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Montag, 29 Januar 2018 14:38

Wandertag zum Rudern

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Ruderwandertag17Eine einfache und schöne Idee, einen Schultag mit Rudern zu verbringen. Die Klasse 6b nahm das Angebot gerne an, bei der Rudergesellschaft Treis-Karden die gesündeste Sportart kennen zu lernen.
Nicht zuletzt eignet sich das Wettkampf-Rudern ganz besonders für junge Menschen, weswegen Ruderwandertage dieser Art seit vielen Jahren durchgeführt werden.
Diese Ruderwandertage gehören zu einem schlüssigen Konzept des KuBa-Gymnasiums, der Partnerschule des Sports, um mit der Rudergesellschaft Treis-Karden Talente zu sichten. Bei der Durchführung können die Sportlehrer Timo Sesterhenn und Michael Hippert stets auf zahlreiche Helferinnen und Helfer aus den Ruder-AGs des Gymnasiums zurückgreifen, um den Schülerinnen und Schülern einen unvergesslichen Rudervormittag zu bieten. In diesem Jahr war gleichzeitig eine Gruppe japanischer Studenten zu Gast, die unter der Leitung von Prof. Dr. Tazuke am Kurfürst-Balduin-Gymnasium hospitierten, um die deutsche Kultur und das deutsche Schulsystem kennenzulernen.

Montag, 29 Januar 2018 14:34

Achtung Auto am KuBa

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AchtungAuto17Auch in diesem Jahr empfing der ADAC wieder die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen zum Programm Achtung Auto.
Bei bestem Wetter lernten die Kinder spielend die Gefahren im alltäglichen Straßenverkehr kennen, machten Sprints mit verschiedenen Bremskommandos, um Bremsweg und Anhalteweg zu erfühlen, staunten über die Kraft der Ablenkung bei der Reaktionszeit, grübelten über die Einflüsse auf die Bremswirkung und lernten Fachbegriffe wie Fahrbahnbeschaffenheit. Auch Themen wie Sitzerhöhung und Anschnallpflicht wurden besprochen. Den Höhepunkt bildete die von allen erlebte Vollbremsung bei Tempo 30. Bei manchem zitterten da gehörig die Knie, aber trotzdem war man sich einig: Bitte nochmal!

