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Französisch

franz41. Warum Französisch?

Französisch ist eine der großen lebenden Weltsprachen. Rund 220 Mio. Menschen in über 50 Ländern verwenden sie als Mutter- oder Amtssprache.
Französisch ist die dritthäufigst gelernte Fremdsprache Europas und neben Englisch und Deutsch die wichtigste Amts- und Arbeitssprache der EU, der Vereinten Nationen und anderer internationaler Institutionen.
Frankreich ist eines der wirtschaftlich, technologisch und kulturell bedeutsamsten Länder Europas. Französisch ist die Sprache desjenigen Partnerlandes, mit dem uns ganz besondere Bande im Rahmen des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages verbinden. Die deutsch-französische Partnerschaft ist Motor des europäischen Integrationsprozesses.
Zudem ist Französisch auch eine Sprache Belgiens, Luxemburgs und der Schweiz.
Gute Französischkenntnisse werden in einer globalisierten Welt und einem sich weiter zusammenschließenden Europa immer wichtiger.
Französisch verbessert die Berufschancen: In Wirtschaft und Wissenschaft hat derjenige Bewerber um eine berufliche Stellung bessere Chancen, der neben seiner speziellen beruflichen Qualifikation gute englische und französische Sprachkenntnisse mitbringt.
Deutsche und französische Universitäten bieten zunehmend sog. „Integrierte Studiengänge“ an, die einen berufsqualifizierenden Abschluss für den französischen und zugleich auch den deutschen Arbeitsmarkt vermitteln. Um solche Möglichkeiten wahrnehmen zu können, bedarf es natürlich entsprechender Sprachkenntnisse.
Um unseren Schülerinnen und Schülern die Chance der unmittelbaren Begegnung mit Muttersprachlern und ggf. des leichteren und schnelleren Erlernens der französischen Sprache zu ermöglichen, fördern wir direkte Kontakte, z.B. durch Schülerbriefwechsel und Schüleraustausch (s.u. „Arbeitsgemeinschaften/Aktivitäten“).

2. Konzeption des Faches

Ein Hauptmerkmal jedes neusprachlichen Unterrichts ist die Förderung der Kommunikationsfähigkeit, d.h. dass die Schüler befähigt werden, die fremde Sprache zu verstehen, sie eigenständig schriftlich und immer weiter zunehmend auch mündlich zu verwenden. Aus diesem Grund sehen auch wir, ähnlich wie die Kollegen der Fachschaft Englisch, die Entwicklung entsprechender fachbezogener Kompetenzen und zu Grunde liegender Wissenstatbestände als zentrale Aufgabe unseres Französischunterrichts.
Von Anfang an spricht der Lehrer – zunächst ganz einfach – Französisch. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei zuerst hauptsächlich durch Nachahmung dessen, was sie vom Lehrer und darüber hinaus über Bild- und Tonmaterial erfahren haben. Sie festigen und erweitern ihre Kenntnisse und Fertigkeiten außerdem durch Übertragung des Gelernten auf ähnliche Situationen, z.B. in Rollenspielen, in denen Realsituationen simuliert werden, sowie durch zunehmende Bewusstmachung sprachlicher Regeln in altersgemäßer Form.
Schwierige Worterklärungen und der Grammatikunterricht erfolgen dabei anfangs noch häufig in der Muttersprache. Eventuelle anfängliche Hürden in der Aussprache, der Schreibung und der Grammatik lassen sich bei angemessenem Lerneinsatz bald überwinden. Neben der Arbeit mit dem Lehrwerk werden auch bereits in der Sekundarstufe I kleinere Lektüren gelesen, um die Schüler einerseits mit längeren, authentischen Texten vertraut zu machen, andererseits, um sie auf die Arbeit in der Oberstufe gezielt vorzubereiten.
Ein weiterer Schwerpunkt des verwendungsorientierten, möglichst schüleraktivierenden Unterrichts ist die Schulung des Seh-/Hörverstehens. Die vielfältigen, medial vermittelten Materialien ermöglichen dem Lernenden zugleich, ein Verständnis für kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Werte, Normen und Lebensbedingungen zu entwickeln und dabei eigene Sichtweisen, Wertvorstellungen und gesellschaftliche Zusammenhänge mit denen frankophoner Kulturen tolerant und kritisch vergleichen zu können (sog. „Interkulturelle Kompetenz“).
Neben dem hohen Anwendungsbezug und Ausrichtung auf interkulturelle Handlungskompetenz legen wir Wert auf die Schulung der Methodenkenntnisse, und zwar immer dort, wo es bei der Vermittlung der Inhalte sinnvoll eingebracht werden kann.
Die Klassenarbeiten erwachsen aus der Arbeit des Unterrichts. Sie beinhalten z.B. Fragen und sonstige Aufgaben zu bekannten Texten/Themen und überprüfen eingeübte Kompetenzen. Neben den schriftlichen Klassenarbeiten führen wir zur Überprüfung der wichtigen mündlichen Kompetenz im Wechsel mit dem Fach Englisch alle zwei Jahre auch mündliche Leistungsmessungen durch. Sie finden in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 (Französisch als 1. Fremdsprache) sowie in den Jahrgangsstufen 6, 8 und 10 (Französisch als 2. Fremdsprache) anstelle einer schriftlichen Überprüfung statt.
Steht in der Sekundarstufe I der Spracherwerb im Vordergrund, geht es, wie im Englischen, in der Oberstufe v.a. um den Ausbau der (fremdsprachlichen) Kompetenzen. Sachtexte aus Zeitungen, Büchern oder auch aus dem Internet zu allen möglichen Themenbereichen des menschlichen Lebens werden hier ebenso behandelt wie literarische Werke. Wo immer möglich, greifen wir auch hier auf Hörbeispiele, Filme und sonstige authentische Materialien zurück.

