem Lied „Für Sarah“ eine musikalische Liebeserklärung machte.
Zum Abschluss des Konzertes entführte der KuBa-Chor seine Zuhörer mit „Beauty And The Beast“ sowie „Breaking Free“ in zwei bekannte Musicals, bevor er mit dem Lied „The Show Must Go On“ von Queen den offiziellen Teil des Programms in eindrucksvoller Weise beendete. Das begeistert applaudierende Publikum nahm den Titel jedoch wörtlich, wie die Zugabenforderungen zeigten.   
Ulrich Bauer, musikalischer Leiter des Abends als Dirigent, Arrangeur und Pianist, gab dem Chor sowie den Solistinnen und Solisten mit dem anspruchsvollen, dabei aber vielfältigen und unterhaltsamen Programm viele Gelegenheiten, individuell wie auch gemeinsam ihr stimmliches Können zu präsentieren, gekonnt unterstützt durch die Klavierbegleiter Florian Wilbert (ehemaliger Schüler des KuBa und zukünftiger Musikstudent) und Kim van Loo.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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