Montag, 29 Januar 2018 14:32

Mädchen und Technik

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ALP1617Auch im Schuljahr 2016/2017 nahmen wieder neun naturwissenschaftlich interessierte Mädchen der Jahrgangsstufe 6 an den von der Universität Koblenz angebotenen MINT - Workshops im Rahmen des Ada-Lovelace-Projektes (ALP) teil.
Das ALP ist ein rheinlandpfalz-weites Mentorinnen-Netzwerk von Auszubildenden und Studentinnen der sog. MINT–Berufe und -Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), das Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl unterstützt. Das ALP wird durch das Land Rheinland-Pfalz und aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert.  
Durch persönliche Informationen und Tipps, spannende Workshops und praktische Erfah-rungen, die zum Staunen anregen, sind die Chancen groß, Mädchen für naturwissenschaftli-che Fragestellungen zu begeistern, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und dieses Feld nicht alleine den Jungs zu überlassen. Ein besonderes Anliegen des KuBaGym ist es, frühzeitig die Weichen für eine berufliche Orientierung in den MINT-Bereich zu stellen, der aufgrund des herrschenden Fachkräftemangels die besten Möglichkeiten für junge Frauen bietet, beruflich Karriere zu machen.
An der Universität Koblenz sind im Rahmen des ALP circa 20 Studierende als Mentorinnen (= Ratgeberinnen) aktiv. Sie besuchen Schulen in der Region und informieren Schülerinnen über ihr Studium bzw. ihre angestrebten Berufe und bieten spannende und interessante Workshops an. Schülerinnen können im Rahmen der ALP-Angebote ihre Fähigkeiten erpro-ben, erweitern und feststellen, ob einer der vielen Berufe aus Naturwissenschaft und Technik nicht auch eine tolle Chance für sie sein könnte.
Im Rahmen des diesjährigen Projektes wurde z.B. gelötet, programmiert („Roberta – Lernen mit Robotern“) und eine eigene Homepage erstellt. Viele spannende, oft verblüffend einfache Experimente und Rechenaufgaben zeigen, dass Mädchen und Technik unbedingt zusam-menpassen und dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge keine Hexenwerke sind.
Die Schülerinnen zeigen sich stets von der Arbeit mit den Mentorinnen hellauf begeistert. Sie alle schätzen die „tolle“ Atmosphäre“ und die Nähe zu den Studentinnen. „Ich finde das Pro-jekt cool, weil man da viele Experimente machen kann“, „Es macht sehr viel Spaß und vor allem lernt man auch etwas dabei“ oder „Es sind immer tolle Themen die wir durchnehmen“, so die Rückmeldungen der beteiligten Mädchen.
„Lernen einmal anders“ ist wohl, was alle am Projekt Beteiligten so begeistert. Kleine Ar-beitsgruppen und eine individuelle Betreuung zeigen den Mädchen, dass naturwissenschaft-liche Themen und Fragestellungen nicht nur etwas für Jungs sind.
Auch für naturwissenschaftlich interessierte Mädchen der Jahrgangsstufe 11 des KuBaGym Münstermaifeld bietet das ALP eine Möglichkeit, in naturwissenschaftliche Berufe reinzuschnuppern.
Ziel dieses Angebots ist es, in unterschiedlichen Unternehmen (unter anderem CompuGroup Medical SE, Debeka, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation, Stabilus GmbH und ThyssenKrupp Rasselstein) deren Ausbildungsberufe und Duale Studiengänge kennenzulernen und Kontakt zu Mitarbeitern der Firmen aufzunehmen. Die Qualifikationsanalyse an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, gehört ebenfalls dazu.
An einem Tag pro Monat sind die Mädchen eingeladen, in den o.a. Betrieben bzw. auf dem Campus der Hochschule Koblenz Einblicke in den Berufsalltag zu erlangen und in die Bewerbungsverfahren reinzuschnuppern.
Gerade durch den persönlichen Kontakt zu Universität und Unternehmen wird damit die Entscheidung für eine spätere Berufsausbildung, ein Studium oder einen Dualen Studiengang erleichtert.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit des KuBaGym und des Ada-Lovelace-Projekts an der Universität Koblenz-Landau wird in diesem Jahr durch das Institut für Computervisualistik der Universität Koblenz-Landau weiter ausgebaut.
Hierbei wird die Jahrgangsstufe 12 vor Ort in der Schule von Yannick Höhn, einem Mitarbeiter der Universität Koblenz-Landau, über Studienmöglichkeiten im Fachbereich Informatik der Universität Koblenz-Landau informiert.
So erleben Schülerinnen des KuBaGym während ihrer gesamten Schulzeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie kreativ und abwechslungsreich Berufe in Naturwissenschaft und Technik sein können und die Mädchen können gut vorbereitet und sicher ihre Berufswahl treffen.