3. Arbeitsgemeinschaften/Aktivitäten

franz3Schüleraustausch mit Frankreich
Ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 bietet das KuBa-Gym für Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse einen Austausch mit unserer Partnerschule, dem Collège Elisabeth de Nassau, in Sedan an. Die Stadt Sedan (18.000 Einwohner) liegt im nordöstlichen Frankreich in der Region Champagne-Ardenne. → weiterführender Link (siehe unten)

DELF-AG
Fremdsprachenkenntnisse gelten als Schlüsselqualifikation. Der Erwerb eines DELF-Diploms, d.h. eines standardisierten, weltweit anerkannten französischen Sprachzertifikats, ist daher von besonderer Bedeutung.

Cinéfête
Cinéfête ist ein französisches Jugendfilmfestival, das jedes Jahr in den deutschen Kinos auf Tournee geht. Auch die Schülerinnen und Schüler des KuBa-Gyms nehmen regelmäßig an den vom Institut français ausgerichteten Veranstaltungen im Koblenzer Kino teil.

franz1FranceMobil
„Frankreich, seine Kultur und seine Sprache“ - unter diesem Motto sind die 11 Lektoren des  FranceMobil in ganz Deutschland unterwegs. Sie besuchen Schulen, um als junge Botschafter mit Geschichten, Musik und Literatur das Interesse der deutschen Schüler für die französische Sprache und Kultur zu wecken. Im Jahre 2014 war das FranceMobil bereits zwei Mal zu Besuch am KuBa-Gym und begeisterte die Schüler und Schülerinnen so sehr für la douce France, dass auch im Jahre 2015 weitere Besuche des FranceMobil geplant sind. diverse Austauschprogramme des Landes Rheinland-Pfalz
Die verschiedenen Austauschprogramme des Landes Rheinland-Pfalz erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Beispiele hierfür sind das Schuman-, das Brigitte-Sauzay- oder das Voltaire-Programm.

Im Rahmen des Schuman-Programmes können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 an einem zweiwöchigen individuellen Schüleraustausch mit Frankreich, Belgien und Luxemburg teilnehmen (jeweils zwei Wochen im Gastland, zwei Wochen kommt ein Gast nach Rheinland-Pfalz).

Das Brigitte-Sauzay-Programm unterstützt Schülerinnen und Schüler der 8. bis 11. Klasse, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und einen individuellen Aufenthalt in Frankreich auf Austauschbasis absolvieren wollen. Die Regeldauer des Aufenthalts liegt bei drei Monaten, wobei mindestens sechs Wochen lang die Schule besucht werden muss.

Das Voltaire-Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die 15, 16 Jahre alt sind: Sie nehmen für ca. ein halbes Jahr (min. 23 Wochen) einen Gast aus Frankreich auf und gehen dann auch für ein halbes Jahr in eine französische Familie.
→ weiterführender Link: Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz (http://eu-int.bildung-rp.de/informationen-fuer-schuelerinnen-und-schueler.html)

4. Unterrichtswerke

Orientierungs- und Mittelstufe: A plus (Cornelsen)
Oberstufe: Horizons (Klett); A plus-Méthode intensive (Cornelsen)

5. Die Französischlehrer und -lehrerinnen im Schuljahr 2015/16

Frau Dazert-Balthasar (DB): Französisch/ Englisch
Frau Dohle (Doh): Französisch/ Geschichte
Frau Filby (Fi): Französisch/ Englisch
Frau Hörter (Hoe): Französisch
Herr Krautz (Krau): Französisch/ Biologie
Frau Maßem (Mas): Französisch/Sport
Frau Miquel (Miq): Französisch/ Sport
Frau Schwarzkopf (Schw): Französisch/ Geschichte
Frau Weihmann (Wei): Französisch/ Erdkunde

 

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium ist eine vierzügige Schule im Herzen des Maifeldes, zwischen Mayen und Koblenz gelegen, in der Nähe der Burg Eltz. Die Trägerschaft hat der Landkreis Mayen-Koblenz.

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