Montag, 29 Januar 2018 14:29

Herzlich Willkommen am KuBa

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EinschulungHomepageEndlich, endlich war es soweit. Am Dienstag, den 15.8.2017, wurden fünf neue fünfte  Klassen am KuBa-Gymnasium eingeschult.
Mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche, der unter dem Motto „Gemeinsam stark“ von Schülerinnen und Schülern des Münstermaifelder Gymnasiums unter der Leitung von Stefanie Grunert, Ilka Leberig und Martin Müller gestaltet und von Ulrich Bauer musikalisch begleitet wurde, begann für 119 Neuankömmlinge der erste Tag an ihrer neuen Schule.      
Nach dieser Einstimmung begrüßten die Klassen 6d und 7c mit ihren Musiklehrern Stefan Grober und Marcus Junglas die Fünftklässler mit dem als Kanon gesungenen „KuBa-Song“, bei dem alle zum Mitsingen aufgefordert wurden, zur eigentlichen Einschulungsfeier in der Sporthalle des Gymnasiums. Spätestens nach diesem warmherzigen Empfang fühlte sich jeder Neuankömmling in die Schulgemeinschaft aufgenommen.
„Herzlich Willkommen am KuBa“, mit diesen Worten begrüßte auch der stellvertretende Schulleiter Ralf Thielen die neuen Schülerinnen und Schüler. Die „alten Fünfis“ der Klassen 6a, 6b und 6d und die Mitgliederinnen der Tanz-AG gestalteten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm unter der Leitung der Orientierungsstufenleiterin Iris Hoffmann.
Nach dem kleinen Programm lernten die Schülerinnen und Schüler endlich ihre neuen Mitschüler sowie ihre neuen Klassenlehrerinnen und –lehrer kennen. Während die Kinder die ersten Stunden in ihrer neuen Umgebung verbrachten, wurden die Eltern über das umfangreiche und vielfältige Angebot des Gymnasiums informiert.    
Mit vielen neuen Eindrücken und Neugier auf das Kommende endete am Mittag für die Mädchen und Jungen der erste Tag an ihrer neuen Schule. Am Mittwoch und am Donnerstag wurden alle „Neuen“ von ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern sowie den Paten, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11, die sich ein Jahr lang um „ihre fünfte Klasse“ kümmern, mit den Gepflogenheiten und Geheimnissen des KuBa vertraut gemacht, Donnerstag ab der dritten Stunde begann dann für alle der reguläre Unterricht mit vielen neuen Fächern. 

Sonntag, 05 November 2017 15:19

Packender Liederabend mit Stefan Kliemt

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LiederabendPresseLiederabende, in denen ein Sänger und ein Pianist Kunstlieder vortragen, spielen im heutigen Musikleben eine eher marginale Rolle. Dabei gehört die Gattung des Kunstliedes mit seiner Verbindung von Lyrik und Musik zu den anspruchsvollsten Musikgattungen überhaupt; es ist eine Kunstform für echte Gourmets, die das vollkommene Zusammenspiel von Dichtkunst, meisterhafter Komposition, Gesangskunst und pianistischer Virtuosität zu schätzen wissen.
Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld ist in der glücklichen Lage, mit Stefan Kliemt einen Lehrer zu haben, der nicht "nur" Latein, Geschichte und Katholische Religion unterrichtet und als Regisseur die Theater-AG betreut, sondern auch regelmäßig im Konzertleben der Schule als Tenorsänger von professionellem Rang zu hören ist.
Unter dem Motto "Schillernder Schubert" gab er nun im Rahmen der Reihe KuBa-Forum im gut gefüllten Alten Musiksaal des Gymnasiums einen packenden Liederabend mit bekannten Balladen von Schiller, vertont von Franz Schubert. Mancher Besucher wird sich beim Blick ins Programm wohl zunächst gewundert haben, dass dort nur vier Titel verzeichnet waren. Aber eine Ballade ist eben weit mehr als nur ein Lied. Jede dieser Balladen ist eigentlich ein kleines Drama, in dem der Sänger nicht nur den Erzähler, sondern auch alle Rollen verkörpern muss, und der Pianist muss dazu wie ein ganzes Orchester eine spannende "Filmmusik" liefern, und beide Personen müssen in inniger Symbiose alle Wechselbäder der Gefühle und den übergreifenden großen Spannungsbogen vermitteln.
Diese schwierige Aufgabe bewältigten Stefan Kliemt und der Pianist Karsten Huschke auf bewundernswerte Weise. Neben den beiden kürzeren, aber nicht weniger anspruchsvollen Balladen "Ritter Toggenburg" (Text: Schiller) und "Der Zwerg" (Text: M. von Collin) gerieten vor allem die beiden großen, berühmten Schiller-Balladen "Der Taucher" und "Die Bürgschaft" zu atemberaubenden Höhepunkten des Abends. Dass im Programm die Texte nicht abgedruckt waren, schien zuerst ein Manko zu sein, doch aufgrund der klaren, plastischen und ausdrucksstarken Diktion von Stefan Kliemt konnten sicherlich auch die Zuhörer gut folgen, die mit den Texten nicht oder nur wenig vertraut sind. Vor allem aber war es die ungemein facettenreiche gesangliche Interpretation der unterschiedlichsten Stimmungen, die den Zuhörern unter die Haut ging. Bei aller Subtilität der Gestaltung standen dem Sänger aber auch jederzeit die nötigen Kraftreserven zur Verfügung, um die Spannungsbögen und die dramatischen Höhepunkte ohne Abstriche auszusingen.
Was könnte aber ein Sänger ohne einen exzellenten Pianisten an seiner Seite ausrichten? Karsten Huschke, Studienleiter und Kapellmeister am Theater Koblenz, bewältigte nicht nur die immensen technischen Anforderungen der Klavierparts absolut souverän, sondern zeigte auch ein kongeniales Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, jede Phrase in vollkommenem Einklang mit dem Sänger zu gestalten. Hier war nicht nur ein virtuoser Tastenkünstler am Werk, sondern vor allem ein Mann des Theaters, der dem Flügel geradezu orchestrale Klangfarben entlockte und gemeinsam mit Stefan Kliemt das ganze dramatische Potential der Balladen zum Leben erweckte.
Für den großen Applaus des begeisterten Publikums bedankten sich die beiden Künstler mit dem Schubert-Lied "An die Leier". Ganz herzlich dankte Stefan Kliemt auch seinem Klavierpartner Karsten Huschke, von dem er sich "wie auf Flügeln getragen" fühlte, und bei seiner Gesangslehrerin Cynthia Grose, der er nach eigenem Bekunden all das zu verdanken hat, was er als Sänger erreicht hat.

Sonntag, 05 November 2017 15:04

Wir haben gewählt!

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Juniorwahl17Am Mittwoch, den 20.09.2017 waren die Schüler und Schülerinnen der 9.-13. Jahrgangsstufen aufgerufen, "ihren" Bundestag zu wählen. 72,12% folgten dem Aufruf und gaben ihre Stimme ab.
Hier ist unser Ergebnis.

Sonntag, 05 November 2017 14:57

Inspiration für japanische Studenten

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JapanerHomepageDas Kurfürst-Balduin-Gymnasium hatte am 28. und 29. August Besuch aus dem fernen Japan. Sechs Studenten der Doshisha-Universität in Kyoto nahmen zusammen mit Professor Dr. Tazuke und zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern an einer Exkursion nach Deutschland teil.
Ziel war es, die deutsche Kultur kennenzulernen um die interkulturelle Kompetenz der Japaner zu stärken. Im Rahmen ihrer zweiwöchigen Reise, bei der die Japaner mehrere Orte und historische Stätten in Deutschland besuchten, machten sie auch Halt auf dem Maifeld, wo sie am Kurfürst-Balduin-Gymnasium im Unterricht hospitierten und einen Einblick ins deutsche Schulsystem bekamen.
Beeindruckt zeigten sie sich vom freien Geist, der an dem deutschen Gymnasium herrscht sowie dem interaktiven Charakter des Unterrichtes. „Im japanischen Mathematikunterricht sind wir es gewohnt, dass der Lehrer mathematische Sätze und Rechenbeispiele an die Tafel schreibt, die von den Schülern nachvollzogen werden. In Deutschland hingegen werden Regeln von den Schülern selbst erarbeitet, wobei der Lehrer sie unterstützt. Außerdem finden intensive Diskussionen über alternative Rechenwege statt, was ich von Japan so gar nicht kenne“, fasste ein Student seine Eindrücke zusammen.
Dass auch im Sport – anstatt des japanischen Drills – die Bewegungserfahrung der Schüler im Mittelpunkt steht, konnten die Japaner selbst erfahren, als sie eine sechste Klasse beim Ruderwandertag nach Treis-Karden begleiteten. So durfte jeder im Ruderboot an einer Schnuppereinheit teilnehmen und sich unter der Anleitung deutscher Übungsleiter die Grundlagen des Rudersportes aneignen.
Dass viele Eindrücke und Anregungen gewonnen werden konnten, steht für Professor Tazuke fest: „Meine Studenten haben gesagt, dass sie in Japan besser unterrichten können, wenn sie es schaffen, Schüler in den Erkenntnisprozess mit einzubeziehen, wie es in Deutschland der Fall ist.“  Auch möchte der Professor nächstes Jahr mit einer neuen Gruppe Studenten wiederkommen, da ihn die Arbeit der Schüler und Lehrer am Kuba sehr beeindruckt hat.

Sonntag, 05 November 2017 14:47

Michael Saß in den Ruhestand verabschiedet

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VerabschiedungSaßAm letzten Schultag des vergangenen Schuljahres verabschiedete das Kollegium des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen einer Feierstunde Oberstudienrat Michael Saß nach 27 Jahren Tätigkeit an der Münstermaifelder Schule in den verdienten Ruhestand.
Michael Saß studierte nach seinem Abitur in Bremerhaven im Jahr 1973 von 1974 bis 1982 Germanistik an der Universität Münster und Kunst am Institut für Kunsterzieher der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf in Münster. Er hat seine Jugend und das Studentenleben genossen – eine Zeit der gesellschaftlichen und individuellen Öffnung und Befreiung. Es folgten das Referendariat in Hamburg, verschiedene Unterrichtstätigkeiten an Schulen in Norddeutschland sowie eine Tätigkeit als freier Mitarbeiter der Kunsthalle Bielefeld, bevor Michael Saß schließlich im August 1990 als Studienrat den Unterricht in seinen beiden Fächern Kunst und Deutsch am Kurfürst-Balduin-Gymnasium aufnahm. Auch auf dem Maifeld bewahrte er seine große Affinität zum Meer, zu Küsten- und Strandlandschaften, wie sich in seinen Gemälden immer wieder zeigte. Im Mai 2000 wurde er zum Oberstudienrat befördert, im Dezember 2010 feierte er sein 25jähriges Dienstjubiläum.
Michael Saß zeigte sich stets aufgeschlossen für neue pädagogische Erkenntnisse und Methoden, insbesondere für solche, die den Menschen selbst und nicht dessen Effizienzoptimierung in den Mittelpunkt stellen. In Kreativität und Freiheit sah er immer ein Begriffspaar, wovon das eine nicht ohne das andere existieren kann, und verstand unter Freiheit geistige Unabhängigkeit und nicht die Möglichkeit, unternehmerisch beziehungsweise finanziell nach Gutdünken schalten und walten zu können. In diesem Sinne hat er die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler immer ermutigt und bestärkt, ihren Weg zu finden. Damit bleibt sein stärkstes Wirken eines, das nicht unmittelbar besichtigt und vorgezeigt werden kann, sondern eines, das sich mittel- und langfristig in den Köpfen und Herzen seiner ehemaligen Schülerinnen und Schüler entwickelt und entfaltet.
Privat war er eine Zeitlang Schlossherr. Ein paar Jahre bewohnte er das verwunschene und traumhafte Haus Monrepos in Leutesdorf. Zurückgekehrt in die Region seiner Studienzeit in Münster, steht ihm nun als Alterssitz ein geräumiges Haus zur Verfügung, das Platz für seine große Sammlung nie gezeigter Werke, aber auch ausreichend Raum für seine kreative Schaffenskraft bietet.
Die Schulgemeinschaft des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums dankt Michael Saß für die jahrzehntelang geleistete, wertvolle Arbeit, bei der er sich immer als freundlicher, auch durchaus kritischer, aber stets ausgleichend nachdenklicher Kollege gezeigt hat und wünscht ihm für die nun kommende unterrichtsfreie Lebensphase Glück, Zufriedenheit und insbesondere Gesundheit sowie die Zeit, unter anderem seine weniger bekannte musikalische Ader auszuleben. Als großer Jazzfan besitzt er nämlich ein wunderbares Vibraphon, welches er seit Jahrzehnten aufgrund familiärer und beruflicher Pflichten praktisch nicht mehr angerührt hat.

Sonntag, 05 November 2017 14:36

Schule schafft Zukunft

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WasserstoffbusHomepage"MINT-EC-Schule schafft Wasserstoffelektromobilität", so heißt der Beitrag des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums zum MINT-EC-Schulwettbewerb der Dr. Hans-Riegel Stiftung (Haribo-Stiftung) „Schule schafft Zukunft“.
Die Thematik entstammt dem fachübergreifenden und fächerverbindenden Projekt der 11. Jahrgangstufe, in dem die Entwicklung der Solar-Wasserstoff-Energieversorgung als eine realistische Alternative zur herkömmlichen Energiewirtschaft seit 1998 einen thematischen Schwerpunkt bildet.
Am Ende des vergangenen Schuljahres gingen die Schülerinnen und Schüler aus der Sicht verschiedener Fächer der Fragestellung nach, ob wir aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren können, dass eine Wasserstoffmobilität möglich ist. Nach kritischer Betrachtung der Ergebnisse der letzten Schuljahre bestätigten die Schüler, dass leicht das Mehrfache des Bedarfs an Wasserstoff erzeugt werden kann. Eine Realisierung der Wasserstoffmobilität erlebten die Schülerinnen und Schüler als Highlight beim  Besuch des Wasserstoffelektromobilitätszentrums HyCologne in Köln-Hürth. Schülern wie Lehrern stand ein Wasserstoffelektroauto für Testfahrten zur Verfügung. Eine weitere Testfahrt unternahm die gesamte Gruppe mit dem Wasserstoffelektrobus, der in weniger als fünf Minuten mit Wasserstoff voll betankt werden kann.

Sonntag, 05 November 2017 14:23

Fachübergreifendes und fächerverbindendes Projekt

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Projekt1117HomepageAm Schuljahresende haben die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums im Rahmen eines Projektes, das zum 20. Mal seit 1998 stattfand, eine Woche lang fachübergreifende und fächerverbindende Fragestellungen bearbeitet.
Inhaltlich beschäftigten die Schülerinnen und Schüler sich mit den beiden Themen „Glücksorte: Zukunft der Stadt Essen“ und „KuBaGym -  MINT-EC-Schule schafft Wasserstoffelektromobilität“. In einem Zeitraum von sechs Wochen und in der eigentlichen Projektwoche vom 21. bis 28. Juni bearbeiteten sie aus der Perspektive eines selbst gewählten Faches eine der beiden fachübergreifenden Fragestellungen mit dem Ziel, im Austausch und in der Zusammenarbeit der einzelnen Fächer letztlich fachübergreifende Antworten zu finden.   
Die Schülerinnen und Schüler, die sich mit der Stadt Essen beschäftigten, informierten sich zunächst im Rahmen einer dreitägigen Exkursion vor Ort. In Essen gingen sie u.a. den Fragestellungen nach, welche Auswirkungen der Strukturwandel der Industrie auf das Ruhrgebiet hatte, inwieweit die Folgen noch zu spüren sind und ob Essen für die Zukunft gerüstet ist. Zurück in der Schule wurden die vielfältigen Eindrücke und Ergebnisse der verschiedenen Fächer ausgetauscht und in einer Präsentation zusammengefasst.
Im Rahmen des Themas „KuBaGym -  MINT-EC-Schule schafft Wasserstoffelektromobilität“ beantworteten die Schülerinnen und Schüler aus der Sicht verschiedener Fächer, ob wir aus Sonnenenergie so viel Wasserstoff produzieren können, dass eine Wasserstoffmobilität möglich ist. Zuletzt widmeten sie sich der ökonomischen und technischen Umsetzung. Ein Highlight dabei war der Besuch des Wasserstoffelektromobilitätszentrums HyCologne in Köln-Hürth. Schülern wie Lehrern stand ein Wasserstoffelektroauto für Testfahrten zur Verfügung. Eine weitere Testfahrt unternahm die gesamte Gruppe mit dem Wasserstoffelektrobus, der innerhalb von fünf Minuten mit Wasserstoff voll betankt werden kann.
Alle 70 Schülerinnen und Schüler widmeten sich hochmotiviert außerhalb von Notengebung mit 10 Lehrerinnen und Lehrern aktuellen fachübergreifenden Fragestellungen, die sie in einer methodisch überzeugenden Präsentation vor großem Publikum beantworteten.

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Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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